Ein schöner Nachmittag

sollte es heute am Freitag, mitte Juli werden. Während im Süden Europas die Sonne brennt, liegt das Rheinland unter einer dicken grauen Wolkendecke, kaum Wind, am Horizont werden die Wolken immer dichter und dunkler. Der sonst gut zu sehende Ölberg im Siebengebirge ist in einem trüben Wolkenschleier noch so gerade zu erkennen.

Die Rauchschwalben vom Reiterhof müssen heute nicht in die Höhe über unseren Flugwiesen steigen, um ihre Nahrung zu fangen.

Wir können uns die kleinen,flinken und zauberhaften Geschöpfe mal etwas aus der Nähe ansehen, ihr dunkelblau schillerndes Federkleid, ihre weiße Brust, ihren dunklen, unten rotbraunen Kopf.

Insekten und Schwalben bleiben heute in Bodennähe.

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Regen setzt ein, die Modelle, Schleppmaschine Maule M7 GB, Phoenix Ka8b, Musger bleiben in den Autos, geschützt vor dem aus dem Himmel sich immer mehr lösenden Naß. Rundum wird es aus Richtung Westen immer grauer am Himmel. Dennoch auf einmal richtige eine Regenpause. Hoffnung kommt auf. Der richtige Moment für Montagsflieger Bernd und sein Agro Buschtrottel.

Das Intermezzo ist zu schnell vorbei. Und dann geht es zügig weiter, Tropfen für Tropfen, immer mehr, Wind kommt auf, in der Ferne droht ein Donner, der Regen wird stärker und die Montagsflieger verziehen sich für heute – schade.

Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher

Heute gesichtet bei unseren befreundeten Nachbarn Auf der Hardt zwischen Neunkirchen-Seelscheid und Much: Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher von Rolf, Freie Gruppe Auf der Hardt.

Rolf hat sich des hier auf dieser Webiste kostenlos angebotenen Downloadplans von Montagsflieger Bernd bedient und ein tolles Modell gebaut.

Toll im Design, Flugbild und Flugverhalten.

Wir Montagsflieger freuen uns über dieses Modell.

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PDF Bauplan 1:1 P-38 Depron Pusher

(C 2023) Montagsflieger Bernd Burzynski

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D-36 Circe – 1984 und HEUTE

Montagsflieger Günter ist stolzer Besitzer der D-36 Circe und das seit etwa 40 Jahren. Er erinnert sich und zeigt uns Fotos aus dieser Zeit. Bilder aus dem Jahr 1984 mit seinem Sohn und dem Segler am Hang.

Erinnerungen werden wach. Auch an den bekannten Roman 1984.

1984 – Der dystopische Roman von George Orwell (eigentlich Eric Arthur Blair), in dem ein totalitärer Überwachungsstaat im Jahr 1984 dargestellt wird. Geschrieben in den Jahren bis 1948.

Der Titel enthält den Zahlendreher der Jahreszahl 1948 zu 1984 als Anspielung auf eine zwar damals noch fern erscheinende, aber doch eng mit der damaligen Gegenwart verknüpften Zukunft.

1984 – Trailer Englisch

Ähnlich schreibt Orwell in der vorangegangenen Fabel Farm der Tiere. Hier erheben sich Tiere gegen die Herrschaft ihres menschlichen Besitzers, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Nach anfänglichen Erfolgen und beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine immer mehr die Führung und errichten schließlich eine Gewaltherrschaft, die schlimmer ist als diejenige, welche die Tiere abschütteln wollten.

1984 ist für Montagsflieger Günter das Jahr, in dem er seinen Sohn Roland stolz und liebevoll im Arm hält, während seine D-36 Circe im Gras liegt. Das Modell hat über viele Jahre im Keller gelegen, wurde kürzlich von Montagsflieger Bernd restauriert und fliegt nun wieder.

Heute

fast 40 Jahre später, startet, fliegt und landet Montagsflieger Roland Papas D-36 Circe selbst.

Vater und Sohn sind begeistert und erfreuen sich an ihrem Schatz.

D-36 Circe Klaus Freyer

Im Keller oder auf dem Dachboden läßt sich mancher Schatz finden, der Jahrzehnte keine nennenswerte Beachtung fand und der inzwischen sein Kleid aus zartem Staub trägt.

Montagsflieger Günter hat sein Flugmodell aus den 80er-Jahren von seinem Leid befreit und zunächst vertrauensvoll in die verlässlichen Hände von Montagsflieger Bernd gegeben. Der hat den Segler technisch inspiziert, überholt, das vorhandene Fahrwerk ausgebaut und flugbereit gemacht.

Günter, sein Sohn Montagsflieger Roland und alle anderen Anwesenden sehen dem heutigen Nachmittag mit Spannung entgegen. Bei den Vorbeitungen für den ersten Start kommen Erinnerungen, wie es damals vor etwa 40 Jahren war, als Günter Roland noch auf dem Arm trug und es an den Hang zum Modellfliegen ging.

Und natürlich wird auch von Klaus Freyer gesprochen: Die Flächen hatte Klaus damals mit 0,2mm PVC Material beschichtet; unglaublich meint Montagsflieger Dieter, das hält bis heute. Die HLW-Anlenkung des Pendelruders war schon damals einmalig. Klaus war ein genialer Konstrukteur und exzellenter Mechaniker heißt es immer wieder. Die D-36 Circe von Klaus Freyer ist ein Traum mit vier Meter Spannweite.

Wie es der D-36 nach vierzig Jahren geht? Sehen wir uns den Segler und die beiden auch um viele Jahre älter gewordenen Piloten in der Videodoku über einen schönen Nachmittag, montags im Juli an.

Alle sind am Ende des Tages froh und glücklich; zwei Montagsflieger ganz besonders.

F-Schlepp Treffen

Es ist heiß, über 300 Celsius. Für Sitzgelegenheiten im Schatten ist an der Wagenburg der Piloten gesorgt. Es weht ein leichter Wind; es gibt reichlich Thermik.

Für das leibliche Wohl hat Moni mit einem Kuchen aus ihrer Hofbäckerei gesorgt. Er schmeckt wie immer bestens und tut gut. Der Hofbäckerin gilt unser herzlicher Dank.

Die Piloten sind begeistert.

Mit dabei als Schleppmaschine Maule M7 GB und die Segler Ka6E, Ka8B, ASW20, ASK23 und ein Grunau Baby.

Der neue Schlepppilot

Für unsere Segler in der Klasse Spannweite drei bis vier Meter haben wir inzwischen drei Schleppmaschinen: den „großen Schlepper„, ein Eigenbau von Montagsflieger Bernd, den Eco Boomster S von Montagsflieger Dieter und die Maule M7 GB von Montagsflieger Ralf.

Wie beim Skat suchen wir gelegentlich nach einem weiteren Mann1), damit ein Spiel bzw. ein F-Schlepp stattfinden kann. In Montagsflieger Tim haben wir einen weiteren Schlepppiloten gefunden. Erste Schlepperfahrungen hatte er im vergangenen Jahr mit seinen Seglern und seiner FunCub als Schleppmaschine gesammelt.

Während die einen den Kuchen von Moni aus der Hofbäckerei genießen, heißt es für Tim nach kurzer Einweisung durch Ralf in seine Maule M7 GB:

ready for take off.

Der Kuchen, ein Genuß – Herzlichen Dank Moni

Ein erster Start, eine Platzrunde über Flugfeld V, eine perfekte Landung folgen und die Anwesenden, die nichts anderes vom Jüngsten in der Gruppe erwartet haben, sind beeindruckt.

Schlag auf Schlag geht es mit verschiedenen Gespannen weiter, ab in die Höhe, in der Hitze dem blauen Himmel entgegen. Mit dabei Musger MG 19 (Ralf), ASK 23 (Montagsflieger Klaus) und Ka 8B (Montagsflieger Georg).

Tim engagiert und freut sich. Er gehört nun zum festen Stamm der Schlepppiloten auf der Maule M7 GB von Ralf. Der und die anderen Alten freuen sich.

1) Es dürfte auch eine Frau sein.

F-Schlepp Ka6E Erstflug

Montagsflieger Bernd ist nicht mehr der Einzige mit einer Ka6E in unserem Kreis. Dazu hat sich der neue Segler von Montagsflieger Dieter gesellt. Dieters Ka6E hat heute ihren Erstflug, d.h. F-Schlepp mit der Maule M7 GB von Montagsflieger Ralf.

Ein wunderschönes Gespann, eine starke Schleppmaschine, eine tolle Ka6E, ein erfolgreicher Erstflug, schöne Flugbilder bei Start und Landung.

Montagsflieger Dieter ist begeistert von seinem neuen „Sommerflieger“, seiner Ka6E und bringt das in Worten zum Ausdruck.