Die Ellipse 1, vertrieben von Euromodell, war 1993 (damals nur Ellipse bezeichnet) das erste in Serie gefertigte Modell, das die F3B-Weltmeisterschaft gewann. Piloten lobten und loben auch heute noch die Ellipse 1 wegen ihrer hervorragenden Flugeigenschaften bei gleichzeitig guter Handhabung.
Jan hat im Tausch gegen einen Robbe Doppeldecker kürzlich eine Ellipse 1 erworben. Er stellt uns die Maschine und seinen Erstflug des Hochleistungsseglers vor.
Das Hochstart Set 100 Megarubber von EMC-Vega ist nun auch im Bestand von Montagsflieger Dieter und muss sich an einem schönen Frühlingsnachmittag zwischen blauem Himmel und einem Meer gelber Löwenzahnblüten den ersten Tests stellen.
Montagsflieger Bernd setzt sich kraftvoll ein, um den Megarubber auf Spannung zu bringen. Am Seil Tangent Kult Acro mit Segler-Rumpf ohne Motor von Montagsflieger Ralf.
Wir sind geboren, um zu leben.
Modellflug mit Freude im Team.
EMC-Vega schreibt zu diesem Set:
„Diese Sets ermöglichen Ihnen Hochstarts mit bis zu 100 m Ausgangshöhe. Sie benötigen ca. 180 bis 200 m Geländegröße. Bei wenig Wind oder Windstille sollten Sie die 4 fache Dehnung (also ca.90 m) nutzen.“
Fliegender Wechsel – Montagsflieger Dieter und Robert wechseln beim Steuern des E-Gliders Lo100.
Die Maschine wird von Ralfs Blackhorse Wilga in die Höhe geschleppt. Aufmerksame und fachkundige Augen verfolgen das Gespann, den weiteren Flug des Kunstflugseglers Lo100 und kommentieren.
Nach dem Besitzerwechsel und dem Erstflug aus neuer Hand vor wenigen Tagen startet Montagsflieger Ralf zum zweiten Flug mit diesem sportlichen E-Segler, dem Kult Acro von Tangent Modelltechnik.
Modelldaten
Spannweite 2.050 mm
Länge 1230 mm
Gewicht ca. 2.500 g
Seiten-, Höhen-, Querruder,
Wölbklappen, Motorregelung
weitere Videos mit diesem Modell in der youtube playlist box oben rechts
Ein ungleiches Paar – Blackhorse Wilga & Parkzone Ka8b
„Ein Mann, der Geschmack an Abenteuern findet. Ein ungleiches Paar, der eine hart, der andere zart. Bitte nicht kitzeln. Bitte, bitte lassen Sie das. Wir müssen miteinander auskommen. Wow! Sie müssen sich gut festhalten, denn die Welt zu retten ist… Willst Du Dich mit mir anlegen? Ja klar, und wie. Umarmen Sie mich. Sind Sie verrückt?
Er ist geisteskrank. Gut, dann umarme ich Sie. Was soll denn das? Heilige Mutter Gottes. Alles ok!“ So ist es in der Filmkomödie Ein ungleiches Paar zu hören.
Wir haben bei uns zwar noch nicht Michael Douglas und Albert Brooks im Team, aber ein ungleiches Paar von einer etwas anderen Art, dafür müssen wir nicht nach Hollywood oder in die Schauspielschule.
Abenteuerlustig und etwas verrückt sind wir; Freunde bei aller Unterschiedlichkeit ohnehin.
Motte und Rabe – der Johannes hat Geburtstag – ein Gespräch unter Freunden #22
„Du Rabe, sind das nicht schöne Stunden hier im Heu, wenn wir den Modellfliegern zuschauen. Wir dürfen da bestimmt auch bald mitmachen.“
„Schau, der Junge da, Johannes heißt der, der ist doch auch schon dabei. Und wie der sich schon auskennt. Der kommt immer mit seiner coolen Sonnenbrille und der schönen Tasche, Fette Beute steht darauf mit dem Räuber Hotzenplotz.“
„Rabe, der große Junge hat seinen großen Segler dabei. Ich habe gehört wie die anderen ihn immer Tim rufen. Schau, jetzt baut er den Segler auf.“ „Ich glaube die beiden fliegen gleich zusammen mit dem Segler. Die nennen das Lehrer-Schüler.“ „Ja und der Lehrer ist der Tim. So einen jungen Lehrer hätte ich gerne. Ob der Johannes das wohl schafft?“ „Motte, die helfen ihm doch alle. Das sind Freunde, wie wir, die Alten, der Junge, der Lehrer, der Tim und all die anderen.“ „Ja, jetzt machen sie die Sender fertigt und sprechen miteinander.“
„Verstehst Du was die sagen?“ „Moment Rabe, die reden davon, dass der Johannes heute Geburtstag hat. Sieben Jahre ist der jetzt und sicherlich auch schon in der Schule. Rabe, ich glaube der ist so schlau wie Du.“ „Wer?“ „Der Johannes, das Geburtstagskind.“
„Gleich geht es los mit dem Geburtstagsfliegen. Motte, das gefällt mir, ich habe auch bald Geburtstag. Ich bin gespannt, ob ich dann von meinem Onkel Wilhelm den Lilienthal aus dem Modellbaugeschäft in Hennef bekomme.“
„Es geht los Rabe.“ „Und Geburtstagskuchen gibt es auch, Möhrenkuchen.“
Slope Infusion – gelaserter Spitzen-Holzbausatz in Top-Qualität von Grüner-CNC. Montagsflieger Dieter hat sich den Holzbausatz zugelegt, zügig mit viel Freude aufgebaut, mit Elektronik ausgestattet und zum Erstflug mitgebracht.
Wegen eines kleinen Transportschadens an der Steuerung des Seitenruders musste das Modell vor dem ersten Start zunächst in der Feldwerkstatt instand gesetzt werden.
Slope Infusion soll als Allrounder punkten. Das Modell hat eine Spannweite von 1.950 mm und ein Gewicht von ca. 900 g.
Motte und Rabe – der große Junge hat jetzt einen FunRacer – ein Gespräch unter Freunden
„Du Rabe, das war ja ein tolles Wetter an den Ostertagen.“ „Ja Motte, ich war mit meiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte am Rhein spazieren und Du?“ „Ich? Ich war bei den Montagsfliegern.“ „Und was hatten die dort so im Programm Motte?“
„Einiges Rabe, alles und wieder etwas Neues.“ „Sag schon Motte.“
„Im Wiesen-Café Zum Botterblömche gab es Neues, sehr Leckeres, einen Osterzopf mit Marzipan und Mandeln und einen Kirschstreusel. Den hatte die Moni aus der Hofbäckerei wieder gebacken. Schade dass Du nicht dabei sein durftest. Ich habe ein Stückchen für Dich gegessen – lecker sag ich Dir. Hier nimm einen Apfel, der ist auch lecker und gesund.“
„Der große Junge, der Tim hatte eine neue Maschine, einen Racer. Der ist verdammt schnell. Den hatte der sich zu seinem Geburtstag im Sommer des vergangenen Jahres gewüscht.“ „Und warum fliegt der den erst jetzt?“
Danke Moni
„Stell Dir mal vor Rabe, der Racer war bestellt, bezahlt, sollte zu seinem Geburtstag geschickt werden und auf dem Tisch liegen und dann hieß es leider nicht lieferbar. Etwa um Weihnachten, also viel, viel später hat er die Maschine dann endlich bekommen und jetzt war sein Erstflug, so nennen die das bei den Montagsfliegern. Die haben alles gecheckt, eingestellt und dann kam der spannende Moment, dass er starten sollte.“
„Hier Rabe, schau. Ich habe ein paar Bilder gemacht.
Die Maschine zieht nach links, haben die gesagt und der Seitenzug vom Motor muss geändert werden.“
„Motte, davon habe ich doch noch keine Ahnung, komm wir schauen uns lieber Deine Bilder an.“
Motte und Rabe – der Herr Pfarrer hat gesagt – ein Gespräch unter Freunden
„Rabe, Du schaust so traurig. Was ist los mit Dir?“ „Lass mich.“ „Warum?“ „Ja Du kleiner Schlaumeier, die Frage stelle ich mir auch. Warum?“ „Aber warum Rabe?“ „Sag ich doch Motte. Warum?“ „Was meinst Du damit. Warum?“
„Gestern habe ich an der Küchentüre meine Mutter und ihre Freundin Brigitte belauscht.“ „Und?“ „Brigitte hat meine Mutter gefragt, ob ich ihr mit meinem dauernden Warum nicht auf die Nerven gehe?“
„Ach Rabe, mir gehst Du damit nicht auf die Nerven. Wir sind ja Freunde und Freunde dürfen Warum fragen und ihre Meinung sagen, oder?“ „Da hast Du recht Motte.“
„Aber warum sind denn einige Erwachsene so beknackt? Denken nur an sich, ich, ich, ich. Und wissen alles, aber auch alles und dann auch immer besser als andere. Schuld sind immer die anderen. Und wie die sich gefallen und den starken Maxe oder die sterbende Diva spielen. Nur mit dem Klima, das kriegen die nicht hin, mit dem Virus nicht, mit dem Frieden nicht, obwohl sie mit Geld anderer Leute nur so um sich werfen. Und wenn es eng wird, verpissen sich einige. Warum?“
„Rabe, vielleicht sollten wir besser nicht erwachsen werden und vernünftig bleiben.“ „Motte, hast Du schon einmal das Lied gehört Kinder an die Macht.
Armeen aus Gummibärchen
Panzer aus Marzipan
Krieger werden aufgegessen
einfacher Plan
kindlich genial
Gebt den Kindern das Kommando, die Welt gehört in Kinderhände – das wäre doch was Motte.“
„Rabe, ich glaube, es wird alles wieder gut. Der Herr Pfarrer hat uns im Kindergarten eine Geschichte aus der Bibel vorgelesen. Die war ganz spannend.“ „Hör mir doch mit dem Bibelkram und Deinem Herrn Pfarrer auf, der ist auch nicht besser.“ „Doch, der hat uns davon erzählt, dass heute Karfreitag, ein Feiertag ist. Und stell Dir mal vor, die haben da vor vielen hundert Jahren an diesem Tag den Jesus ans Kreuz genagelt.“
„Siehst Du Motte, wozu Erwachsene fähig sind, die Macht über andere haben. Und warum haben die den umgebracht?“ „Der Herr Pfarrer meinte, der war denen zu lieb und hatte eine Meinung, die denen nicht paßte und störte.“ „Ach, das glaubst Du?“ „Warum nicht Rabe.“
„Der Herr Pfarrer sagte, eine Zeit später war alles wieder gut und stell Dir mal vor, der Jesus ist wieder auferstanden von den Toten, so sagt der Herr Pfarrer.“ „Sind wir jetzt im Zirkus Motte?“ „Warum? “ „Weil Du so unglaubliche Geschichten erzählst Motte. Von den Toten auferstanden. Das glaubst Du? Glauben kannst Du in der Kirche, sagt mein Onkel Wilhelm immer.“
„Warum? Das kann ich doch auch zu Hause und überall. Ich jedenfalls glaube daran, dass die Liebe gewinnt und alles wieder besser wird.
Komm Rabe, wir schauen uns noch gemeinsam einen Film an.
Der Jesus ist doch nicht umsonst für uns gestorben.“