FlyBuggy Erstflug

FlyBuggy Erstflug

Nach dem ersten Fehlstart mit einigen Kapriolen und einer zielgenauen Landung sind Seitenzug und Schwerpunkt den gedachten Erfordernissen angepaßt.

Es ist wolkenloser Himmel, die Sonne steht tief, es weht ein kalter, böeiger Ostwind der die Temperaturen um 14 Grad subjektiv nicht fühlen lässt.

Gleichwohl geht es erneut an einen Erstflug des Monoposta FlyBuggy, der Depron Eigenbau, frei aus der Hand.

Flying Bicycle – Le Aviette – Fliegendes Fahrrad #5

Flying Bicycle – Le Aviette – Fliegendes Fahrrad #5

Ein Micro-Servo ist erfolgreich zu einem per Fernsteuerung in Richtung und Geschwindigkeit stufenlos regelbaren Getriebemotor umgebaut. So können wir denn voller Hoffnung sein, dass die Fahrradpedalen und damit die Beine des Fahrradfahrers bzw. des Piloten in Bewegung gesetzt werden können.

Die ersten Versuche haben gezeigt, dass das nicht so einfach ist, wie zunächst gedacht.

Einfach ein paar Gliedmaßen, mit Briefklammer als Gelenke, wie bei einem Hampelmann, führt tatsächlich nur zu wilder, unkontrollierter Hampelei.

Es ist etwas mehr Aufwand nötig. Aber die weiteren Versuche zeigen einen zielführenden Weg, zunächst nur mit einem Bein, aber so klappt es.

Jugendförderung – DJI Mini 3 Pro

Jugendförderung – DJI Mini 3 Pro

Ein Herz vor allem für Kinder und Jugendliche haben wir Montagsflieger.

Wir nehmen Kinder und Jugendliche ernst, nicht nur mit Worten, sondern auch mit konkreten Taten. Wir kümmern uns um sie. Vor allem trauen wir ihnen viel zu, wir schenken ihnen Vertrauen und der Juniorpilot uns.

Rund um den Globus schauen Menschen dabei zu – Mittwoch, 15.02.2023, 06.00 MEZ. Das freut und motiviert uns. Wir danken den aufmerksamen Besuchern dieser Seite.

Globus anklicken und vergrößern

Unser jüngster Pilot Johannes ist einer der erster Testpiloten der neuen DJI Mini 3 Pro von Montagsflieger Dieter.

Und wie hat das Generationen übergreifende Team das gemacht, vor allem Johannes?

Im Video ist es zu sehen:

Klasse!

FlyBuggy Fehlstart Kapriole

FlyBuggy Fehlstart Kapriole

Der Depron Eigenbau Parkflyer FlyBuggy startet zum ersten Mal, lange dauert der Flug, sofern das überhaupt so bezeichnet werden kann, nicht. Er schlägt ein paar Kapriolen, steigt fast senkrecht hoch, kippt nach hinten über, stürzt Richtung Boden und landet auf den Punkt genau in die Pferdescheiße, als wäre das das einzige Ziel des kurzen Unternehmens gewesen.

So war das nicht gedacht und sollte besser der Reitkunst überlassen bleiben: Die Kapriole (von ital. capriola = Bocksprung) ist eine Übung der klassischen Reitkunst, bei der das Pferd hoch genug nach vorne oben in die Luft springt, um am höchsten Punkt seiner Flugbahn mit den Hinterbeinen auszuschlagen und danach wieder sicher landen zu können. Die Capriole ist der höchste und vollkommenste von allen Sprüngen.1)

Diese Vollkommenheit war beim ersten Start des FlyBuggy nicht beabsichtigt.

Es klappt eben nicht immer so wie erhofft.

Inzwischen sind Seitenzug und Schwerpunkt des fliegenden Monoposto geändert.

Der FlyBuggy wartet auf den nächsten Start. Weitere Kapriolen überlassen wir lieber den Pferden mittendrin.


1) https://de.wikipedia.org/wiki/Kapriole_(Reiten)

Vampire DH.100 – Eigenbau Depron Parkflyer

Vampire DH.100 – Eigenbau Depron Parkflyer

Die original De Havilland DH.100 Vampire (ursprünglich auch: Spidercrab) ist ein einstrahliges Kampfflugzeug des britischen Herstellers de Havilland Aircraft Company. Es war zwar noch in der Endphase des Zweiten Weltkrieges einsatzbereit, nahm aber nicht mehr an Kampfhandlungen teil.

Insgesamt wurden für zahlreiche Abnehmer 4400 Maschinen gebaut, davon etwa 1100 in Lizenz. Vampire blieben in Großbritannien bis 1955, als Schulflugzeug bis 1966 (in der Schweiz bis 1990) im Einsatz. In den 1950er Jahren flogen sie auch bei Einheiten der RAF Germany.1)

Quelle: Wikimedia – Gemeinfrei

Mit eigener Farbgebung zur besseren Erkennbarkeit der Fluglage steigt eine Vampire DH.100, Pusher, Depron Parkflyer Eigenbau bei den Montagsfliegern auf. Das Modell hat handliche Maße, ist angenehm zu fliegen und zeigt sich im Flug mit einem schönen Flugbild.

Die Maschine wird heute bei schönstem Flugwetter unter blauem Himmel bei benachbarten Freunden und Modellflugbegeisterten zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much geflogen.


  1. https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.100_Vampire

Dornier DO-27 SE D-Ente „fliegendes Zebra“

Dornier DO-27 SE D-Ente Zebra

Das erste ausgelieferte Original einer DO-27 aus der zivilen Baureihe wurde einem großen Publikum als „fliegendes Zebra“ in dem oscarprämierten Dokumentarfilm Serengeti darf nicht sterben des Frankfurter Zoodirektors Bernhard Grzimek aus dem Jahr 1959 bekannt. Grzimek und sein Sohn Michael nutzten für ihre Forschungen zu den Wanderbewegungen der Wildtierherden im Serengeti-Nationalpark in Tansania eine Do 27 Q. Michael verunglückte mit der Maschine am 10. Januar 1959 tödlich, als ein Altweltgeier mit der rechten Tragfläche zusammenstieß. Das Flugzeug stürzte aus einer Höhe von 200 Metern in einer steilen Rechtskurve ab.1)

Soweit zur traurigen Geschichte des Modellvorbilds und seines Piloten.

Mit Wildtierherden in unseren Breiten rechnet Herbert von den uns befreundeten Modellfliegern in der Nachbarschaft Auf der Hardt nicht.

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Er will auch keine Wanderbewegungen beobachten und darüber forschen. Er baut ein „fliegendes Zebra“ aus Begeisterung für unser wunderschönes Hobby Flugmodellbau und Modellflug . Herbert zeigt bereits stolz Fotos, die er hier mit seinen Worten kommentiert:

„Beim Modell handelt es sich mal wieder um ein echtes „scratchbuilt“ Modell. Das SE in der Typenbezeichnung steht für „SIMPLE EDITION“. Die exakten Abmessungen wurden den zuerwartenden besseren Flugeigenschaften etwas geopfert. Den Plan hatte ich bei Outerzone gefunden, ein Graupner-Modell aus 1968. Diesen habe ich dann auf 135% vergrößert und danach die Kontur des Modells erstellt.

Die Tragfläche wurde als Clark Y – ähnliches Profil aufgebaut. Der besseren Flugeigenschaften wegen, in der Flächentiefe um ca. 1/4 vergößert. Unten 6 mm XPS-Platte, darauf an der größsten Profildicke ein 3mm Streifen, dann ein  Kohlerohr und nochmals ein 3mm Streifen drüber. Über das Ganze dann eine 4 mm Platte drüber gespannt und verklebt. Die Randbögen habe ich der Kontur entsprechend mehrfach auflaminiert und verschliffen.

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Der Rumpfaufbau ist ähnlich meinem Highlander-Buschtrottel [Video in unserer Doku Buschtrottel]. Um den runden Rumpf aus der Kastenform hinzubekommen, habe ich die Ecken der Seitenwände jeweils mit mehreren Aufleimern versehen, die später rund abgeschliffen wurden. Die Fensterscheiben sind aus Spiegelfolie. Das Aufpinseln der Zebrastreifen gestaltet sich für mich unerwartet  aufwendig.

Modelldaten

  • Spannweite: 1.140mm
  • Länge: 950mm
  • Flächenbelastung nur Flügel: ca. 28 gr/qdm
  • Antrieb: Roxxy mit 930kv APC 10×4,7 und 3S1.000
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So jetzt muss ich noch langsam etwas weiter pinseln, die rechte Seite und der Rumpfboden fehlen noch. Gruß an Die Montagsflieger Herbert“2)

Die Montagsflieger sagen dazu: Toll Herbert, Deine neue Dornier DO-27 SE „Fliegendes Zebra“, bis in die Details, die Beschriftungen liebevoll gestaltet, ein Hingucker, in den wir gerne einsteigen und einen Rundflug Auf der Hardt machen würden.

Wir sind gespannt auf den Erstflug und grüßen mit Holm-und Rippenbruch.

Modellflug darf nicht sterben.


1) https://de.wikipedia.org/wiki/Dornier_Do_27

2) Das Schreiben vom 08.02.2023 liegt hier vor

Le Aviette – Flying Bicycle –Fliegendes Fahrrad #4

Le Aviette – Flying Bicycle –Fliegendes Fahrrad #4

Der aufmerksame Leser der Dokumentation Fliegendes Fahrrad hat sich möglicherweise im Teil #3 gedacht: Da stimmt doch etwas nicht oder? Im Text ist davon die Rede, mit 0,4 mm Flugzeugsperrholz die Kiefernleisten des Rumpfes dort zu verstärken, wo sie aufeinander stoßen und verklebt sind.

Und bitte schön, wo ist das im Foto vom Rumpf zu sehen?

Oben an der Stirnseite, an den anderen Stellen noch nicht. Richtig beobachtet.

Aber keine falschen Schlüsse ziehen. Das Foto wurde einfach zu früh gemacht. Die Textaussage stimmt: Alle Stellen verstärken, an denen Leisten aufeinander stoßen.

Soweit nur am Rande, denn fast könnte der Fahrer im Rumpf, auf dem Fliegenden Fahrrad Platz nehmen, zumindest zur Probe sitzen.

Vorschläge, Ideen wie der Fahrer seine Beine bewegt, in die Pedalen tritt, gingen hier mehrere ein. Alle sind sicherlich tauglich und der Dank gilt denen, die sich gemeldet haben.

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Die Wahl fiel bei Abwägen von Für und Wider der unterschiedlichen Vorschläge auf folgendes Antriebsmodell: Die Beinmuskeln des Fahrers, des Piloten werden angetrieben über einen Getriebemotor. Gesteuert wird er mit dem Sender, in beide Richtungen ist ein stufenloses Regeln der Drehgeschwindigkeit möglich und später die Tretgeschwindigkeit des fliegenden Radlers.

Ein altes Micro-Servo aus der Bastelkiste musste dran glauben. Kurzerhand auf den OP-Tisch gelegt, ohne Betäubung die Bauchdecke geöffnet und weiter in die Herzkammer des kleinen Patienten. Etwas bohren, wegschneiden, drehen, mit dem Servotester in die Nullstellung bringen. Anschließend den geöffneten Korpus schließen und verschrauben und zur Wiederbelebung Strom anlegen.

Zum Test wird der Micro-Getriebmotor mit einer Wäscheklammer am Rumpf provisorisch in etwa dort befestigt, wo er letztendlich eingebaut werden soll.

Der Gebtriebemotor wird an den vorgesehenen Empfänger auf einen freien Kanal gesteckt, Sender eingeschaltet, Akku angeschlossen und der Test kann beginnen.

Le Aviette – Flying Bicycle – Fliegendes Fahrrad #3

Le Aviette – Flying Bicycle –Fliegendes Fahrrad #3

Wir kümmern uns heute um den Rahmen bzw. den Rumpf des Gefährts. Er ist im wesentlichen aus 5 mm Kiefernleisten gebaut.

Die zurecht geschnittenen Leisten zunächst für ein Seitenteil auf einem Baubrett ausrichten, fixieren verkleben (Foto 1). Dann die Leisten für das zweite Seitenteil auf dem ersten Seitenteil ausrichten, fixieren. Dort wo Klebestellen sind, zwischen den beiden Seitenteilen etwas Tesafilm, damit die Teile nicht mit dem darunter liegenden, bereits fertigen Seitenteil zusammenkleben (F0t0 2).

Gut aushärten lassen. Die beiden Seitenteile lassen sich anschließend leicht trennen und sind absolut deckungsgleich. Hier sah das so aus, die Fotos können zum Vergrößern angeklickt werden:

Foto 1 – Ein Seitenteil
Foto 2 – Beide Seitenteile
Foto 3 – Zwei Seitenteile

Nach einer Pause geht es weiter: Die beiden Seitenteile auf dem Plan ausrichten, die Querstreben einkleben und anschließend mit 0,4 mm Flugzeugesperrholz den Rahmen dort verstärken, wo Leisten aneinander stoßen. Den Motorspant aus 4 mm Pappelsperrholz an der Stirnseite im oberen Drittel befestigen. Um Motorsturz und Seitenzug kümmern wir uns bei Motoreinbau.

Alles verschleifen und fertig ist der Rumpf mit einer Länge von 560 mm im Rohbau (Foto 4). Schön machen und der Rest kommen später.

In der Bastelkiste lassen sich noch zwei alte Speichenräder finden. Sie dürften etwas größer sein. Aber so ist das eben, wenn ein Modell ausschließlich mit Vorhandenem, Gebrauchtem gebaut wird. In der Kiste mit Kleinkram liegt ein passendes Spornrädchen. Genau das Richtige, mit einem 1 mm Draht eingeklebt, fest, nicht steuerbar. Geht doch – oder?

Foto 4 – Rumpf Rohbau

Lockheed P-38 YIPPEE Depron Pusher

Lockheed P-38 YIPPEE Depron Pusher

Das Rheinland friert, vor allem nachts. Die Sonne quält sich durch dicke Wolken, reißt sie nachmittags an einzelnen Stellen auf und bringt die Temperaturen auf 5 Grad Celcius. Es weht ein kalter NO-Wind.

Der Depron Eigenbau einer Lockheed P-38 als Pusher (Bau 10/2020) startet in diesem Jahr hier in Sommerhausen zum ersten Mal, stellt sich der Kälte, in den Wind und schüttelt sich zeitweise durch das Lee an den abfallenden Wiesen.

Kostenloser Downloadplan P-38 Depron Pusher von Montagsflieger Bernd:

Downloadplan P-38 Depron Pusher

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Doku mit allen Videos zu unseren P-38 Eigenbau Depron Pushern