Focke Wulf FW 190 A-8 – Letzte Mission in Siegburg
Wir blicken heute in den Sommer 2019 zurück und erinnern uns. Die Focke Wulf FW 190 A-8 von Montagsflieger Udo steigt am späten Nachmittag, bei tief stehender Sonne, um 17.05 Uhr von verbrannter Wiese zum letzten Flug über Siegburg in den Himmel.
Keiner hatte damals nur einen Gedanken daran, was alles an Leid und Zerstörung auf die Menschen zukommt.
Es reicht, das Maß ist voll. Wo ist Menschlichkeit geblieben, die weiter als bis zur eigenen Nasenspitze reicht?
Hoffen wir, dass der ganze Spuk bald ein Ende hat und nicht nur gefordert wird „Nie wieder Krieg“, sondern Kriege tatsächlich alsbald enden. Dass es dann aber auch endlich mit Kriegen im Kleinen und im Großen vorbei ist und sich die Menschen den wirklich wichtigen Angelegenheiten des Lebens zuwenden. Wenn nicht jetzt, wann dann?
Focke Wulf FW 190 A-8
PNP Modell der Firma FMS aus EPO mit Soundmodul
Spannweite: 1400 mm Länge: 1230 mm Fluggewicht: ca. 2550 g Flächeninhalt: 33,8 dm² Flächenbelastung: 75,4 g/dm² Motor: Brushless 4250-KV580 Regler: Brushless 70A mit 5A BEC Servos: 4x 9g Digital MG und 2x 17g MG
Motte und Rabe – Im Siebengebirge gibt es auch Modellflieger – ein Gespräch unter Freunden #30
„Na Kleiner, hast Du mit Deinem Vater am Wochende wieder eine Radtour gemacht?“ „Nein Rabe, wir sind mit dem Bus ins Siebengebirge gefahren, bis nach Königswinter und zum Drachenfels, bis nach ganz oben waren wir.“
„Gibt es denn da noch den Drachen Motte?“ „Nein, den habe ich nicht gesehen Rabe, aber wir waren in seiner Burg.“
„Und wie bist Du mit Deinen kurzen Beinen auf den Felsen gekommen, geklettert?“ „Rabe, wir sind mit der Bahn gefahren, mit der Zahnradbahn, unten von Königswinter am Rhein, ganz gemütlich durch die Wiesen und Weinberge bis nach ganz oben, da ist ein kleiner Bahnhof, eine Endstation.“ „Und was kann man da sehen, außer keinen Drachen?“
Fotoquellen 1)
„Rabe, da kann man ganz weit gucken, über das Rheintal, sogar bis nach Köln. Den Kölner Dom habe ich gesehen und die Heinzelmmännchen.“
„Quatsch. Ja und dann?“ „Dann haben wir uns auf der Terrasse erst einmal erholt, die Aussicht genossen und ein schönes Stückchen Kuchen gegesssen.“ „So wie im Wiesen-Café Zum Botterblömche bei unseren Freunden, den Montagsfliegern?“ „Ja, so ähnlich Rabe.
Mein Vater meinte noch, das machen wir jetzt öfter.“ „Was? Kuchen im Café essen?“ „Nein, einen Ausflug mit Bus und Bahn machen. Er hat schon das 9 €-Ticket für uns gekauft. Das ist neu. Für 9 € einen Monat in ganz Deutschland mit Bus und Bahn des Nahverkehrs.“ „Motte, da wird es wohl voll in Bus und Bahn.“
„Rabe, wir sind anschließend den Berg herunter gelaufen. Das ging recht flott. Auf dem Weg haben wir Esel gesehen. Mit denen kann man auch auf den Felsen, wenn man mal etwas Besonderes erleben möchte.“ „Sind die nicht störrisch und bleiben dauernd stehen?“ „Ich glaube nicht Rabe.“ „Motte, ich schon, man muss nur gut auf sie einreden, habe ich gehört. Und wenn man dann Glück hat, gehen sie, die Esel.“
„Rabe, stell Dir mal vor, wir haben dann später auf unserem weiteren Ausflug durch das Siebengebirge auch noch einige Montagsflieger gesehen. Die fliegen da auch, bei der Modellflug-Gemeinschaft Siebengebirge e.V. am Hartenberg. Das sind Hangflieger, die fliegen da nur mit Segelflugzeugen. Jetzt bei dem miesen Wetter und dem starken Wind geht dass sogar besonders gut. Hier schau Dir selbst den Robert an, wie der fliegt; bei dem geht es recht flott zu.“
„Motte, Du kennst doch bestimmt die Geschichte vom Struwwelpeter, da gibt es auch einen Robert. Die hat mir mein Onkel Wilhelm früher immer gerne vorgelesen, wenn meine Mutter und ihre Freundin Brigitte abends im Tanzkaffee waren .“
„Ja Rabe, die Geschichte kenne ich:
Wenn der Regen niederbraust, Wenn der Sturm das Feld durchsaust, Bleiben Mädchen oder Buben Hübsch daheim in ihren Stuben. — Robert aber dachte: Nein! Das muß draußen herrlich sein!„2)
„Fliegt doch Günter“, heißt es anerkennend aus dem Hintergrund zum Erstflug des neuen E-Seglers.
Das stimmt. Nur welches Modell ist gemeint und welches fliegt Günter tatsächlich. Wir leben eben in einer Zeit, in der schon mal etwas durcheinander gerät, im Kleinen und im Großen. Modelle im Bild:
Montagsflieger Jan hat seine eigene Art, Luftaufnahmen von unserer Flugregion zu machen. Er nimmt sein Smartphone aus der Hosentasche, schiebt es in das Cockpit eines so genannten Schaumseglers und schon startet die Aufnahme so wie der E-Segler.
Wenn das Hochstartseil EMC-Vega Megarubber 100 Set ausgelegt ist, müssen mehrere ran, mit vereinten Kräften, Hochstart im Team, Modellflug unter Freunden bei bestem Maiwetter heißt es dann. Ein herrlicher, vergnügsamer Sonntagnachmittag. Montagsflieger Dieter, nein, besser sein neuer Segler, die STREGA von RCMC, Donna Magia oder die Hexe am Hochstartseil; nicht die erste STREGA von Dieter.
STREGA, Donna Magia, Hexe von RCMC, 2.900 mm Spannweite
Für das Hallenfliegen gebaut, indoor geflogen und heute dem leichten Wind in unserem Flugraum übergeben: Der kleine Dreidecker aus 3 mm Depron mit einer Spannweite von 600 mm und einem Fluggewicht von 167 g: Dä kleenePitter. Dä jitt et för ene Appel un e Ei.
Eine Abwandlung der Modelle Halleneddie & Hallenotto von Thomas Buchwald (Kostenloser Downloadplan bei FlugModell) und der Konstruktion Dreidecker von Volker Weinlich.
Das Leichtgewicht hat sich an der frischen Luft in wärmenden Sonnenstrahlen tapfer geschlagen.
Spannweite 600 mm 167 g Abfluggewicht Motor Brushless Turnigy AX2203-C 1400 KV Regler 10 A Prop 6,7 x 3,5 Akku 2S 300mAh 2 Servos 4,5 g Steuerung Motor, Höhe, Seite
Jugendförderung – Valenta Dogan am Megarubber Erstflug für Montagsflieger Tim
Das hat geklappt – Der Hochstartseil mit dem Megarubber von EMC-Vega und der Erstflug mit dem Valenta Dogan für Montagsflieger Tim im Team mit Montagsflieger Bernd, begleitet von fachkundigen Kommentaren. Und dass alles gut geklappt hat, lag nicht nur am sommerlichen Wetter, blauem Himmel, leichtem Wind, sondern am Können, an der Leichtigkeit der Konzentration, Einfühlungsvermögen und am Teamgeist.
Seglermodell: Valenta Dogan mit einer Spannweite von 2.900 mm
Strega Donna Magia, die Hexe am EMC-Vega Megarubber
Die neue Strega, ein F3F Segler von Montagsflieger Dieter, die Donna Magia, die Hexe aus dem Haus RCMC geht heute mit ihren 2.900 mm Spannweite und vereinten Kräften im geübten Team mit den Brüdern Ernst und Humor an das EMC-Vega Megarubber 100 Hochstartset.
Fast hätten wir uns beim Auslegen des Megarubber Hochstartseils verlaufen. Aber zum Glück zeigte uns das ausgelegte Seil den Weg zurück.
Das neue Modell von Dieter hat den Rumpf einer E-Strega, allerdings ohne Motor, dafür mit einer aufgesetzten schwarzen Nase der Marke Eigenbau.
Das Modell startet bei hochsommerlichen Temperaturen und eher ungünstigen Windverhältnissen zum Erstflug.
Motte und Rabe – Es gibt in diesem Jahr 2022 eine DMFV Jugendfreizeit – ein Gespräch unter Freunden #27
„Du Rabe, ich habe Neues.“ „Und was mein kleiner Freund?“
„Ich habe wieder in den Heuballen gelegen und die Montagsflieger belauscht.“
„Das macht man nicht Motte, würde jetzt meine Mutter sagen und sie wäre von Deinem schlechten Benehmen sehr enttäuscht.“ „Ich tue es auch nicht wieder Rabe, ganz bestimmt nicht.“
„Motte, aber Du solltest mir schon sagen, was Du da gehört hast. Du weißt, wir sind Freunde, oder? Mach nicht so ein Geheimnis daraus, spuck aus.“ „Klar, aber verrate mich nicht bei Deiner Mutter.“ „Bestimmt nicht Motte, die würde doch sonst noch denken, das mit dem Belauschen hättest Du von mir gelernt.“ „Auf keinen Fall Rabe.“ „Also, was gibt es Motte?“
„Die haben sich darüber unterhalten, dass es in diesem Jahr wieder eine Jugendfreizeit gibt.“ „Motte, Jugenfreizeit finde ich toll. Mit Modellfliegern?“ „Ja Rabe, in den Sommerferien auf dem höchsten Berg in Hessen, auf der Wasserkuppe, der Wiege des Segel- und Modellflugs. Da wohnen die für ein paar Tage ohne Eltern in einer Jugendherberge und haben ihre Modellflugzeuge dabei. Da ist es schön und da gibt es das Deutsche Segelflugmuseum.“
„Ach, das klingt ja interessant. Sind da auf der Wasserkuppe auch Mädchen bei Motte?“ „Wieso? Davon war nicht die Rede Rabe.“ „Egal, und wer macht die Jugendfreizeit?“ „Die haben gesagt, der DMFV.“ „Wir sollten uns auf alle Fälle schlau machen und mitmachen.“ „Rabe, Du bist doch schlau und hast ein Smartphone. Da kannst Du doch mal nachsehen oder beim DMFV anrufen, damit wir das hinbekommen.“ „Das machen wir.“
„Der große Junge, der Tim, war auch schon bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe, in den Sommerferien 2019 war das. Da war der ungefähr so alt wie wir heute und hatte einen Namenlosen dabei. Jetzt ist Tim Montagsflieger und bestimmt ist er in diesem Jahr wieder dabei, bei der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe.
Der Tim hat den anderen Fotos und seinen Artikel über die Freizeit im vergangenen Jahr gezeigt, hier:
Auf jeden Fall hat er schon einen neuen Segler, einen ohne Motor und ich sag Dir, der ist verdammt groß. Valenta Dogan heißt der. Zwei Meter neunzig Spannweite, ein F3B-Modell sagen die Experten.“ „Vielleicht etwas zu groß für Deinen neuen Freund, Motte?“ „Nein Rabe, der hat den mit dem anderen Montagsflieger, dem Bernd, der mit dem Werkzeug am Gürtel schon ausprobiert.“ „Ach, und gleich alles kaputt gemacht, oder?“ „Nein, wo denkst Du hin? Die beiden sind doch ein eingespieltes Team, so wie wir. Die können sich aufeinander verlassen. Das sind Freunde, wie wir.“
„Und wofür braucht Dein Tim so ein großes Modell?“ „Na eben zum Fliegen Rabe. Die wollen den mit einem Seil hochziehen.“ „Den Tim?“ „Nein Rabe, den Segler. Aber erst müssen die den noch einfliegen. Der Bernd hat den erst einmal nur aus der Hand geworfen. Das sah schon verdammt gut aus. Und am Hang wollen die den auch mal fliegen, den Segler, vielleicht auch auf der Wasserkuppe bei der Jugendfreizeit, Rabe.“ „Ja, ja Motte und gelegentlich geht Dein neuer Freund mal an seiner Schule vorbei, schaut durch das Fenster in die Klasse, schnüffelt den Geruch Mathe, Deutsch und Tafelkreide, sieht und hört was seine Klassenkameraden gerade so lernen, der Tim.“ „Machst Du so etwas Rabe?“ „Ich doch nicht Motte.“
„Hier Rabe, ich zeige Dir, wie die beiden den Segler eingestellt und kurz in die Luft gebracht haben.
Ach, bevor ich es vergesse Rabe, ich soll Dir einen Gruß von dem Montagsflieger Jan ausrichten. Der hat mich beim Lauschen erwischt. Den anderen wird er nichts davon sagen.“ „Motte, das ist doch der mit dem Handy für Luftaufnahmen. Dann kennt der Dich jetzt auch.“