Graupner Kapitän – Retro Eigennachbau

Modernes Herz in klassischer Hülle – Bernd präsentiert mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail seinen Nachbau des legendären RC-Flugmodells Graupner Kapitän. Das Modell, das in den 1960er-Jahren ursprünglich von der Firma Graupner als Freiflug- und später als RC-Version auf den Markt kam, gilt unter Modellbau-Fans als zeitloser Klassiker.

Bernd ist bekennender Freund von Eigenbaumodellen – und das merkt man an jedem Arbeitsschritt. Statt einfach einen Bausatz zu montieren, hat er den Kapitän komplett in traditioneller Balsaholzbauweise selbst gefertigt, die Spanten und Rippen präzise nach Plan ausgeschnitten und den Rumpf sauber verschliffen. Während das Original meist mit einem kleinen Verbrennungsmotor ausgestattet wurde, entschied sich Bernd für einen leistungsstarken Brushlessmotor.

Wer das Video sieht, spürt sofort die Begeisterung für klassischen Modellbau – und bekommt vielleicht selbst Lust, Laubsäge, Bastelmesser, Schleifklotz, Kleber und Lötkolben hervorzuholen.

Erstflug mit Kohlensäure – Freiflugmodell

Ein Muss für Technikfans, RC-Enthusiasten und alle, die ungewöhnliche Antriebe faszinieren. Jetzt reinschauen, staunen – und abheben!

Mitte Juni 2025 – vom Freiflugmodell zum RC-Abenteuer. Bei strahlendem Sommerwetter, lockeren Wolken und kaum Wind ist es endlich so weit: Der umgebaute Klassiker hebt ab! In diesem Video begleiten wir Montagsflieger Bernd bei einem ganz besonderen Projekt. Aus einem ehemaligen Freiflugmodell hat er ein ferngesteuertes RC-Flugzeug gebaut – inklusive innovativem Kohlensäure-Antrieb.

Bevor der eigentliche Erstflug startet, werfen wir noch einmal einen Blick zurück auf die ersten Gleitversuche, die vor einigen Wochen stattfanden. Danach wird es spannend: Der CO₂-Tank wird gefüllt, der Motor vorbereitet – und gleich beim ersten Startversuch gibt es eine unerwartete Überraschung…

Freiflugmodell mit Kohlensäuremotor

Am letzten Sonntag im April 2025, einem sonnigen Tag bringt Montagsflieger Bernd eines seiner besonderen Freiflugmodelle mit auf das Flugfeld.

Das Modell, ausgestattet mit einem Kohlensäuremotor, absolviert nach Restauration erste Gleitversuche. Der Motor bleibt allerdings noch still, da die dafür benötigte Kohlensäurepatrone fehlt.

Bernd erklärt das Modell und vor allem die Oldschool Motortechnik.

Die für den Betrieb des in der heutigen Zeit ungewöhnlichen Motors erforderliche Kohlensäurepatrone will Bernd in den nächsten Tagen besorgen. Sobald sie verfügbar ist, steht einem ersten motorisierten Flugtest nichts mehr im Wege. Die Vorfreude bei den Montagsfliegern ist groß!

Projekt Weihe 50 #16

Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Stand des Gemeinschaftsprojekts von Bernd, Georg und Udo, dem Nachbau einer Graupner Weihe 50.

Montagsflieger Bernd erzählt: „Es war ein gutes Stück Arbeit, bis ich den heutigen Stand erreichen konnte. Es waren ca. 35 Arbeitsstunden in den Formenbau zu investieren. So war die Silhouette, der Formenrand (zweimal) zu fertigen. Im ersten Abschnitt wurde die erste Formenhälfte in Angriff genommen und das Urmodell in die Silhouette eingepasst und mit Polyester- Feinspachtel die Fuge erstellt.

Der Rahmen wurde erstellt und ebenfalls mit Feinspachtel verklebt. Dann habe ich siebenmal Trennwachs eingebracht und zwischenzeitlich immer wieder poliert. Ich habe noch Folientrennmittel (PVA-Lack) aufgetragen und das Ganze 24 Stunden trocknen lassen.

Später habe ich das schwarze Formenharz sorgfältig aufgetragen und bei ca. 25°C ca. 2 Stunden angelieren lassen. Dann kam die Kupplungsschicht, einem Gemisch aus aus R&G Epoxydharz, Glasfaserschnitzeln und Baumwollflocken, welche mit mehreren Lagen Glasgewebe mit Epoxy verstärkt wurde. Die 4 Zentrierstifte und die Gegenplatten für die Ausdrückschrauben (Rundmagnete) habe ich dabei besonders sorgfältig mit Mumpe bedacht. Der Rest bis zum oberen Formenrand habe ich dann mit einem trockenen Quarzsand- Epoxy-Gemisch aufgefüllt und nach beendeter Arbeit 48 Stunden im Heizungsraum bei ca. 20°C aushärten lassen.

Nach dem Aushärten  habe ich die Formumrandung und die Silhouette, sowie die Basisplatte mit dem Hammer entfernt und danach die Oberflächen gesäubert, eine neue Umrandung für die zweite Formenhälfte angebracht und Trennwachs und Folientrennmittel wie bei der ersten Formenhälfte aufgebracht. Das Urmodell verblieb komplett in der ersten Formenhälfte.

Der Aufbau der zweiten Formenhälfte war dann so wie bei der ersten Formenhälfte.

Das Ganze habe ich aushärten lassen und anschließend die Formenhälften getrennt. Bei der Entformung des Urmodells habe ich das Teil leider in drei Teile zerlegt, es ging leider nicht anders, obwohl das Teil doch sooooo viel Arbeit gemacht hatte.

Die Bauabschnitte habe ich mit dem Handy festgehalten.

Die Negativform ist nach meiner Ansicht sehr gut gelungen, die ersten Rümpfe werden es zeigen. Nun muß ich die Formen mindestens 6-7 mal mit Trennwachs und einmal mit Folientrennmittel behandeln, um dann mal den ersten Rumpf einlegen zu können.

Projekt Weihe 50 #13

Gemeinschaftsprojekt Bernd, Georg, Udo

Projektziel: Flugfähiger Nachbau des Modells Oldtimersegler Weihe 50 nach dem gleichnamigen Schnellbaukastens der Firma Graupner aus den 60er-Jahren. Der Rumpf ist nicht wie bei der Vorlage im Baukasten aus Styro sondern ein Eigenbau GFK-Rumpf.

Inzwischen hat Bernd in dem Gemeinschaftsprojekt Weihe 50 vier Sätze Höheruder und Seitenruder im Rohbau fertig gestellt.

Pfingstflugtag 2024 MFG Eudenbach e.V. – Teil 7

Der Auftritt der Lockheed Super Constellation beim Pfingstflugtag 2024 war mehr als nur eine Flugvorführung. Es war eine lebendige Zeitreise in eine Ära, die für viele mit nostalgischen Erinnerungen verbunden ist. Reiner Strobel und seine Super Constellation erinnerten daran, wie die Luftfahrt in den 60er Jahren war – die Super Connie ein Symbol für Eleganz, technische Meisterleistung und die Faszination des Fliegens.

Die Spannung stieg, als die vier Motoren anliefen und die Super Connie langsam in die Startposition rollte. Mit einem wunderbaren Geräusch der Motoren hob die Maschine schließlich sicher und geradezu majästetisch ab und begann ihren Flug am Himmel über Eudenbach. Die eleganten Linien der Lockheed Super Constellation, kombiniert mit der meisterhaften Flugführung, boten ein beeindruckendes Bild.

Das wunderschöne Flugbild der Super Constellation hinterließ bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Die Maschine schwebte förmlich durch die Lüfte, bevor sie schließlich zur Landung ansetzte. Mit der gleichen Präzision und Sicherheit, die den gesamten Flug geprägt hatten, setzte das Flugzeug sanft auf der Landebahn auf.

Fokker E.III – Eindecker

Auf Flugfeld II sind zwei Start- und Landebahnen hergerichtet. Der richtige Zeitpunkt, den Eindecker mit einer Spannweite von 1.520 mm aus dem Hangar zu holen.

Die Holzbaukasten von HobbyKing lag im Sommer 2017 in den Geschäftsräumen von UFM-Modellbau in Hennef. Kurz entschlossen war der Baukasten gekauft. Im September 2017 wurde er geöffnet und mit dem Bau des Eindeckers begonnen. Über den Winter 2017/2018 machte der Bau gute Fortschritte. Einzelheiten sind in mehreren Videos, auch Erstflug, Modifizierungen und weitere Flüge dokumentiert.

Die Fokker E.III hat in den letzten Jahren in der Ecke gestanden, einiges an Staub, Spinnenweben und anderes angesetzt. Beim Anheben des Modells fällt auch schon gleich ein kleines Holzteil, das sich offensichtlich durch die lange Stehzeit gelöst hatte, heraus in die Hand. Fliegen ist also ohne Reperatur und kompletten Check nicht.

Aber ein paar Rollversuche auf Flugfeld II müssten drin sein, um zumindest die Roll- und Startfähigkeit auf der Wiese zu prüfen.

Die Rollversuche sind im Video mit einer DJI Mini 3 Pro festgehalten. Dazu sind Ausschnitte anderer Videos aus den vergangenen Jahren ab September 2017 geschnitten.

Die komplette Videodokumentation ist hier als Playlist.

Spassfliegen 2023 im Siebengebirge

Es ist Sonntag, 27. August 2023, auf den Hartenberg hat der MFG Siebengebirge e.V. zum alljährlichen Spassfliegen eingeladen.

Viele Modellflugbegeisterte aus der Umgebung sind gekommen und haben Spass. Den läßt sich auch keiner durch eine kurze Schauer vermiesen. Der Wind steht günstig, das konstrastreiche Wolkenbild setzt die Segler am Himmel in ein schönes Licht. Kuchen, Gebäck, andere Leckereien, Kaffee und Kaltgetränke werden gerne und dankend genommen; es schmeckt.

Ein schönes Erleben unter Freunden in wunderschöner Landschaft bei klarer und weiter Sicht bis zum Kölner Dom.

Gehen wir zu Wolfgang, schauen und hören ihm zu.

Er hat einige Antik Modelle dabei und erzählt uns von einem dieser Modelle, während er den Eigenbau Segler aufbaut, anschließend in die Höhe vor ein imposantes Wolkenbild bringt und sicher landet.

Spassfliegen 2023 im Siebengebirge

Heute, Sonntag, 27.August 2023 sind wir beim Spassfliegen des MFG Siebengebirge e.V. auf dem Hartenberg in Königswinter Oberpleis. Der sympathische Verein der Hangflieger in Königswinter hatte alles bestens für dieses beliebte, gut besuchte, jährlich im Sommer stattfindene Treffen vorbereitet. So war das Spassfliegen wieder ein voller Erfolg. Hier ein paar erste Schnappschüsse, weitere und ein Video folgen alsbald:

Demoiselle – Eigenbau – Balsaholz 760 mm

Eine Hommage an Alberto Sanstos Dumont, brasilianischer Luftschiffer, Motorflugpionier und Erfinder, der den Beginn der motorisierten Luftfahrt vor allem in seinem Schaffensland Frankreich mitprägte. 1909 entwarf Dumont den Flugapparat Demoiselle. Sie gilt als das erste Leichtbau-Sportflugzeug.

Fotoquelle: Wikimedia – Gemeinfrei

Über den Winter 2017/2018 wurde ein ferngesteuertes Modell der Demoiselle mit Hilfe allgmein zugänglicher Bilder von Montagsflieger Georg selbst konstruiert und gebaut. Der Erstflug fand im März 2018 in einer Sporthalle statt und vor etwa vier Jahren flog sie zum ersten Mal draußen, etwa 110 Jahre nach dem Start des Originals.

Am 21.August 2019 startet die kleine Maschine in den Siegauen und fliegt entlang der Wahnbachtalstraße zwischen Siegburg und dem Ortsteil Kaldauen, entlang einer Reihe großer Bäume, ähnlich wie es ein Fotograf bei dem Flug von Alberto Santos Dumont 1909 mit seinem Original erlebt hat.

760 mm Spannweite
Balsaholz – Flächen Rippenbauweise

HR, SR, Brushlessmotor
2S 600 mAh
Prop 6,7 x 3,5

Heute steht der Rumpf des Modells im Regal, die steckbaren Flächen liegen daneben. Der kleine Pilot lehnt an einem Rad und schaut sehnsuchtsvoll auf seine Maschine.