Spaß und Regeln beim Hallenfliegen

Unter Freunden – Motte und Rabe – Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig.

Unsere Freunde Motte und Rabe sind inzwischen begeisterte Modellflieger. Sie haben sich zum Hallenfliegen verabredet. In einer düsteren Sporthalle, in der die Geräusche von quietschenden Turnschuhen und knallenden Bällen normalerweise zu hören sind, haben sich die zwei unerschrockenen Modellflugbegeisterten verabredet.

Ihre Mission:

Die Lüfte zu erobern

mit ihren kleinen, aber eindrucksvollen Flugzeugen.

Motte, der Hobbybastler mit einem Hang zum Perfektionismus, hat sein Modellflugzeug liebevoll vorbereitet. Es glänzt in der Hallenbeleuchtung, als hätte er es gerade aus einer Modellflugzeugschönheitsklinik geholt. Jede Schraube ist fest angezogen, jede Lackierung perfekt aufgetragen.

Er streicht sanft über die Flügel und das weiche, graue Fell des Piloten. Beide lächeln zufrieden. „Dies wird ein Flug für die Geschichtsbücher, mein Freund!“, ruft er enthusiastisch seinem Partner zu.

Sein Kumpel Rabe hingegen, ein Liebhaber des Improvisierens und der Spontanität, hat sein Modellflugzeug aus einer Kiste gekramt, die mehr nach einem Grab für verlorene Gegenstände aussieht als nach einem Lager für wertvolle Fluggeräte. Mit einem Schulterzucken und einem breiten Grinsen schnappt er sich das Flugzeug und schleudert es in die Luft.

„Wer braucht schon Präzision, wenn man Leidenschaft hat, oder?“, ruft er fröhlich und wirbelt umher wie ein Kind im Spielzeugladen.

Der Schal des Piloten flattert im Wind der Heizungsanlage. Während Motte die Windverhältnisse in der Halle akribisch prüft und die Startbahn inspiziert, um die perfekte Flugroute zu planen,

beobachtet Rabe das Treiben um sich herum mit einem Augenzwinkern. Er zückt seine Fernbedienung und fängt an, wilde Manöver zu vollführen, die mehr nach einem Tanz mit dem Zufall als nach einem geplanten Flug aussehen. Ein Looping hier, eine unerwartete Abwärtsdrehung dort – sein Flugzeug tanzt im Raum wie ein betrunkener Schmetterling, der versucht, Walzer zu tanzen.

Als die beiden schließlich bereit sind, ihre Flugzeuge in die Lüfte zu schicken, stehen sie Seite an Seite, jeder mit seinem eigenen Ansatz, aber beide mit einem Funken Abenteuerlust in den Augen. Motte hält sein Flugzeug fest, als ob es sein kostbarstes Gut wäre, während Rabe sein Modell mit einem breiten Grinsen auf die Startbahn legt.

Und dann, mit einem Winken und einem Lachen, starten sie ihre Flugzeuge in die Luft, bereit für ein Abenteuer, das vielleicht mehr über die unterschiedlichen Herangehensweisen ans Leben als über Modellflugzeuge erzählt.

Aber was soll es, solange sie Spaß haben und die Hallendecke heil bleibt, ist alles erlaubt, oder?

Ah, die Frage nach den Regeln,

ein Thema, das die Menschheit seit Jahrhunderten beschäftigt. Der Mensch braucht Regeln, wie ein Fisch das Wasser braucht. So sagen zumindest diejenigen, die sich gerne als Regelmeister aufspielen. Denn schließlich wäre das Leben ohne Regeln ja nur ein wilder Ritt auf dem Rücken eines unberechenbaren Elefanten!

Stell dir das Chaos vor, wenn jeder einfach tun könnte, was er wollte! Die Halle wäre ein Schlachtfeld aus Flugzeugkarambolagen, der Flugraum würde sich in eine Arena für verbale Schlachten verwandeln , die Modellflugbörse Schauplatz für wilde Prügeleien um den letzten Akku.

Aber zum Glück haben wir Regeln! Diese wunderbaren, oft missverstandenen Gebote der Vernunft, die uns sagen, was wir tun und was wir lassen sollen. Sie sind wie die Mama, die uns die Hand hält, wenn wir durch die Halle oder über das Modellfluggelände gehen und fliegen,

oder wie der unliebsame Lehrer, der uns in der Schule die Freiheit raubt, unsere zu einem Flugzeug geformte Knetmasse auf den Boden zu werfen.

Dank der Regeln können wir uns sicher fühlen in unserer kleinen Blase der Ordnung und Disziplin. Wir wissen genau, wie wir uns verhalten müssen, um nicht aus der Reihe zu tanzen und das fragile Gleichgewicht der Gemeinschaft zu gefährden. Denn wer will schon derjenige sein, der die Domino-Steine umstößt und damit die Apokalypse auslöst?

Collage mit Bild aus dem Buch von Thorben Kuhlmann „Lindbergh: Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus“, Nord Süd Verlag Zürich, 20151)

Also erheben wir unser Glas auf die Regeln, die uns vor dem Abgrund der Anarchie bewahren! Mögen sie immer fest verankert bleiben, wie ein Fels in der Brandung oder ein Betonpfeiler auf der Autobahn – solide, unverrückbar und ein wenig unbequem, wenn man dagegen stößt.

1) Erlaubnis des Verlags liegt vor.

Motte und Rabe – Herbert fliegt

„Du Rabe!“ „Ja Motte.“ „Was meinst Du? Brauchen wir den Schirm noch lange in diesem Sommer?“

„Motte, ich bin doch kein Hellseher. Mir reicht es auch langsam.“

„Und jetzt sind auch noch die Ferien vorbei.“ „Ja, was sollen wir da bloß machen Motte?“

„Vom Sommer weit und breit in diesem Jahr keine Spur Rabe.“ „Ebenso wenig wie vom Jugendfliegen.“ „Es machen sich überall nur dicke Wolken breit, trüben alles ein, Sturm zieht mit Donner und Blitz übers Land. Ob die uns Jungs wohl vergessen haben?“ „Wer Motte?“ „Die Modellflieger.“ „Ich habe sie noch am Samstag fliegen sehen.“

„Und jetzt Motte?“ „Ich habe gestern bei dem Dauerregen noch einmal in unserem Fliegenden Koffer gewühlt.

Hab uns was mitgebracht. Herbert fliegt. Hier schau.“

Modelldaten

Polaris Seaplane

  • Spannweite 800 mm
  • Länge 1.000 mm
  • Fluggewicht ca. 780 g
  • Flächenbelastung 24,8 g/qdm
  • Antrieb Jamara Magnum A2212-10
  • ESC YUKI 35 A
  • Luftschraube APC SF 8 X 3,8″
  • Akku 3S 1.500 mAh – Flugzeit 10 – 12 Minuten

Gigant G 16-3

  • Spannweite 1.600 mm
  • Länge ü.a. 770 mm
  • Fluggewicht 770 g
  • Brushless Magnum A2212-10-1400kv
  • Regler Hobbywing Skywalker 40A
  • 3A BEC
  • Prop 8×3,8
  • Akku Lipo 3S 2.200 mAh
  • 2 Servos 9 g-Klasse Höhe, Quer

Focke Wulf E-Stratos

  • Spannweite 950mm
  • Länge 550mm
  • Fluggewicht 449g
  • Emax2812-1400kv
  • Robbe BL Control 818
  • Grpr 7 x 4
  • Lipo 3S 1000mAh

Motte und Rabe – Freundschaftsfliegen 2023

Motte und Rabe – Ein Gespräch unter Freunden

„Na Rabe, auch wieder da?“ „Ja Motte. Und Du scheinst ja auch noch zu leben.“ „Recht gut sogar Rabe.“

„Es gibt doch bestimmt Neues oder?“ „Kann man wohl sagen.“

„Fang am besten bei dem Neuesten an und spar Dir den kalten Kaffee von gestern. Den tragen schon andere genug durch die Gegend und bieten ihn dauernd an.

„Rabe, die treffen sich wieder am Wochenende.“ „Wer?“ „Am Samstag.“ „Ich habe Dich nicht gefragt: Wann? sondern Wer?“ „In Porz Rabe, da wo wir im vergangenen Jahr auch waren. Kannst Du Dich denn nicht mehr erinnern?“

„Sag mal Motte, ist Deine Krankheit ansteckend? Ich fragte nicht: Wann? oder Wo? sondern Wer?“ „Na die Flieger, die Modellflieger, wie letztes Jahr. Da waren so viele, die einzelnen Namen weiß ich nicht mehr.“

„Das war doch ein rundum gelungener Tag in Porz.“ „Stimmt.“

„Was meinst Du Rabe, ob die Montagsflieger uns wieder mitnehmen?“ „Frag sie doch einfach.“ „Mach ich Rabe.

Ich habe ein paar Schnappschüsse vom vergangenen Jahr dabei. Komm wir schauen uns die gemeinsam an.“

Freundschaftsfliegen 2022 Mfg Porz e.V. | Video-Galerie

Archivaufnahmen vom Freundschaftsfliegen 2022 beim Mfg Porz e.V.



Gespräche unter Freunden

Motte und Rabe – Depron FlyBuggy lackiert

Motte und Rabe – Depron Fly Buggy lackiert – Ein Gespräch unter Freunden #69

„Du Rabe.“ „Ja Motte.

„Es ist verdammt ungemütlich draußen, grauer Himmel, Nebel, Frost, Eisregen, Schneeflocken.“

Motte, das nennt man Winter. Sag mal, warum bis Du denn so rot im Gesicht. Hast Du ein schlechtes Gewissen, etwas angestellt?“

„Nein Rabe.“ „Deine Finger sind auch ganz schwarz. Wo ist das denn her?“

„Ich war bei den Montagsfliegern in der Lackiererei.“ „Ach, und da?“ „Rabe, da habe ich gesehen wie die den neuen FlyBuggy, den Desert Storm lackiert haben. Rot und Schwarz.“ „Und Du bist denen da zur Hand gegangen und hast jetzt mehr Farbe im Gesicht und auf Deiner Hand als am Modell. Hat der FlyBuggy denn etwas Farbe abbekommen?“

Und der Pilotierer hat auch schon Platz genommen. Hier schau.“

„Klar Rabe. Einiges, Rot und Schwarz. Ein Aufkleber, der aufsteigende kleine Vogel, kam zum Schluss auch noch drauf.

„Der Pilotierer?“


Motte und Rabe – Elternsprechtag

Motte und Rabe – Elternsprechtag – Ein Gespräch unter Freunden #68

„Du Rabe.“ „Ja Motte?“ „Was ist?“ „Ich habe ein paar spannende, unruhige Tage vor mir.“ „Wieso Rabe?“

„Ende der Woche gibt es Haljahreszeugnisse.“ „Ja und?“ „Dann kommt alles raus Motte.“

„Was denn Rabe?“

„Meine Schulnoten. Auf Papier mit Unterschrift, in dicken Buchstaben und Zahlen, schwarz auf weiß. Ich fürchte, das wird nicht gut aussehen und meine Mutter wird erschüttert sein.“ „Ach Rabe, das wird schon nicht so schlimm. Dann strengst Du Dich eben mal etwas an und Deine Noten werden besser. Im Sommer rutscht Du mit den anderen in die nächste Klasse.“

„Aber das Schlimmste kommt noch Motte: Der Elternsprechtag. Da erzählt mein Lehrer meiner Mutter von mir mal so richtig aus dem Nähkästchen. Wie ich so bin, in der Schule, mich im Unterricht verhalte, zuhöre, mitmache, mich beteilige, lese, schreibe, rechne, singe und im Kunstunterricht male und überhaupt, was ich für ein schlimmer Mensch bin.“

Rabe, von so einem Sprechtag hat Herr Rösgen, unser Nachbar, mal meinem Vater erzählt.“ „Mein Vater meinte nur: Ich würde nicht einfach alles glauben, mehr hinterfragen. Das ist doch wie bei einer Versammlung, in der sich einer wichtig macht, engagiert, alles weiß, vor allem besser, alles kann, alles hat, aber einiges verschweigt. Die Zuhörer hängen an seinen Lippen, glauben alles, halten sich raus, sagen ja, heben die Hand und wollen ihre Ruhe. Verantwortung übernehmen? Nein Danke, das ist etwas für andere. Einfach und bequem. Ich will doch nur…“

„…meine Ruhe haben. Ja und? Du Schlaumeier! Was hilft es mir?“

„Stell Dir vor Rabe, zum Schluss stellte sich bei den Rösgens alles als ein Irrtum heraus.“


Motte und Rabe – Desert Storm

Motte und Rabe – Desert Storm – Ein Gespräch unter Freunden #67

„Du Rabe.“ „Ja Motte, was gibt es?“

„Ich habe etwas Interessantes gesehen.“ „Und was, wenn ich fragen darf?“

Rabe, ein neue Flugmaschine.“ „Wieder so eine Schaumwaffel?“ „Ja genau.“ „Und wo Motte?“

„Auf dem Papier.“ „Blödsinn.“ „Doch, bei den Montagsfliegern. Gestern habe ich mal durch ein Fenster von deren Forschungs- und Entwicklungsabteilung gespinkst. Sehr interessant sage ich Dir.“ „Ach Motte, übertreibst Du nicht wieder etwas – Forschungs- und Entwicklungsabteilung.“ „Aber ich habe doch die erste Stufe der Entwicklung einer Schaumwaffel, einer neuen Flugmaschine gesehen.“

„Und was ist daran so aufregend Motte?“ „Schon der Name der Maschine Rabe: Desert Storm.“ „Interessant. Etwas mehr bitte.“ „Das wird ein fliegender Buggy, wohl wieder mit einem Kfm-Tragflächenprofil, Querrudern und einem Brushlessmotor.“

„Spannweite ca. 700 mm habe ich irgendwo gelesen.

Hier schau, ich habe ein Foto von den ersten Projektskizzen gemacht. Das kannst Du auch vergößern.

Rabe, auf dem Tisch lagen schon die ersten Teile: Kastenrumpf mit eingebautem Motor, Flächen und Höhenruder.“

„Ich bin gespannt Motte.“

Desert Storm – Projektskizze – anklicken und vergrößern

Motte und Rabe – Die neue DJI 3 Mini Pro

Motte und Rabe – Die neue DJI 3 Mini Pro – Ein Gespräch unter Freunden #66

„Du Rabe. „Ja Motte. Gibt es was Neues, außer dass es wieder regnet.“

„Neues? Das kannst Du wohl sagen.“ „Was denn Motte?“

„Ich war gestern bei den Montagsfliegern.“ „Fliegen im Regen?“

„Nein, wo denkst Du hin.“ „Kaffee und Kuchen im Wiesen-Café Zum Botterblömche?“

„Ja Rabe, Kaffee und Kuchen gab es auch, aber nicht im Wiesen-Café. Das hat doch zur Zeit geschlossen.“ „Wo denn Motte?“ „Ich war gestern bei dem Dieter im Keller, in seiner Werkstatt. Da war was los. Kaffee und frische Berliner, mit Marmelade und Puderzucker gab es auch.“ „Haben die ihr Café in den Keller verlegt?“ „So ein kleines bisschen schon. Gebastelt haben die aber auch, vor allem repariert, geklebt, gelötet und all so etwas.“ „Ach und da hast Du als angehender Pilot Deinen Senf dazu gegeben und mit Deinen klebrigen Berlinerfingern alles angepackt.“

„Ich habe da auch etwas Neues gesehen. Der Dieter hat mir das gezeigt. Eine DJ, ich glaube I.“ „Wie DJ, machen die jetzt auch noch Musik. Das hatten wir doch schon einmal, wenn ich mich recht erinnere .“

„Rabe, eine DJI 3 Mini Pro, eine Drohne. Ich habe die gesehen, in der Werkstatt.“

„Und dann sind die damit über und unter Tisch und Bänke, durch Regale und Schubladen geflogen?“

„Nein. Wir haben uns alles nur einmal in Ruhe angesehen. Demnächst geht es mit dem neuen Equipment raus. Hier schau, das ist die neue DJI.“


Motte und Rabe – Der fliegt, der Mini Buschtrottel Agro

Motte undd Rabe – Der fliegt, der Mini Buschtrottel Agro – ein Gespräch unter Freunden #59

„Du Rabe.“ „Ja Motte.“ „Du guckst heute so streng.“

„Ach. Es gibt ernsthafte Gründe dafür. Wo ist eigentlich heute Deine rote Pappnase Motte?“ „Wieso Rabe?“

„Heute wird die Karnevalssession 2023 eröffnet. Da ist auf den Straßen im Rheinland schwer was los. Das ist Kultur und Frohsinn bester Art. Motte, Du solltest mehr für Deine Allgemeinbildung tun. Habt ihr in der Schule nicht darüber gesprochen?“

„Nein Rabe, darüber haben wir nicht gesprochen. Aber der Herr Pfarrer war da und hat uns die Geschichte vom Heiligen Martin erzählt. Heute ist nämlich auch Martinstag und am frühen Abend, wenn die Sonne untergeht, ziehen wir mit unseren bunten Laternen durch die Straßen und singen Martinslieder. Die haben wir in der Schule geübt. Kennst Du auch ein Martinslied Rabe? Ich meine den ganzen Text und nicht nur Sankt Martin, Sankt Martin, lalala?“ „Klar kenne ich die, nicht nur eins, alle mein Freund! Als Kind habe ich immer kräftig mitgesunden.“ „Wirklich Rabe?“ „Klar oder glaubst Du, dass ich lüge?“

„Sicherlich nicht Rabe. Die Laternen haben wir in der Schule selbst gebastelt und nicht einfach fertig gekauft. In meiner Laterne habe ich wie früher eine richtige Wachskerze, das Licht flackert dann so schön. Ich freue mich schon seit Tagen auf den Martinszug. Gehst Du mit Rabe? Dann können wir beide zusammen kräftig mitsingen?“ „Nein, sicher nicht!“ „Schade. Der Martinszug ist auch Kultur. Die sollten wir uns bewahren, sagt mein Vater.“ „Ich habe einen Termin und anderes, wichtigeres zu tun Motte.“ „Hausaufgaben?“ „Wo denkst du hin!“

Fotoquelle: Wikipedia – Gemeinfrei – Martinszug auf dem Düsseldorfer Marktplatz, Aquarell von Heinrich Hermanns, 1905

„Die Montagsflieger basteln auch selbst und kaufen nicht nur fertig. Das macht Freude Rabe. Hast Du auch eine Martins-Laterne?“

„Nein Du Klugscheißer. Apropos Bastelfreude. Das war ja gestern eine Nummer bei dem Montagsflieger Udo in seiner Halle UFM-Modellbau.“ „Ja Rabe, da war auch schwer was los. Hast Du die Autos, den Porsche, die Rennwagen gesehen – verdammt flott unterwegs auf der Rennstrecke.“ „Stimmt Motte, da muss man sich beim Fahren wohl sehr konzentrieren.“

„So wie der Bernd, als der mit seinem neuen Mini Agro zum ersten Mal abhob und in der engen Halle über der Rennstrecke seine Kreise zog. Da kamen die Wände auch schon mal sehr nah.“ „Es ist ja alles gut gelaufen Motte und wir sollten Bernd gratulieren.“

„Machen wir. Rabe, glaubst Du, dass sich der Thomas Buchwald in Köln auch freut? Schließlich hat der ja den großen Buschtrottel Agro konstruiert.“ (Kostenloser Downloadplan bei FlugModell)

„Sicher. Komm Motte, wir schauen uns den Luftzirkus mit dem Mini Agro in der UFM-Arena noch einmal an.“

Mini Buschtrottel Agro

  • 3mm Depron
  • 500mm Spannweite
  • 500mm Länge
  • 109g
  • Brushlessmotor
  • Lipo 2S 240 mAh


Gespräche unter Freunden

Motte und Rabe – Die Pilatus PC-6 Porter

Motte und Rabe – Die Pilatus PC-6 Porter – ein Gespräch unter Freunden #54

„Du Rabe?“ „Ja Motte?“ „Ist das heute nicht wieder ein fürchterliches Wetter für uns?“ „Ja Motte, es wird wohl den ganzen Tag regnen.“

„Die Bauern , die Garten- und Naturfreunde freuen sich darüber, sagt mein Vater. Der Boden ist so hart wie Stein und hat mal ordentlich Regen nötig.“ „Den haben wir ja heute.“ „Und was machen wir jetzt, außer unter Deinem Regenschirm sitzen und dummes Zeug erzählen.“ „Ich weiß auch nicht Motte.“

„Gestern war es noch so schön, da schien die Sonne und es war nicht mehr ganz so heiß wie im August.“ „Die Sonne kommt schon wieder Motte. Wir müssen nur etwas Geduld haben.“

„Ja aber was machen wir jetzt Rabe?“ „Mein Onkel Wilhelm würde Dir jetzt sagen, ein paar Rechenaufgaben gefälligst?“ „ Rabe, wie bist Du denn heute drauf? Macht das der Regen?“ „Hast Du eine Idee Motte?“

„Mmm… Rabe. Wir holen uns die Sonne einfach wieder.

Gestern war sie ja noch da, als ich die Pilatus Porter auf der Hardt gesehen habe. Dass die von dem Acker startete, hat mich gewundert.

Die Landung lief auch ganz gut. Ganz, ganz zum Schluss hat sie noch leicht ihren Hintern hochgehoben, als wollte sie damit etwas sagen. Hier schau.“



Motte und Rabe – Modellfliegen ist die Leidenschaft seines Lebens

Motte und Rabe – Modellfliegen ist die Leidenschaft seines Lebens – ein Gespräch unter Freunden #52

„Du Rabe.“ „Ja. Was gibt es?“

„Hast Du auch eine Leidenschaft?“ „Mehrere Motte.“

„So eine richtige?“ „Mmm… wie meinst Du das?“ „So eine richtige Leidenschaft, für die Du auch etwas aufgeben würdest.“

„Ich gebe nie auf Motte.“ „Ich meine eine wirkliche Leidenschaft, von Kindesbeinen an, die Dich Dein Leben lang begleitet, froh und glücklich macht.“

Motte, jetzt rede nicht wieder so geschwollen daher. Du wirst mir sicherlich gleich von Deiner großen Leidenschaft erzählen. Ich ahne schon worum es geht.“ „Ach, Du hast Ahnung? Das ist mir neu Rabe. Und welche?“ „Motte, Du bist heute wieder recht kess mit Deiner Zunge.“

„Also Rabe. Der Alfred…“ „Welcher, der aus Tirol, für den meine Mutter und ihre Freundin Brigitte so schwärmen?“ „Nein, nicht der Anton aus Tirol, der Alfred Birke aus Dürnbach im Burgenland ganz in der Nähe davon!“ „Aus dem Rheintal mit den vielen Ritterburgen, hier bei uns um die Ecke?“

„Nein, der Alfred Birke vom OEMV Wien aus dem Burgenland in Österreich.“ „Kennst Du den?“ „Nein, aber ich habe ihn im Fernsehen gesehen. Der konnte so schön von seinem Hobby erzählen, dem Flugmodellbau und Modellflug.“ „Und hast Du etwas Neues erfahren?“

„Jede Menge, Altes und Neues, einfach nur schön. Rabe, der Fredi fliegt nicht nur einfach. Der Fredi pilotiert seine Modelle, ein schönes Wort.

Er ist vor zwei Jahren im August, als er 85 war, geehrt worden, 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft im östereichischen Aeroclub. Dafür hat er die Pioniernadel in Gold bekommen.

Modellflug ist Fredis Leidenschaft, die hält ihn fit und gesund. Hier schau und hör ihn Dir selbst an.“

Motte, dann gratulieren wir zwei Freunde noch nachträglich dem Fredi.“

Rabe, der Alfred wollte schon als kleiner Bub, so wie ich, hoch hinaus. Ob ich wohl auch mal eine Ehrung bekomme?“ „Ich denke schon Motte, bei Deiner Leidenschaft für Modellflug. Das Pilotieren wirst Du sicherlich bei den Montagsfliegern auch noch lernen.“