Der Verrückte macht Fortschritte

Nach seinem ersten Erfolg ist Otto beflügelt und entscheidet sich, sein Vehikel weiter zu entwickeln. Es ist an der Zeit, das Fahrrad nicht nur fliegen, sondern auch landen und rollen zu lassen. Dafür braucht es ein solides Fahrwerk mit sich drehenden Rädern. Otto verbringt ein paar Stunden in seiner kleinen Werkstatt, tüftelt an Skizzen und probiert verschiedene Materialien aus.

Schließlich baut er ein Fahrwerk, das aus zwei robusten Speichenrädern, einer gut gefetteten Stahlachse und einem stabilen Auflagebrett besteht. Die Räder werden aus leichtem Alu und widerstandsfähigem Gummi gefertigt und können sich leicht auf der Achse drehen. Otto stellt sich vor, wie das Fahrrad sanft auf einer fremden Planetenoberfläche landet und dort wie ein normales Fahrrad rollt, bereit für neue Entdeckungen.

„Es mag nicht gefedert sein, aber es wird die Reise angenehm machen“, murmelt Otto zufrieden, während er die letzten Schrauben festzieht. Er setzt sich an seinen Laptop und aktualisiert sein 3D-Modell in Blender 3.6, fügt die neuen Komponenten hinzu und testet die Animation. Das Ergebnis ist beeindruckend: Das Fahrrad hebt ab, fliegt mit laufendem Motor und sich drehendem Propeller elegant durch den Raum und landete sanft auf einer virtuellen Oberfläche.

Otto strahlt vor Freude. „Ein voller Erfolg!“, ruft er begeistert und klatscht in die Hände. Jetzt, wo er das Fahrwerk erfolgreich integriert hat, plant er die nächste Herausforderung.

Rückblick auf das Eigenbau RC-Modell Fliegendes Fahrrad -Flying Biycycle – Aviette im August 2023 – Video „Fliegendes Fahrrad – Auf der Hardt – Erster Bodenstart“:

Der Verrückte – 3D Fliegendes Fahrrad

In einem kleinen Dorf, wo der Regen seit Monaten unaufhörlich auf die Dächer trommelt und die Wolken so dick und dunkel sind, dass man fast vergisst, wie die Sonne aussieht, beschließt ein Verrückter, dass es Zeit für etwas Neues ist. Otto hat genug von nassen Füßen und vom ewigen Sturm, der die Bäume schüttelt und genug vom Regen, der Wiesen und Straßen überflutet. Er will weg, weit weg. Und er hat eine Idee: Ein fliegendes Fahrrad!

„Warum nicht?“, denkt er sich. „Ein Fahrrad ist umweltfreundlich und mit einem Akku ausgestattet, ist es auch modern. Und wenn es fliegen könnte, könnte ich dieser Welt entfliehen und zu neuen Abenteuern aufbrechen!“

Also setzt sich Otto an seinen Laptop, startet Blender 3.6 und beginnt, sein Traumfahrrad zu konstruieren. Es ist kein leichtes Unterfangen für einen Anfänger, aber Otto liebt Herausforderungen. Er verbringt Tage und Nächte damit, an der perfekten Form zu feilen, die Flügel richtig zu positionieren und den Akku so zu verstecken, dass das Fahrrad immer noch wie ein klassisches Rad aussah.

Während er arbeitet, ziehen draußen Sprüche „Wir schaffen das“, „Morgen wird alles besser“, „Entbürokratisierung“ und andere Floskeln wie Seifenblasen vorbei und zerplatzten, nur um von neuen, genauso nichtssagenden Phrasen abgelöst zu werden. Die Welt ist in Aufruhr, Krisen schütteln den Planeten Erde, Krieg und Frieden. Digitalisierung, Rüstungsindustrie und Dummheit boomen. Aber Otto läßt sich davon nicht entmutigen. Sein Ziel ist klar: Er will ein Fliegendes Fahrrad, das ihn weit wegbringen kann.

Nach Tagen harter Arbeit ist es endlich so weit. Otto hat den Prototyp seines 3D-Modells fertiggestellt und animiert. Das fliegende Fahrrad ist bereit, zunächst allein, ohne Piloten, ferngesteuert auf einen anderen Planeten geschickt zu werden. Aber welcher sollte es sein? Der Mars ist verlockend, aber Otto will etwas noch exotischeres.

Mit einem letzten Klick schickt Otto das Modell seines fliegenden Fahrrads auf eine virtuelle Reise nach Irgenwo im Univerum. Er sieht zu, wie das Fahrrad elegant durch den Weltraum fliegt und schließlich sicher auf dem Planeten Irgendwo landet.

Es ist ein Anblick, der ihm den Atem raubt. Selbst durch den Bildschirm kann er die Freiheit und das Abenteuer spüren, das dieses fliegende Fahrrad verspricht. Natürlich ist es in der Realität noch nicht so weit, aber Otto weiß, dass jeder große Traum mit einem kleinen Schritt beginnt.

Und vielleicht, eines Tages, würde er wirklich auf seinem fliegenden Fahrrad in den Himmel aufsteigen und die stürmische Erde hinter sich lassen. Bis dahin wird er weiter tüfteln, modellieren und träumen, denn einfach kann ja schließlich jeder.

Rückblick auf das Eigenbau RC-Modell Fliegendes Fahrrad -Flying Biycycle – Aviette im August 2023 – Video „Der Gentleman fliegt sein Fliegendes Fahrrad“:

Hier zum Video-Beitrag

3D-Druck Eurofighter

Montagsflieger Udo zeigt sich wieder als geschickter Freund neuer Techniken des Modellbaus. Mit seinem Eurofighter Flugmodell, das er im 3D-Druck-Verfahren gebaut hat, ist er beim jüngsten Treffen der Montagsflieger dabei. Es ist ein sonniger Sonntagnachmittag im Juni 2024 mit böigem Wind aus wechselnden Richtungen. Einige aktuelle Schnappschüsse von Udos Modell:

Udo startet seinen Eurofighter nicht nur aus der sicheren Hand von Montagsflieger Bernd, sondern auch mit seinem Eigenbau-Katapult. Da bleiben beim Start beide Hände an den Knüppeln der Fernsteuerung. Der Startvorgang wird mit dem Fuß ausgelöst.

So sind sichere, entspannte und elegante Starts des Eurofighters und anderer Modelle ohne sonst erforderlichen Helfer möglich.

Das Video zeigt einen Katapultstart des Modells. Die Aufnahmen stammen aus September 2022 und sind um Fotos aus Juni 2024 ergänzt.

Weißkopfseeadler – Modellflug im Frühjahr 2011

Herbert hat wieder in die Tiefen seiner PC-Verzeichnisse gegriffen, seinen Weißkopfseeadler aus dem Gehege geholt und an die frische Luft unter den blauen Himmel auf der Hardt ausgeführt. Die Aufnahmen stammen vom 01.04.2011 und haben über die Jahre etwas an Farbe und Schärfe verloren. Der Adler ist wie Herbert selbst inzwischen um 13 Jahre älter geworden; sie sind beide immer noch ein gern gesehenes und treues Team. Das Originalvideo ist über sechs Minuten lang. Es wurde bearbeitet, insbesondere geschnitten, die Farbgebung verbessert, neu und lizenzfrei vertont.

Im Video steigt der Weißkopfseeadler majestätisch in die Höhe und sucht mit wachen Augen die Wiesen nach Beute ab. Er hat Hunger und ist bereit, mit seinen kräftigen Fängen und seinem scharfen Schnabel Beute zu ergreifen und zu schlagen. Ein heimischer Raubvogel sieht ihn und schließt sich dem Kreisen an, bis er offensichtlich merkt, mit wem er es zu tun hat – einem RC Foam Modell, Marke Herberts Eigenbau. Enttäuscht zieht der Neugierige von dannen.

Folgsam gleitet der Adler wieder zu Boden, wird von Herbert auf den Arm genommen und zur Belohnung gibt es für den treuen Vogel einen leichten Klaps auf den Rücken.

Ein schöner Rückblick in das Frühjahr 2011.

3D-Druck – Oldtimer Gö 1 Wolf

Der Montag bringt für uns Flugbegeisterte stets etwas Besonderes, und diesmal hat unser Freund und 3D-Druck-Enthusiast Udo ein kleines Highlight mitgebracht: eine Gö 1 Wolf mit einer handlichen Spannweite von 1200 mm.

Die Gö 1 Wolf hat eine spannende und bedeutende Geschichte. Entwickelt und gebaut wurde sie in den 1930er Jahren von der deutschen Firma „Göttinger Flugzeugbau“ unter der Leitung des bekannten Konstrukteurs Edmund Schneider. Das Segelflugzeug war speziell für den Schul- und Leistungssegelflug konzipiert und erfreute sich in den 1930er und 1940er Jahren großer Beliebtheit. Mit ihrer eleganten und aerodynamisch effizienten Konstruktion erreichte die Gö 1 Wolf bemerkenswerte Flugleistungen und half dabei, zahlreiche Piloten auszubilden und zu trainieren. Sie war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung des Segelflugzeugbaus und legte den Grundstein für viele spätere Entwicklungen im Segelflug.

Udos neuestes Modell, die Gö 1 Wolf, beeindruckt nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch die Detailverliebtheit und Präzision, die beim Bau an den Tag gelegt wurde. Trotz der vergleichsweise kleinen Spannweite von 1.200 mm zeigt dieses Modell ein schönes Flugbild am Himmel und ein relativ stabiles Flugverhalten. Das Modell ist u.a. mit einem Brushlessmotor und einem Klapppropeller ausgestattet, so daß dem Piloten längere Flugzeiten möglich sind.

Als begeisterter Anhänger des 3D-Drucks hat Udo bei diesem Projekt wieder einmal gezeigt, wie vielseitig diese Technologie sein kann.

Wir sind gespannt auf den nächsten Flug und freuen uns darauf, Udo und seine Gö 1 Wolf bald wieder in Aktion zu sehen. Bleibt dran.

Weltmeistermodell von 1971 – SAPER 13

SAPER 13 ist ein tschechisches F1A – Modell und in seiner Kategorie der Gewinner der Weltmeisterschaft 1971 in Schweden. Eine Konstruktion von Pavel Dvorak, Prag. Montagsflieger Bernd hat sich seinen Weltmeister in den vergangenen Wochen gebaut und heute zum Erstflug mitgebracht.


Bernd schreibt zu seinem neuen Segler: „Mein Modell entstand aus einem Baukasten, den man wohl mehr als Werkstoffpackung bezeichnen sollte. Es waren nur einige wenige Teile auf Holz vorgedruckt, sogar die Leitwerksrippen und Flügelrippen mussten im Blockverfahren selbst hergestellt werden. Die Bespannung erfolgte mit Polyestervlies mit geruchsfreiem Spannlack von der Fa. Krick.“

Technischen Daten: Spannweite: 2198mm, Länge: 968mm, Gewicht: 560 Gramm.

Steuerung: Seite und Höhe mit Seilzuganlenkung und vorgespannter Feder im Seitenleitwerk und der Höhenleitwerkswippe nach F3K- Manier.

Ein Nachmittag im Mai – Flugfeld IV im Zeitraffer

Eine Stunde auf Flugfeld IV im Zeitraffer, aufgenommen am Montag, 27.05.2024, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr. Mit dabei u.a. die Möwe Clara, eine Eigenbau aus Depron, gebaut nach dem Bauplan von Hilmar Lange1).

Das Video fängt die dynamische Atmosphäre, das wechselhafte Wetter in unserer Flugregion, hier Flugfeld IV ein. Die Aufnahmen lassen uns die Stunde komprimiert erleben.

1) Website Hilmar Lange: https://www.lange-flugzeit.de/

Pfingstflugtag 2024 MFG Eudenbach e.V. – Teil 8 Bonus

Beim der MFG Eudenbach e.V. präsentierten Thomas Singer und Wolfgang Klühr ihre beeindruckenden Fähigkeiten als Jet-Weltmeister. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer zeigten sie eine Jet-Performance, die durch präzise Steuerung ihrer Modelle begeisterte.

Singer und Klühr, bekannt für ihre exzellenten fliegerischen Fähigkeiten und ihre Weltmeistertitel, boten den Besuchern ein tolles Erlebnis. Ihre Modelle flogen mit unglaublicher Präzision und hoher Geschwindigkeit durch die Luft, vollführten komplexe Manöver und demonstrierten die hohe Kunst des Modellflugs.

Die Performance der beiden Piloten war nicht nur ein Highlight für Flugzeugfans, sondern zeigte auch die technischen Möglichkeiten und die Meisterschaft, die im Modellflug erreicht werden können. Mit ihrem Können inspirierten sie sowohl erfahrene Modellflugpiloten als auch Nachwuchstalente.

Pfingstflugtag 2024 MFG Eudenbach e.V. – Teil 7

Der Auftritt der Lockheed Super Constellation beim Pfingstflugtag 2024 war mehr als nur eine Flugvorführung. Es war eine lebendige Zeitreise in eine Ära, die für viele mit nostalgischen Erinnerungen verbunden ist. Reiner Strobel und seine Super Constellation erinnerten daran, wie die Luftfahrt in den 60er Jahren war – die Super Connie ein Symbol für Eleganz, technische Meisterleistung und die Faszination des Fliegens.

Die Spannung stieg, als die vier Motoren anliefen und die Super Connie langsam in die Startposition rollte. Mit einem wunderbaren Geräusch der Motoren hob die Maschine schließlich sicher und geradezu majästetisch ab und begann ihren Flug am Himmel über Eudenbach. Die eleganten Linien der Lockheed Super Constellation, kombiniert mit der meisterhaften Flugführung, boten ein beeindruckendes Bild.

Das wunderschöne Flugbild der Super Constellation hinterließ bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck. Die Maschine schwebte förmlich durch die Lüfte, bevor sie schließlich zur Landung ansetzte. Mit der gleichen Präzision und Sicherheit, die den gesamten Flug geprägt hatten, setzte das Flugzeug sanft auf der Landebahn auf.

Pfingstflugtag 2024 MFG Eudenbach e.V. – Teil 6

Beim Pfingstflugtag 2024 in Eudenbach sorgte ein weiteres Highlight für Begeisterung: Thomas Singer, der Jet-Weltmeister, führte seinen beeindruckenden Jet vor. Dabei handelte es sich um ein sogenanntes Funktionsmodell, das sowohl in seiner Performance als auch in seiner Präzision beeindruckte.

Thomas startete zügig. Die Maschine hob elegant ab und erreichte eine atemberaubende Geschwindigkeit von etwa 400 km/h. In dieser rasanten Geschwindigkeit flog das Modell über den Platz und ließ die faszinierten Zuschauer staunen. Doch nicht nur die hohe Geschwindigkeit beeindruckte das Publikum. Thomas demonstrierte auch die außergewöhnliche Manövrierfähigkeit seines Jets im langsamen Flug. Auf nahezu Grashalmhöhe schwebte das Modell über den Platz an staunenden Augen vorbei, eine Demonstration der Präzision und Beherrschung der Technik.

Der Auftritt von Thomas Singer wurde mit einem exakten Landeanflug gekrönt. Mit der gleichen Präzision, die er während des gesamten Flugs gezeigt hatte, setzte er zu einer perfekten Landung an. Die Maschine kam sanft und sicher auf dem Boden auf und bewies damit die herausragenden Fähigkeiten des Piloten. Applaus.