Vintage Glider Electra von Carl Goldberg Models Chicago

Vintage Glider Electra von Carl Goldberg

Montagsflieger Udo hat in seine Schatztruhe gegriffen und uns aus den späten 80er Jahren seinen Vintage Glider Electra von Carl Goldberg Models Chicago mitgebracht.

Vertrieben wurde das Modell auch durch die Firma Multiplex.

Es ist heute von einem damals üblichen Speed-Motor auf einen modernen Brushless-Motor umgerüstet. Ein Schmuckstück, das an alte Zeiten erinnert, die gar nicht so lange her sind.

Technische Daten nach Herstellerangaben

Spannweite: 2000 mm
Steuerung: H,S,M
Motor: Speed 600/6-7 Z.
Hersteller: Goldberg
Rumpf: Holz
Flächen: Rippenb.


Junkers Ju52 – Tante Ju – Depron – Testflüge

Junkers Ju52 – Tante Ju – Depron – Testflüge

Wenn Montagsflieger montags fliegen und die Wetterbedingungen für Testflüge gut sind, ist Freude angesagt. Wir starten am ersten Augusttag diesen Jahres unter dicken Wolken, leichtem, gelegentlich etwas auffrischendem West-Wind mit der Tante Ju zu ersten Testflügen.

Ziel des Projektes Junkers Ju52 aus Depron mit einer Spannweite von 1.500 mm und 605 g ist es, ein Modell einer Tante Ju in die Luft zu bringen, was sich im Flugbild sehen lassen kann und vor allem langsam, dem Vorbild entsprechend fliegt.

Das Modell ist mit einem Brushless , einem 20 A Regler und mit einem Lipo 3S 1.000 mAh ausgestattet. Die Maschine wird gesteuert über Motor, Höhenruder, Seitenruder, Querruder.

Die Klappen sind angedeutet, nicht funktionsfähig, allerdings leicht nach unten gestellt, um den Auftrieb zu erhöhen. Die Flächen haben ein Kfm-3 Stufenprofil und sind an der Nase zum Flächenprofil verschliffen. Sie sind als ein Teil mit einer leichten V-Stellung gebaut und vom Rumpf abnehmbar. Das Fahrwerk ist einfach gehalten, der Fahrwerksdraht verklebt auf einem Sperrholzträger, der mit Klett am Rumpf befestigt ist.

Schön wird sie erst nach erfolgreichem Testflug gemacht.

Schauen wir uns uncut im Video die beiden Testflüge an und machen uns ein Bild davon, ob die o.g. Projektziele erreicht sind.

Wertung der offiziellen Jury:

„Ja hör ma, dat gibt et doch nich. Oder?“ „Doch, dat gibt et, wir sehen et ja.“


Modellflug Romantik Mü 13 E Bergfalke

Modellflug Romantik Mü 13 E Bergfalke

Wer zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much im Rhein-Sieg-Kreis auf der L 352 unterwegs ist und einen Blick über die Wiesen und Felder abseits der Landstraße wirft, wird sie bei etwas Glück sehen, Modellflieger, unsere Freunde Auf der Hardt.


Youtube Playlist Fliegender Koffer Modellflug Auf der Hardt oben im Player


Jürgen hat heute seinen Eigenbau Oldtimer auf die Hardt mitgebracht: Mü 13 E Bergfalke. Das Modell ist ein kompletter Eigenbau auf der Grundlage eines Bauplans, echte Handarbeit, echter Modellbau und das Ergebnis ein Hingucker aus alter Schule.

Mü 13 E Bergfalke

Ein Eigenbau aus Holz, einem Elektroantrieb mit einer Spannweite von ca. 3.500 mm und einem Gewicht von etwa 3.000 g.

Das Modell ist mit viel Liebe komplett aus eigener Hand gefertig, auch die Kabinenhaube.

Hegi Motorspatz Nachbau

Hegi Motorspatz Nachbau

Der Hegi Motorspatz ist ein vorbildähnliches Modell des Scheibe ‚Motorspatz‘ SF 24. Das Original hatte seinen Erstflug 1957. Das Schuco-Hegi Modell erschien 1962. Der Konstrukteur war Karl-Heinz Denzin.

Unser Freund Josef von der MfG Siebengebirge e.V. hat das Modell nachgebaut und geflogen. In Erinnerung an ihn halten wir das Modell in Ehren, gehen besonders achtsam damit um, fliegen es besonnen und lassen damit die Freude weiterleben, die Josef mit dem Modell hatte.

Der Motorspatz hat eine Spannweite von 2.030 mm, ist aus Balsa- und Sperrholz gebaut, ausgestattet mit einem Brushlessmotor, 20 A-Regler, 8 x 5 Klapppropeller, Lipo 3S 1.000 mAh


1956 Graupner Kadett Retro Nachbau

1956 Graupner Kadett Retro Nachbau

Vögel im Käfig sprechen vom Fliegen. Freie Vögel fliegen – aus China

Ein paar Erinnerungen, ein Entschluß, ein Bauplan, Balsa- und Sperrholz, ein paar Klein- und Elektronikteile aus der Bastelkiste, Zeit, Muße und der Kadett ist fertig – aus eigener Hand von Montagsflieger Bernd geschaffen – er schreibt:

Der Vogel entspricht zu ca. 90% dem Ur- Graupner- Kadett. Grundlage ist der Baukasten der Fa. Aeroplan aus Weilerswist. Zu den Modifikationen:

  • Die V- Form des Flügels wurde halbiert, um ein ruhigeres Flugverhalten zu erreichen. Mit der Original- V- Form wäre eine starke Tendenz zum Aufschaukeln beim Seitenrudereinsatz zu befürchten gewesen.
  • Die Endleiste des Höhenleitwerks wurde auf 25mm Tiefe verbreitert (die Rippen an der Hinterkante dementsprechend um 5mm gekürzt). Nach dem Bespannen und Spannlackieren wurde das Ruder abgeschnitten, so dass eine 5mm breite Abschlußleiste an der Höhenflosse verblieb. Die Abschlußkante habe ich mit dünnflüssigem Sekundenkleber versiegelt, das Höhenruder spitz angeschliffen und mit Tesafilm befestigt. Die Höhenruderausschläge betragen +/- 5mm.
  • Das Seitenleitwerk wurde n der höchsten Stelle getrennt, das ursprüngliche Trimmruder ist für eine vernünftige Steuerung zu klein. Die Ausschläge betragen +/- 20mm.
  • Um einen originalen Zustand zumindest von der Draufsicht zu gewährleisten, habe ich eine Zugangsklappe an der Rumpfunterseite geschaffen, um ungehindert an die RC- Komponenten heranzukommen und den Accuwechsel zu vereinfachen. Die Klappe geht vom Fahrwerksspant bis auf Höhe der Flügelhinterkante. Zur Verhinderung einer Sollbruchstelle im Vorderrumpfbereich habe ich zusätzlich noch ein waagerechtes Balsabrettchen unterhalb der Seitenscheiben vom Fahrwerksspant bis zum Mittelspant unter dem Flügel eingeklebt.
  • Für den Antrieb musste ein bei mir noch vorhandener Original „Taifun- Hobby“ auf Teile seines Innenlebens verzichten. Ich entfernte Kolben, Pleuel, Kurbelwelle und Gehäuseabschlußplatte. Ein befreundeter Modellbauer mit dem richtigen Maschinenpark fräste einen Kugellagersitz für ein Kugellager mit 10mm Aussendurchmesser und 3mm Innendurchmesser in die vordere Kurbelwellenlagerung. Den Part der Kurbelwelle übernimmt ein 3mm Federstahldraht, der über ein Kupplungsstück mit dem Elektromotor verbunden ist. Der E- Motor ist mit einem Adapterstück am hinteren Gehäuseabschluß angeflanscht.“

Schauen wir uns den Vogel in einem überarbeiteten Video an. Das Originalvideo, im September 2017 bei youtube im Kanal „Fliegender Koffer“ veröffentlicht, wurde bis heute (12.11.2021) 15.045 mal aufgerufen und angeschaut, 120 Besucher haben den Daumen nach oben „Mag ich“ gezeigt, einer hat den Daumen nach unten gegeben. Es gab neun Kommentare. Das freut uns Montagsflieger; wir danken unseren treuen und freundlichen Besuchern. Das Originalvideo enthält zum Modellflugplatz und zu einem Verein Texthinweise, die nicht gewünscht scheinen. Das Original ist daher offline.

Klemm L25D

Klemm L25D

Wir mögen Oldtimer. Heute schauen wir zurück, erinnern uns und geben einen Ausblick in das nächste Jahr. Montagsflieger Bernd darf sich stolzer Besitzer einer Klemm L25D mit 2.500 mm Spannweite und Brushless-Antrieb nennen – Bernds Eigenbau und Hingucker.

Die Maschine war bisher auf den Flugfeldern der Montagsflieger noch nicht zu sehen. Sie wird, so der Plan, von Montagsflieger Bernd mit einer Schleppkupplung ausgestattet, so dass wir voraussichtlich im nächsten Jahr 2022 mit den Schleppgespannen Klemm L25D, Grunau Baby III D- 5364 Xanten und Grunau Baby III D- 5041 Kettwig in die Höhe steigen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Flugbilder dieser Oldtimer-Gespanne am Himmel.

Klemm L25D D-EABB
Grunau Baby D-5364 Xanten
Grunau Baby D-5041 Kettwig

Bis dahin begnügen wir uns mit Bildern von der Klemm L25D im heutigen Zustand aus dem Jahr 2017. Das Originalvideo, im September 2017 bei youtube im Kanal „Fliegender Koffer“ veröffentlicht, wurde bis heute (11.11.2021) 6.298 mal besucht und angeschaut, 26 Besucher haben den Daumen nach oben „Mag ich“gezeigt, keiner hat den Daumen nach unten gegeben. Das freut uns Montagsflieger; wir danken unseren treuen und freundlichen Besuchern. Das Originalvideo enthält zum Modellflugplatz und zu einem Verein Texthinweise, die nicht gewünscht scheinen. Das Original ist daher offline.

Grunau Baby III D-5364 Erstflug

Es ist ein gutes Jahr her, eine Pandemie hat die Welt im Griff, und das Modell Grunau Baby III D-5364 mit dem Namen Xanten startet am 03. Juni 2020 bei aufziehendem Gewitter zum Erstflug. Der Modellpilot Albert trägt, so wie es die Schutzvorschriften vorsehen, eine maßstabgerechte Maske aus der hauseigenen Näh- und Bastelstube. Die Spannung beim Start des 3.000 mm Spannweite messenden Modells war fast so groß wie die der später folgenden Blitze.

Grunau Baby III D-5364 Erstflug

Der Namenlose fliegt wieder

Ein Segler aus alten, lange nicht genutzten Teilen von verschiedenen Garagenlager-Modellen, wieder aufgebaut, eingeflogen und auch bei der DMFV-Jugendfreizeit 2019 auf der Wasserkuppe von Tim geflogen. Der Oldtimer zeichnete sich schon damals in der Vorbereitung auf die Jugendfreizeit durch bemerkenswerte Gleiteigenschaften aus.

Inzwischen war an dem guten Teil eine kleine Reparatur und eine neue Kabinenhaube nötig. Montagsflieger Bernd hat den Segler wieder hergerichtet.

Vor Ort wurden reparierter Rumpf und Flächen wieder zusammengeführt. Mit Bernds „schwerem Gerät“ musste noch ein kleine Korrektur am Seitenleitwerk vorgenommen werden; es hatte sich in den vergangenen Monaten etwas verzogen. Und dann war es wieder soweit; der Oldtimer musste sich ein paar Gleitflügen im Team Bernd, Tim stellen. Der Segler machte beiden und den Zuschauern Freude und zeigte, dass er auch bei böigem Wind trotz seines Alters noch fit ist – beneidenswert.

Der Segler erinnert an glückliche Tage.

Video Mai 2021 – Der Namenlose nach Reparatur – Gleitversuche

Zur Erinnerung

Sommerglück 2019 – Der Namenlose und sein Pilot Tim werden auf die Teilnahme an der DMFV Jugendfreizeit 2019 vorbereitet.

In dem Video sind u.a. die bemerkenswerten Gleiteigenschaften des Modells zu sehen.

Video Sommer 2019 – Der Namenlose – Vorbereitung auf die DMFV Jugenfreizeit 2019 – Gleiteigenschaften