Wer zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much im Rhein-Sieg-Kreis auf der L 352 unterwegs ist und einen Blick über die Wiesen und Felder abseits der Landstraße wirft, wird sie bei etwas Glück sehen, Modellflieger, unsere Freunde Auf der Hardt.
Youtube Playlist Fliegender Koffer Modellflug Auf der Hardt oben im Player
Jürgen hat heute seinen Eigenbau Oldtimer auf die Hardt mitgebracht: Mü 13 E Bergfalke. Das Modell ist ein kompletter Eigenbau auf der Grundlage eines Bauplans, echte Handarbeit, echter Modellbau und das Ergebnis ein Hingucker aus alter Schule.
Mü 13 E Bergfalke
Ein Eigenbau aus Holz, einem Elektroantrieb mit einer Spannweite von ca. 3.500 mm und einem Gewicht von etwa 3.000 g.
Das Modell ist mit viel Liebe komplett aus eigener Hand gefertig, auch die Kabinenhaube.
Motte und Rabe – die machen jetzt Luftaufnahmen mit meinem Smartphone – ein Gespräch unter Freunden #26
„Du Motte, das war eine tolle Idee von Dir und alles hat ganz gut geklappt mit meinem Smartphone. Die Montagsflieger haben mir auf die Schulter geklopft und sich bedankt.“
„Das ist ja toll. Hast Du denen auch von mir erzählt? Du hast jetzt mit Deinem Handy bei den Montagsfliegern mitgemacht und bei denen sicherlich einen Stein im Brett. Bist Du jetzt auch Montagsflieger Rabe?“
„Ich glaube, noch nicht ganz. Nur weil ich denen mein Handy geliehen habe und die damit Luftaufnahmen von ihren Flugwiesen gemacht haben? Ich hatte schon etwas Angst, dass es vom Himmel fällt, wenn der Flieger mal eine steile Kurve fliegt oder gar einen Looping.“ „Ach, ich glaube Rabe, da musst Du Dir keine Sorgen machen. Die wissen schon was sie tun, unsere Freunde.“ „Ja Motte, die Montagsflieger.“
„Die sagten nur, dass sie das Handy beim nächsten Mal nicht hochkant, sondern der Länge nach in das Modellflugzeug legen.“ „Warum Rabe?“ „Habe ich auch nicht so richtig verstanden, aber die meinten, dann können sie die Bilder besser verarbeiten.“
„Komm Rabe, zeige mir die Bilder noch einmal. Das muss ich unbedingt meinem Vater erzählen. Der wird sich über das Storchennest wundern.“
„Ja Motte, und meine Mutter und ihre Freundin Brigitte werden ganz entzückt sein und kichernd vom Klapperstorch erzählen.
Und mein Onkel Wilhelm reist wieder in die Vergangenheit, erzählt uns von früher, dass es da viel mehr Störche gab und ohnehin alles besser war.“
Swift S1 3.140mm Kunstflugsegler aus dem Haus Topmodel CZ
Auf dem Flugprogramm steht heute der Swift S1 Kunstflugsegler aus dem Haus Topmodel CZ.
Das Original ist ein einsitziges Segelflugzeug, das für den Kunstflug ausgelegt ist. Die Produktion des Seglers wurde nach dem 30. Swift eingestellt; der Formensatz wurde verschrottet.1)
So sind wir denn froh, ein Modell des Swift S1 in unserer Gemeinschaft zu haben. Montagsflieger Ralf baut ihn heute wieder auf, startet mit der Unterstützung von Montagsflieger Bernd und Montagsflieger Jan kommentiert und informiert sich über das Modell im interessierten Gespräch mit dem Piloten.
„Der STREAMLINE 220 von D-POWER ist ein leistungsstarkes Segelflugmodell mit sportlichen Allrounder-Flugeigenschaften. Das modifizierte RG15 Tragflächenprofil und die perfekt abgestimmte EWD sorgen für maximale Stabilität und ein gutmütiges Flugverhalten. Das Modell lässt sich zügig durch alle gängigen Kunstflugfiguren bewegen und macht auch in der Thermik eine gute Figur. Dank der von oben angelenkten Wölbklappen lässt sich der Segler zudem sehr langsam fliegen und sicher landen. Doch das Beste ist: Der STREAMLINE 220 macht unfassbar viel Spaß.
Gefertigt ist der Segler aus einem lackierten GFK-Rumpf. Die Tragflächen bestehen aus einem Styrokern der mit Balsa-Holz beplankt und mit originaler Oracover®-Folie fertig bespannt ist. Rumpf und Flächen sind mit Hochstromsteckern ausgestattet – was zum einen sicheren Kontakt gewährleistet und zum anderen den Transport des Modells komfortabel macht. Der STREAMLINE 220 wird ausgeliefert in der neuen ARF+ Ausstattung.“ Mit diesen Worten preis D-Power den E-Segler an. Es wird nicht zu viel versprochen; davon haben wir uns überzeugt.
Das Modell ist mit den von D-Power empfohlenen Komponenten ausgestattet.
Der empfohlene 60A-Regler ließ sich nicht wie in der Anleitung beschrieben ganz unter das Akkubrettchen schieben. Vorteil: Der Regler liegt weiter vorne; es kann mit einem leichteren Akku, Lipo 3S 2.800 mAh, geflogen werden.
Motte und Rabe – Flugschule Sumsemann – Peterchens Mondfahrt – ein Gespräch unter Freunden #25
„Du Rabe, ich habe das Richtige für den Mai, einen Maikäfer, der ist Fluglehrer.“
„Der junge Herr Motte hat wieder ausgesprochen interessante Fantasien.“
„Der bringt auch Kindern das Fliegen bei.“
„Motte, wer hat Dir denn diesen Blödsinn erzählt, Dein Vater?“
„Mein Vater erzählt keinen Blödsinn. Er hat mir den Fluglehrer gezeigt. Ich habe es selbst gesehen, wie er den Kindern das Fliegen beibringt, der Anneliese und dem Peterchen.“ „Wer ist das denn Motte? Laufen die auch bei den Montagsfliegern im Wiesen-Café um Monis Kuchen herum und machen lange Finger?“
„Nein Rabe, kennst Du die denn nicht? Frag mal Deinen Onkel Wilhelm, der kennt die bestimmt und den Fluglehrer Sumsemann auch.“ „Motte, so alt ist Dein Fluglehrer schon?“ „Ja, seine ersten Unterrichtstunden hat er vor über 100 Jahren gegeben, da waren wir noch nicht geboren.“ „Der Vater von meinem Onkel Wilhelm aber schon.“
„Siehst Du Rabe, dann wird Dein Onkel Wilhelm den Fluglehrer doch kennen. Sumsemann heißt der und so stellt er sich auch immer vor: Gestatten Sumseman. Der hat sogar eine Geige aus Glas. Die ist von seiner Freundin der Grille. Und wenn er darauf spielt, tanzt er dazu, obwohl ihm ein Beinchen fehlt. Das ist nämlich auf dem Mond.“ „Motte, ich glaube Du musst zum Arzt.“ „Nein Rabe, ich möchte auch Fliegen lernen und mal mit dem Sumsemann, Anneliese und Peterchen zum Mond.“ „Ich sag doch Motte, Du musst zum Arzt.“
„Rabe, das ist eine alte Geschichte von vor über hundert Jahren, Gerdt von Bassewitz hat sie aufgeschrieben.“ „Ach so ein alter Kram.“ „Ja Rabe, alt, sehr alt, aber schön. Rabe, ich denke Du interessierst Dich für`s Fliegen. Der Sumsemann zeigt uns wie es geht; es ist nicht schwer.
Von der Geschichte gibt es Bücher und sogar einen Film mit dem Maikäfer Sumsemann, mein Vater hat mir den gezeigt, hier schau mal.“
Quelle Wikipedia Heinz Baluschek – Gemeinfrei
Peterchens Mondfahrt – Gerdt von Bassewitz – Der Film startet, als Peterchen und Anneliese den Maikäfer Sumsemann in ihrem Zimmer entdecken und Herr Sumsemann beiden zeigt, wie es geht, das Fliegen:
Rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein, linkes Bein, rechtes Bein und linkes Bein und dann kommen die Flügellein, summ, summ, summ.
Das 3m Eigenbau Grunau Baby III – D-5041 Kettwig – von Montagsflieger Bernd im F-Schlepp mit der Schleppmaschine Maule GB von Montagsflieger Ralf zeigen sich an einem schönen, sonnigen Frühlingstag, steigen aus den saftigen Wiesen in den blauen Himmel.
Grunau Baby III mit der Kennung D-5041 Kettwig
ist wie der Geschwisteroldtimer mit der Kennung D-5364 Xanten ein Eigenbau mit einer Spannweite von 3 m und einem Gewicht von unter 3 kg.
Beide Maschinen entstanden in jeweils ca. 300 Bastelstunden. Sie verfügen über Störklappen und Schleppkupplung. Bespannt sind sie mit Oratex Antik. Die Steuerung erfolgt über HR, SR, QR, StörKl, SchlK.
Der Bau der beiden Oldtimer wurde in einer Video-Folge von der ersten Idee bis zu den beiden Erstflügen und weiteren Flügen dokumentiert. Die Dokumentation wird fortgesetzt.
Wir starten hier mit dem ersten Teil der Dokumentation.
Die Videos zu den weiteren Bauschritten und ersten Flügen mit den beiden Seglern sind in der youtube-playlist aus dem Kanal Fliegender Koffer, oben rechts im Player abrufbar.
Motte und Rabe -Modellflugfreude unter Freunden im Wonnemonat Mai – ein Gespräch unter Freunden #24
„Du Rabe, mein Vater sagt, wir haben jetzt den Wonnemonat Mai. Was heißt das?“ „Motte, hör mir auf mit Mai. Stell Dir mal vor, am Sonntag bin ich ganz früh aufgestanden und habe mich aus dem Haus in unser Wäldchen geschlichen. Es war ja nicht nur Sonntag, sondern Muttertag. Da habe ich für meine Mutter ein kleinen Strauß Maiglöckchen gepflückt und auf den Frühstücktisch gestellt.“
„Ja und Rabe. Da hat sich Deine Mutter sicherlich gefreut, oder?“ „Das hat sie, sogar sehr und gerochen hat sie auch gleich den tollen Duft.“ „Dann bist Du doch bestimmt heute gut gelaunt.“
„Wäre ich Motte, wenn nicht auch mein Onkel Wilhelm zum Frühstück erschienen wäre.“ „Wieso?“ „Der hat gleich seinen Zinken über mein Muttertagsgeschenk gehalten, geschnüffelt, mit seinen Fingern an den Blättern herumgefummelt und gesagt: Sind die echt? Wie die duften, herrlich. Die habe ich früher auch immer mal meiner Mutter geschenkt. Und dann ging es los Motte.“ „Was ging los Rabe?“
„Der hat mir gleich einen langen Vortrag darüber gehalten, dass Maiglöckchen giftig sind und man sich immer gut die Hande waschen muss, wenn man sie angefasst hat.“
„Ja und Rabe? Lass ihn doch reden. Der kann wohl nur miese Stimmung machen und hat es schwer, wenn andere Freude schenken und erleben. Deine Mutter sollte doch keinen Salat aus den Maiglöcken machen oder?“
„Und bei seinem Vortrag hat mein Onkel wieder eine dicke Zigarre geraucht und mir den Qualm über den Tisch ins Gesicht geblasen – ekelhaft.“ „Ja Rabe und giftig ist der Qualm auch, so wie die Schnäpschen, die sich Dein Onkel immer, auch mal am Kiosk gönnt.“
„Motte, was hast Du denn an Muttertag gemacht?“
„Ich war mit meinem Vater bei den Montagsfliegern.
Das war ein schöner Nachmittag, es waren wieder viele da, mein Vater war ganz begeistert.
Hier ein paar Bilder. Schau, wie die den ganzen Nachmittag bei schönstem Maiwetter Freude hatten.“
„Ja Motte, das meint Dein Vater bestimmt mit Wonnemonat Mai.“ „Wann ist eigentlich Vatertag Rabe?“
„Gründlich durchgecheckt steht sie da und wartet auf den Start. Alles klar! Experten streiten sich um ein paar Daten. Die Crew hat dann noch ein paar Fragen, doch der Countdown läuft!“ singt Peter Schilling in seinem Song der 80er Jahre Major Tom (völlig losgelöst) und weiter heißt es im Text:
„Effektivität bestimmt das Handeln. Man verlässt sich blind auf den ander’n. Jeder weiß genau, was von ihm abhängt. Jeder ist im Stress, doch Major Tom macht einen Scherz.
Dann hebt er ab und völlig losgelöst von der Erde…“
video english songtext
Ähnlichkeiten mit Leben und Abenteuern der Montagsflieger wären rein zufällig. Oder?
3D Druck Foka
Montagsflieger Udo hat für den Druck der Maschine Filament E-Sun PLA+ eingesetzt.
Erstaunlich und beeindruckend ist die Festigkeit des Materials auch bei hoher Belastung, wenn es heißt „völlig losgelöst.“
Bei Major Tom heißt es in der dritten Strophe: „Die Erde schimmert blau, sein letzter Funk kommt „Grüßt mir meine Frau!“, und er verstummt. Unten trauern noch die Egoisten. Major Tom denkt sich: „Wenn die wüssten!“
Ein Freund des 3D Drucks ist Montagsflieger Udo. Heute hat er uns seinen neuen Seehund mitgebracht, eine PZL Bielsko SZD-24 Foka. Das Original ist ein polnisches Leistungssegelflugzeug der Standardklasse. SZD steht für Szybowcowy Zakład Doświadczalny (Segelflugzeug-Entwicklungswerk).1)
Die für den Druck der Teile des Modellseglers Foka erforderlichen Dateien können bei Planeprint bezogen werden. Udo hat sich das Modell auf eine Spannweite von 3.000 mm vergrößert.
Modelldaten Foka
Filament E-Sun PLA+
3.000 mm Spannweite
2.390 g Abfluggeicht
Brushless extron 2826/12 – 720kv
Jamara – 50A mit BEC
Klapp-Prop Graupner 14×6
Lipo 4S-2600mA
Servos 2 Yuki – SUMO 1109 MG Digital und 2 Yuki – SUMO 2107MG Digital
Streamline 220 E-Segler D-Power – Heute bei unserem Einzelhändler des Vertrauens, Montagsflieger Udo, UFM-Modellbau, in Hennef bestellt, am nächsten Tag abholbereit zu einem Toppreis auf dem Ladentisch. Hier kann der Modellbauer und -flieger noch in den Karton schauen, Teile anfassen, begutachten und sich kompetent beraten und begeistern lassen.
Old Fashion Einkauf sagen manche dazu. Hat aber was und noch viel mehr. Einen Kaffee, ein nettes Gespräch und etwas Wohlfühlatmosphäre, analoger Einkauf nach alter Sitte.
Ab nach Hause mit dem Karton und allen mitbestellten Teilen, Motor-Set, Servos. Das war es dann auch schon. Und zu Hause, erst einmal einen Blick in den Karton, alles sieht gut aus. Und dann geht es auch schon gleich los mit dem Aufbau. Die Beschreibung ist kurz, aber vollkommen ausreichend. Alles passt, alles dabei, alles gut beschrieben. Es fehlt nichts, der Hersteller hat sich offensichtlich Gedanken gemacht. Mehr als ARF Plus, Klettband, sogar Tesafilm, alles im Karton.
Und so ist der Streamline 220 schnell aufgebaut, Akku, Schwerpunkt, Programmierung der Fernsteuerung, Motor, Seitenruder, Höhenruder, Querruder, Wölbklappen, alles so wie in der Beschreibung empfohlen.
Vor dem Erstflug, Montagsflieger Bernd schaut noch einmal über das Modell, ein paar Klicks, Motortest, Rudertest und schon geht es in die Luft. Modellflug im Team. Der erste Start, kein Problem, der Streamline 220 steigt gerade in die Höhe, ein paar Trimmklicks am Höhenruder. Der Erstflug endet mit einer schönen Landung erfolgreich. Das Modell Streamline 220 von D-Power, ARF Plus, ist absolut zu empfehlen.
Ach, ein Video dazu? Das haben wir leider vor lauter Aufregung, Spannung und Begeisterung vergessen. Wir müssen uns vorerst mit ein paar Fotos begnügen. Ein Video wird nachgeholt.