Motte und Rabe – Mein Vater ist voll auf dem 80´er Italo Tripp

Motte und Rabe – Mein Vater ist voll auf dem 80`er Italo Tripp – ein Gespräch unter Freunden #32

„Du Rabe, ich habe meinem Vater von der 80`er Disco bei Deiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte am Pfingtswochenende erzählt.“

„Ja und?“ „Stell Dir vor, der hat gleich Feuer gefangen, WDR 4 Live eingeschaltet, voll aufgedreht und findet die Idee von Deiner Mutter und ihrer Freundin Brigitte ganz toll.“

„Ach, was Du nicht sagst und jetzt wollt ihr nicht mehr zum Flugtag nach Eudenbach, sondern lieber in die Disco bei meiner Mutter, Ihrer Freundin Brigitte und meinem Onkel Wilhelm als DJ?“

„Ìch weiß nicht Rabe, mein Vater sprach plötzlich nur noch von den 80`ern, Italien, Pasta, Grappa, Tiramisu, von Rimini, von der Isola Bella und anderem italienischen Kram. Rabe, mein Vater hat auch gleich seine Buntfaltenhose und sein Seidenhemd in schrillen Papageifarben herausgeholt. Irgendwie sah der darin komisch aus. Wie ein Ballonfahrer aus vergangenen Zeiten. Er hat sich vor mir gedreht und die Arme ausgestreckt, wie ein Pfau sein Gefieder und dazu O Sole Mio gesungen . Ich glaube der kam sich vor wie der Luciano.“ „Wer ist das denn Motte?“ „Na der Pavarotti.“ „Ist der Modellflieger Motte?“ „Nein Rabe, der ist Tenor?“

„Was ist eigentlich mit den Alten los Motte? Dreht Dein Alter jetzt auch durch, der schien doch bisher vernünftig zu sein?“ „Mein Vater wollte nur wissen, wo Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte sich denn am Wochende zeigen. In Eudenbach beim Flugtag etwa?“

„Ach, ich ahne Fürchterliches Motte.“ „Rabe, er hat mir für DeineMutter und ihre Feundin Brigitte eine CD mit Musik für die Disco mitgegeben. Hier, vielleicht hören wir erst einmal rein, bevor Du sie Deiner Mutter gibst.“ „Ja Motte, ich glaube das ist besser mein Kleiner.“ „Weißt Du was das heißt: Sempre, Sempre?“ „Nein Motte. Magst Du eigentlich auch so gerne Spaghetti mit ohne alles?“

Al Bano & Romina Power

Sempre Sempre

Adriano Celentano

Una festa sui prati

Gianna Nannini & Edoardo B.

UN’ESTATE ITALIANA

„Schau nur Motte, der hat ja auch so einen Anzug mit Nadelstreifen, der Al Bano, wie mein Onkel Wilhelm. Nicht das da mein Onkel Wilhelm noch auf die Idee kommt, mit der Freundin meiner Mutter, der Brigitte, Sempre Sempre auf der Terrasse zu singen, die beiden: Willi Bano und Brigitte Power. Denen ist doch alles zuzutrauen.“


Motte und Rabe – Grüß mir die Sonne – es geht voran

Motte und Rabe – Grüße mir die Sonne – es geht voran – ein Gespräch unter Freunde #31

„Du Rabe, es geht voran.“ „Wie meinst Du das Motte?“

„Pfingsten ist bei den Modellfliegern in Eudenbach Flugtag, habe ich gehört. Da gibt es bestimmt viel zu sehen und selbst gemachten Kuchen, vielleicht auch Fritten.“ „Willst Du da hinfahren Motte?“

„Klar Rabe, mein Vater und ich fahren mit dem Fahrrad hin. Und Du Rabe?“


„Ach, meine Mutter macht sich ein schönes Pfingstwochenende mit ihrer Freundin Brigitte. Die hören schon den ganzen Tag Radio, WDR 4 Live. Die haben Rum, O-Saft, Lemon, Tomatensaft für Cocktails und Salzstangen gekauft. Ihre alten Karottenhosen, bauchfreie T-Shirts, Jacken mit Puffärmeln und Schulterpolstern haben sie vom Speicher geholt. Und zum Friseur wollen sie auch noch.“ „Was soll das denn?“

„Ihre wilden 80`er nennen die das. Die machen Disco, so wie früher im Storchennest, sagen sie. Die sind verrückt auf die Musik, total aus dem Häuschen, singen, tanzen mit Luft- Cocktails in der Hand um den Tisch, tuscheln und kichern nur noch gut gelaunt durch die Wohnung und pusten mir dauernd Handküsschen zu. Tanzen wollen die dann auch immer mit mir und nennen mich nur noch Amor.“

Motte. Das sind Schnulzen, sagt mein Onkel Wilhelm. Er will aber richtige Platten mit fetziger Musik bei der Disco auflegen und DJ spielen, wie in alten Zeiten, so wie damals der Ralf im Saga meint er und dann schleudert er ganz schnell und völlig unkontrolliert seinen Kopf nach vorne, zur Seite, in den Nacken, so als hätte er noch seine alte Matte. Ob der durchgedreht ist?“

„Die haben Spaß Rabe, das sind Freunde, so wie die Montagsflieger.“ „Meinst Du wirklich Motte?“ „Was sind denn Platten Rabe? Moment, 80`er? Das ist doch vierzig Jahre her.“ „Sagt mein Onkel Wilhelm auch. Der hat seinen alten Anzug mit Nadelstreifen aus dem Schrank geholt. Der passt ihm sogar noch, der, der Anzug hatte nämlich damals Übergröße, das war modern. Darin kam der sich ganz wichtig und gut vor.“

„Das muss ja eine tolle Zeit gewesen sein. Da waren doch die Montagsflieger, zumindest einige von denen so etwa 30 Jahre alt.“ „Rabe, ob die damals auch so komische Klamotten getragen haben?“

„Hier, hör mal Motte, ich habe eine kleine Auswahl an Musik aus der Zeit für Dich dabei. Vielleicht ist auch etwas für Deinen Vater und Deine Freunde bei den Montagsfliegern dabei? Hör genau hin Motte! Adios Amor!“

Extrabreit

Flieger grüß mir sie Sonne

Fehfarben

Ein Jahr – Es geht voran

Ina Deter

Neue Männer braucht das Land



Leichtgewicht Glider 70 mit Vector Unit der Fa. Graupner

Leichtgewicht Segler 70 mit Vector Unit der Fa. Graupner

Hier gehen, über zwei RC-Kanäle gesteuert, 70 g in die Luft. Ein Depron Leichtgewicht der Marke Eigenbau aus dem Hause Burzynski: Der Glider 70.

Glider 70 ist ausgestattet mit einer Vektorsteuerung der Firma Graupner.

Vector Unit – 3 in 1 – Empfänger, Regler, Serv0

Sender mz-4 HOTT, ein innovativer 2 Kanal Sender. Obwohl die mz-4 doch eher an einen Spiele-Konsolen-Controller erinnert, ist sie doch eine vollwertige 2,4 GHz Fernsteuerung.

Bauplan Lockheed P-38 Pusher Depron Parkflyer

Bauplan P-38 Pusher Depron Parkflyer

Unsere Eigenbau Lockheed P-38 Pusher Depron Parkflyer mit einer Spannweite von 900 mm erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind mit relativ einfachen Mitteln kostengünstig gebaut, überzeugen durch ein gutes, stabiles Flugverhalten und zeigen sich am Himmel mit einem schönen Flugbild. Fragen, insbesondere nach dem Bauplan unserer Eigenkonstruktion mit Kfm2-Profil haben uns immer wieder erreicht.

Montagsflieger Bernd hat einen Bauplan 1 : 1 gezeichnet; wir stellen den Plan hier zum kostenlosen Download zur Verfügung. Der Bauplan darf ausschließlich für nichtkommerzielle Zwecke genutzt werden.


Download Bauplan 1 : 1 Lockkeed P-38 Pusher Depron Parkflyer – Spannweite 900 mm – ca. 400 g Fluggewicht


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Hilmar Lange, FlugModell Fachautor zeigt im Baupraxis-Video wie man Bauteile aus einem Papierplan erstellt: Tipps und Tricks.

Beim Basteln wünschen wir viel Freude und Erfolg.

Wiesen-Café „Zum Botterblömche“ Boogie Woogie Time

Wiesen-Café „Zum Botterblömche“ Boogie Woogie Time

Gemeinsam unter Freunden, dem Hobby nachgehen, das Leben spüren, glücklich sein, das ist unser Motto. Freude schenken, erleben und auskosten, wenn andere mitmachen und sich mitfreuen. Das Leben ist bunt.

Lebensfreude pur mit Respekt und Toleranz bis in die Hüft- und Kniegelenke – mach mit.

Erholung, gute Laune, freundliche Worte, lachen auf unseren Modellflugwiesen und bald vielleicht auch mal etwas Boogie Woogie auf der Terrasse in unserem Wiesen-Café „Zum Botterblömche.“

Im Fokus unserer derzeitigen Bemühungen um einen Liveauftritt in unserem Wiesen-Café Zum Botterblömche


Weltweit bemühen wir uns um internationale Künstler für unsere Boogie Woogie Time bei Kaffee und Kuchen aus Monis Hofbäckerei auf der Terrasse „Zum Botterblömche„, mittendrin in unseren Flugwiesen.

Erste Gespräche haben bereits stattgefunden.

Auftretende Künstlerinnen und Künstler sind nicht nur zu Kaffee und Kuchen eingeladen; mehr wollen wir aber noch nicht verraten.

Streamline 270 V – Klassischer Allrounder von D-Power

Streamline 270 V – Klassischer Allrounder von D-Power

Ganz begeistert erzählte kürzlich Montagsflieger Dieter von seinem neuen Streamline 270 V, dem klassischen Allrounder von D-Power mit einer Spannweite von 2.700 mm, Brushlessmotor, Höhenruder, Seitenruder, Querruder, Wölbklappen.

Der Hersteller schreibt zu dem Modell: „Durch den extrem hohen Vorfertigungsgrad der ARF+ Ausstattung ist der Streamline 270V von D-Power für geübte Modellbauer in kurzer Zeit startklar für den Erstflug. Alle Kabellagen sind vollständig verlegt und durchgezogen. Der Bauaufwand beschränkt sich auf das Befestigen und das Anschließen von Motor, Regler, Empfänger und Servos und das Programmieren des Senders.“1)

Wir freuen uns auf den Erstflug.

Bis es soweit ist, schauen wir Sascha in Much, Auf der Hardt noch einmal zu, wie er im September 2020 seine ersten Flüge mit seinem Streamline 270 V am Rande eines Maisfeldes machte.


1) D-Power Streamline 270 V Produktseite

Focke Wulf FW 190 A-8 – Letzte Mission in Siegburg

Focke Wulf FW 190 A-8 – Letzte Mission in Siegburg

Wir blicken heute in den Sommer 2019 zurück und erinnern uns. Die Focke Wulf FW 190 A-8 von Montagsflieger Udo steigt am späten Nachmittag, bei tief stehender Sonne, um 17.05 Uhr von verbrannter Wiese zum letzten Flug über Siegburg in den Himmel.

Keiner hatte damals nur einen Gedanken daran, was alles an Leid und Zerstörung auf die Menschen zukommt.

Es reicht, das Maß ist voll. Wo ist Menschlichkeit geblieben, die weiter als bis zur eigenen Nasenspitze reicht?

Hoffen wir, dass der ganze Spuk bald ein Ende hat und nicht nur gefordert wird „Nie wieder Krieg“, sondern Kriege tatsächlich alsbald enden. Dass es dann aber auch endlich mit Kriegen im Kleinen und im Großen vorbei ist und sich die Menschen den wirklich wichtigen Angelegenheiten des Lebens zuwenden. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Focke Wulf FW 190 A-8

PNP Modell der Firma FMS aus EPO mit Soundmodul

Spannweite: 1400 mm
Länge: 1230 mm
Fluggewicht: ca. 2550 g
Flächeninhalt: 33,8 dm²
Flächenbelastung: 75,4 g/dm²
Motor: Brushless 4250-KV580
Regler: Brushless 70A mit 5A BEC
Servos: 4x 9g Digital MG und 2x 17g MG

Motte und Rabe – Im Siebengebirge gibt es auch Modellflieger

Motte und Rabe – Im Siebengebirge gibt es auch Modellflieger – ein Gespräch unter Freunden #30

„Na Kleiner, hast Du mit Deinem Vater am Wochende wieder eine Radtour gemacht?“ „Nein Rabe, wir sind mit dem Bus ins Siebengebirge gefahren, bis nach Königswinter und zum Drachenfels, bis nach ganz oben waren wir.“

„Gibt es denn da noch den Drachen Motte?“ „Nein, den habe ich nicht gesehen Rabe, aber wir waren in seiner Burg.“


„Und wie bist Du mit Deinen kurzen Beinen auf den Felsen gekommen, geklettert?“ „Rabe, wir sind mit der Bahn gefahren, mit der Zahnradbahn, unten von Königswinter am Rhein, ganz gemütlich durch die Wiesen und Weinberge bis nach ganz oben, da ist ein kleiner Bahnhof, eine Endstation.“ „Und was kann man da sehen, außer keinen Drachen?“

Fotoquellen 1)

Rabe, da kann man ganz weit gucken, über das Rheintal, sogar bis nach Köln. Den Kölner Dom habe ich gesehen und die Heinzelmmännchen.“

„Quatsch. Ja und dann?“ „Dann haben wir uns auf der Terrasse erst einmal erholt, die Aussicht genossen und ein schönes Stückchen Kuchen gegesssen.“ „So wie im Wiesen-Café Zum Botterblömche bei unseren Freunden, den Montagsfliegern?“ „Ja, so ähnlich Rabe.

Mein Vater meinte noch, das machen wir jetzt öfter.“ „Was? Kuchen im Café essen?“ „Nein, einen Ausflug mit Bus und Bahn machen. Er hat schon das 9 €-Ticket für uns gekauft. Das ist neu. Für 9 € einen Monat in ganz Deutschland mit Bus und Bahn des Nahverkehrs.“ „Motte, da wird es wohl voll in Bus und Bahn.“

„Rabe, wir sind anschließend den Berg herunter gelaufen. Das ging recht flott. Auf dem Weg haben wir Esel gesehen. Mit denen kann man auch auf den Felsen, wenn man mal etwas Besonderes erleben möchte.“ „Sind die nicht störrisch und bleiben dauernd stehen?“ „Ich glaube nicht Rabe.“ „Motte, ich schon, man muss nur gut auf sie einreden, habe ich gehört. Und wenn man dann Glück hat, gehen sie, die Esel.“

Rabe, stell Dir mal vor, wir haben dann später auf unserem weiteren Ausflug durch das Siebengebirge auch noch einige Montagsflieger gesehen. Die fliegen da auch, bei der Modellflug-Gemeinschaft Siebengebirge e.V. am Hartenberg. Das sind Hangflieger, die fliegen da nur mit Segelflugzeugen. Jetzt bei dem miesen Wetter und dem starken Wind geht dass sogar besonders gut. Hier schau Dir selbst den Robert an, wie der fliegt; bei dem geht es recht flott zu.“

Motte, Du kennst doch bestimmt die Geschichte vom Struwwelpeter, da gibt es auch einen Robert. Die hat mir mein Onkel Wilhelm früher immer gerne vorgelesen, wenn meine Mutter und ihre Freundin Brigitte abends im Tanzkaffee waren .“

„Ja Rabe, die Geschichte kenne ich:

Wenn der Regen niederbraust,
Wenn der Sturm das Feld durchsaust,
Bleiben Mädchen oder Buben
Hübsch daheim in ihren Stuben. —
Robert aber dachte: Nein!
Das muß draußen herrlich sein!
2)


1) Fotoquellen Wikipedia Drachenfels (Siebengebirge)

  • Drachenfelsplateau – Wolkenkratzer – CC BY-SA 3.0
  • Drachenfels-Zahnradbahn – Aholtman – CC BY-SA 4.0
  • Heinzelmännchen-Diorama – Yoshi – CC BY-SA 3.0
  • Ausblick vom Drachenfels Richtung Süden, Bad Honnef – Kleuske – CC BY-SA 3.0

2) Der Struwwelpeter – Die Geschichte vom fliegenden Robert


Fliegt doch Günter

Fliegt doch Günter

„Fliegt doch Günter“, heißt es anerkennend aus dem Hintergrund zum Erstflug des neuen E-Seglers.

Das stimmt. Nur welches Modell ist gemeint und welches fliegt Günter tatsächlich. Wir leben eben in einer Zeit, in der schon mal etwas durcheinander gerät, im Kleinen und im Großen. Modelle im Bild:

  1. Stratus 1700, Spannweite 1.700 mm, 775 g
  2. Volantex Phoenix V2
  3. Musger MG19 GB