Projekt Weihe 50 #8

Die 3D-Druckversuche mit Teilen der neuen Version V2.0 des Rumpfes der Weihe 50 bringen im Ergebnis, wie angestrebt, erstaunlich glatte Teile. Der kürzliche Neustart des Projektes in der Grafikkonstruktion war richtig und hat sich gelohnt.

Wir bezeichnen die nunmehr aktuelle Konstruktion V2.0 als „3D-Urmodell“; sie besteht aus zwei Objekten, zum einen dem Rumpf und zum anderen der Cockpithaube, die jetzt beide komplett in den Druck gehen.

Krokodile am Shelter

Wir schreiben Mittwoch, den 28. August 2024. Spätsommer, wolkenloser Himmel, 300 Celsius, Südwind, der vom Hanfbachtal über Flugfeld II mit 2 bis 3 Bft weht, termische Ablösungen.

Das richtige Wetter, um dem täglichen Wahnsinn zu entfliehen und eine Runde entspannt zu fliegen, Landschaft, Natur und Ruhe zu genießen.

Von der gefräßigen Panzerechse, dem Krokodile und seinen Freunden hinter dem Shelter lassen wir uns die Freude am Modellflug nicht nehmen.

Projekt Weihe 50 #7

Das Gemeinschaftsprojekt „Weihe50“ stand kürzlich unter dem Motto: Aller Anfang ist schwer.

Der 3D-Druck der ersten Teile des Rumpfs eines Modells des Oldtimers und Segelflugzeugs Weihe 50 verlief nicht so glatt, wie wir es uns gewünscht hatten. Auf dem Weg von der 3D-Konstruktion in Blender 3.6 bis zur Düse des 3D-Druckers schlichen sich kleine „Wellen“ in das Objekt ein. Sie erinnern an das Wattenmeer, wenn bei Niedrigwasser der Boden trocken liegt.

Trotz intensiver Ursachenforschung konnten wir das Problem nicht lösen. Daher haben wir uns entschieden, noch einmal von vorne zu beginnen.

Mit einer neuen 3D-Konstruktion des Rumpfs und dem Programm Autodesk Fusion 360 starten wir erneut.

Inzwischen ist die 3D-Konstruktion mit Fusion 360 weitestgehend abgeschlossen und in das STL- sowie 3MF-Format exportiert.

In der Vorschau von UltiMaker Cura, nach dem Slicing, wird der Druck der Kabinenhaube simuliert, bevor es an einen neuen 3D-Druck des Rumpfes, zunächst zumindest von Teilen geht. Wir hoffen, dass dieser Weg zu einem glatteren und zufriedenstellenderen Ergebnis führen wird.

Jupiter Bipe – Erstflug mit Hindernissen

Montagsflieger Manni hat heute seinen neuen Eigenbau, einen Doppeldecker aus Depron, Jupiter Bipe dabei. Das Modell ist eine Konstruktion von Thomas Buchwald. Der Bauplan steht auf der Website der Fachzeitschrift FlugModell zum kostenlosen Download zur Verfügung. Mannis Jupiter Bipe soll heute zum ersten Mal in die Lüfte steigen. Mit gemeinsamen Kräften soll das Werk gelingen: Manni hat gebaut, Ralf fliegt, Bernd kommentiert, Andreas mäht, und die anderen schauen zu und sind irgendwie beschäftigt.

Auch wenn Andreas mit allem Engagement Start- und Landebahnen herrichtet, stehen bei den ersten Flügen Hindernisse im Weg, die entschlossen aus dem Weg geräumt werden. Zum Schluß klingt die Stimme der Freude von Manni über die Wiese auf der Höhe des Hanfbachtals: „Der liegt doch ganz sauber in der Luft.“

3D-Druck Draken – Ein letztes Mal in Rot

Montagsflieger Udo hat seinem Eigenbau-Jet Draken, ein interessantes 3D-Druck-Projekt mit Impellerantrieb, eine auffällige rote Lackierung verpasst, extra für den heutigen Flug. Doch so spektakulär das Modell des Überschallflugzeugs der Schwedischen Luftwaffe auch aussieht, es steht vor seinem letzten Flug in dieser Form.

Nach einigen Testflügen steht fest, dass das Flugverhalten des aktuellen Modells nicht Udos Erwartungen entspricht. Der Jet zeigt sich im Flug behäbig und erreicht nicht die gewünschte Geschwindigkeit – oder wie man bei uns auch sagt: „Kommt nicht aus dem Quark.“

Aus diesem Grund hat Udo beschlossen, das Modell komplett neu zu drucken bzw. zu bauen. Die Elektronikteile des Jets sollen nach diesem letzten Flug ausgebaut und in eine viel leichtere Variante eingebaut werden. Durch die angestrebte Gewichtsreduktion von deutlich mehr als 30 Prozent erhofft sich Udo, die Agilität und Geschwindigkeit seines Draken erheblich zu verbessern.

Wir sind gespannt auf die nächste Version des Jets und drücken Udo die Daumen, dass der leichtere Draken die gewünschten Flugeigenschaften erreicht.

Extra NG – Extreme Flight – zweiter Flug

Nach dem erfolgreichen Erstflug und dem anschließenden Optimieren des Motorsturzes bringt Montagsflieger Tim seine neue Extra NG von Extrem Flight unter einer dicken, bedrohlich scheinenden Wolkendecke zum zweiten Mal in die Höhe.

Die minimale Änderung des Motorsturzes an der Kunstflugmaschine hat sich gelohnt; die Maschine fliegt noch stabiler und angenehmer.

Modelldaten:

  • Hersteller: Extreme Flight
  • Servos: Savöx SV 1261MG
  • Regler: Hobbywing Platinum 100A V3
  • Motor: Joker 5050-7 V3 (560 kv)
  • Prop: 16×8 Beachwood Prop von xoar
  • Akku: SLS X-Tron 6s 3700 mAh
  • Spannweite: 60„ bzw. 1,52 m
  • Gewicht:lt. Hersteller 2600 – 2900 g

Extra NG – Extreme Flight Kunstflugmaschine

Lange hat Montagsflieger Tim auf diesen Tag gewartet: Mit seiner neuen Extra NG geht er heute zum Erstflug an den Start.

Modelldaten:

  • Hersteller: Extreme Flight
  • Servos: Savöx SV 1261MG
  • Regler: Hobbywing Platinum 100A V3
  • Motor: Joker 5050-7 V3 (560 kv)
  • Prop: 16×8 Beachwood Prop von xoar
  • Akku: SLS X-Tron 6s 3700 mAh
  • Spannweite: 60„ bzw. 1,52 m
  • Gewicht:lt. Hersteller 2600 – 2900 g

Marlise – das Himmelsmoped

Herzlich willkommen in der Welt des Himmelsmopeds! In diesem Video stellen wir „Marlise“ vor, ein ungewöhnliches, kleines Flugmodell.

Marlise sieht fast so aus wie ein gewöhnliches Moped, aber mit dem kleinen Unterschied, dass sie zwei Tragflächen hat und fliegen kann. Ja – fliegen! Unser wagemutiger Pilot setzt sich auf die Maschine, dreht den Motor auf und ab geht die Post.

Die ersten Testflüge fanden in einer Sporthalle statt. Marlise war danach nicht aufzuhalten und durfte schon bald an die frische Luft. Der Himmel ist ihr neuer Spielplatz!

Also, beim nächsten Spaziergang draußen: Haltet die Augen offen. Vielleicht seht ihr nicht nur Vögel und Flugzeuge, sondern auch Marlise, das Himmelsmoped, wie sie ihre Runden dreht.

Viel Spaß beim Zuschauen und vergesst nicht, euch gut festzuhalten, falls ihr mal mitfliegen dürft!

Nurflügler Dakota

Ja, es ist kaum zu glauben bei dem andauernden, miesen Wetter. Wir sind heute im sonnigen Sommerhausen, einem malerischen Ort im Bergischen Land. Dort präsentiert sich uns der „Dakota„, ein Eigenbau-Flugmodell aus der Modellflugwerft Wolperath. Dieses handliche Fluggerät besticht durch seine kompakten Maße: Mit einer Spannweite von 820 Millimetern und einem Gewicht von lediglich 221 Gramm ist der „Dakota“ ein wahres Leichtgewicht.

Im Video wird der „Dakota“ in all seiner Pracht in Szene gesetzt und seine Geschichte erzählt. Man sieht und hört, dass in dieses einzigartige Modell viele Erinnerungen eingeflossen sind.

Der „Dakota“ ist mehr als nur ein Flugzeugmodell – er ist eine Hommage an die Geschichte, die Kultur und die Erinnerungen.