Jugendförderung mit 3G

Jugendförderung mit 3G

Geflogen – Gedreht – Gefreut – unsere 3G an einem wunderschönen Sonntagnachmittag mit Gästen, zwei jungen Piloten, die auch einmal aufsteigen wollten und dies dann mit Hilfe im so genannten Lehrer-/Schülerbetrieb mit Bravour geschafft haben. Da haben alle Freude, die beiden Jungpiloten, deren sie begleitende Patentante und wir Montagsflieger. Geflogen sind vier, gedreht haben sich zwei und gelernt haben wieder alle dabei – mit Freude:

Maulen macht Spaß

Maulen macht Spaß

Von Montagsflieger Tim – Jugendredaktion

Letzten Samstag war es endlich so weit, ich durfte die Maule von GB-Models im Lehrer-Schüler-Betrieb fliegen.

Es war ein großartiges Erlebnis. Vor dem Start war ich ganz nervös, weil ich noch nie so ein großes Modell geflogen bin, aber als der Flieger in der Luft war und mir das Signal von Montagsflieger Ralf übergeben wurde, war alles recht entspannt.

Ralf, Marco, Tim (von links)

Das erste, was mir aufgefallen ist, hier muss man richtig steuern. Die Maule liegt nicht wie die FunCub nach einem kurzen Querruderstoß auf dem Rücken, sondern man muss viel länger Querruder steuern und auch halten, damit sich etwas tut. Ein weiterer riesiger Unterschied ist die Wirkung des Seitenruders. Bei meinen kleineren Fliegern hat es kaum Wirkung, bei der Maule tut sich richtig was. Ich habe gelernt, dass sich Kurven viel besser mit Seitenruder fliegen lassen als mit Quer. Im Großen und Ganzen fliegen sich große Flugzeuge entspannter als kleine, da diese nicht so hibbelig sind. Die erste Landung habe ich dann noch Montagsflieger Ralf machen lassen.

Papa Marco erzählt, was er dabei erlebte und empfand:

Oh, Maule fliegen!??? – das meinen die zwei ja wohl nicht im Ernst, wenn da was schief geht, . . . das Wetter ist perfekt für ein erstes Kennenlernen mit einem so großen Modell . . . fliegen kann er eigentlich . . .

schade, Inge ist nicht dabei, sie wäre stolz . . .

Weiter bin ich in Gedanken nicht gekommen, da drehte schon der Motor hoch, Tim hatte den Sender um, die Maule rollte und dann war sie auch schon in der Luft. Mein erstaunter Blick war wohl nicht zu übersehen und wurde prompt kommentiert: „Ui, Tim, ich glaub‘ dat hätten mir deinem Papa besser nit erzählt.“ Nach einigen Platzrunden begleitet von aufmunternden Kommentaren, “ . . . ach wat soll denn da passieren . . . “ und glücklicher Landung, war ich froh, dass wir ohne Holm und Rippenbruch ausgekommen sind.

Ende gut, alles gut!

Mein Interview mit Montagsflieger Ralf:

„Ralf, aus welchen Gründen hast Du mir das Angebot gemacht, Deine Maule mal zu fliegen?“ Ralf: „Weil Du ein netter Kerl und sehr guter Flieger bist und es mir Spaß macht, Dir die Möglichkeit zu geben ein Großmodell zu steuern.“

„Was hast Du empfunden, als es dann für Dich und mich wirklich losging?“ Ralf: „Ich war total entspannt, da ich ja weiß wie gut Du fliegst.“

„Was hat es bei Dir ausgelöst, als ich Dein Modell flog?“ Ralf: „Ich hatte einfach Spaß daran zu sehen wie gut Du mit dem Modell zurecht kamst und wieviel Freude es Dir bereitete das Model zu steuern.“

„Diese Art von Miteinander geht doch nur, wenn die Beteiligten gegenseitiges Vertrauen haben. Siehst Du Ralf das auch so und wenn ja, hat es sich für Dich gelohnt, einem Jugendlichen zu vertrauen? Ralf: „Es lohnt sich immer einem Jugendlichen die Möglichkeit zu geben unser schönes Hobby in allen möglichen Varianten zu betreiben, auch wenn dieser noch nicht über die verschiedensten Modelle verfügt. Das Lehrer – Schüler fliegen war für mich eigentlich auch der Versuch Dir die Angst vor größeren Modellen zu nehmen und Dir zu zeigen wie leicht sich diese fliegen lassen. 

Zum Thema Vertrauen kann ich bei Dir Tim nur soviel sagen, dass ich Dir  jederzeit meinen Sender in die Hand geben würde, um eines meiner Modelle zu fliegen.“

„Vielen Dank Ralf für das Interview und Dein Vertrauen.“

Macht nichts kaputt und bis bald,

Tim

Jugendförderung – Qual und Freude der Wahl

Jugendförderung – Qual und Freude der Wahl

Im Vergleich zu den anderen Montagsfliegern, in deren DNA Modellflug fest verankert ist und somit natürlich auch weitestgehend alle Stauräume mit Modellen überflutet sind, ist mein Hangar noch überschaubar. Aber in den 4 Jahren meiner Laufbahn haben sich zur Überraschung meiner Eltern doch schon einige Modelle angesammelt: angefangen vom selbstgebauten Zagi über RR Modelle (Easyglider, Heron, FunCub) bis zu großzügigen Geschenken wie z. B. Lazy Bee, Ju52, Salto, Laser 3D, Zipper und natürlich die Tiger Moth, einiger besonders netter Modellflieger. Da der Laderaum im Auto aber begrenzt ist, muss vor jeder Fahrt zum Flugplatz eine Entscheidung her. Die treffe ich nach momentaner Lust und Laune und manchmal auch nach dem Wetter. FunCub und ein Segler sind immer dabei, dann zusätzlich je nach Laune Shocky, Kampfbrett oder Zagi.

Jedes Modell hat seinen eigenen Reiz z. B.:

Zagi: Mein allererstes Modell. Gebaut als Winterprojekt in netter Runde. Leider war das Modell nichts für Anfänger. Ich habe das Fliegen erst mit dem Easystar lernen müssen. Dann war es endlich soweit. Mit extrem eingeschränkten Ausschlägen erstmal Kreise üben. Mit der Zeit hatte ich dann den Zappelphillip im Griff und die Ausschläge wurden größer und größer. Heute ist es ein toller Spaßflieger zum rumhampeln und Gas geben. Kategorie: wie das Kampfbrett von Thomas Buchwald/FlugModell riesen Spaß für kleines Geld – sollte eigentlich jeder im Hangar haben.

Heron: Ein glücklicher Kauf! Montagsflieger Dieter lag die Jugendförderung so sehr am Herzen, dass er meine Spardose erheblich geschont hat. Der Flieger ist für mich ideal zum Segelflug geeignet und beherrscht sogar Kunstflug. Mit den Klappeneinstellungen habe ich schon viel experimentiert und viele für mich neue Erkenntnisse gewonnen. Kategorie: „mild bis wild“

FunCub: Mühevoll mit Papa aufgebaut, getunt und eine ordentliche Schleppkupplung nach Anleitung von Bernd konstruiert und eingebaut – andere Modellflieger hätten in dieser Zeit sicher eine komplette Luftflotte gebaut. Auch wenn es da oben keinen Vogel interessiert, aber allein zu wissen, dass irgendwo geschummelt wurde, geht gar nicht. Ein neuer Flieger muss für mich auch schön sein. Nach kurzer Startbahn ist sie dann auch schon in der Luft. Egal ob Kunstflug oder entspanntes Kreisen, die FunCub macht alles mit. Der Tuning Motor hat genügend Leistung, um bei halb Gas den Flieger senkrecht in die Luft zu ziehen. Es bleibt also immer noch ein bisschen Reserve für „kritische“ Situationen bzw. Flugmanöver. Kategorie: Alles kann, nichts muss.

Shocky: In der DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe in Eigenregie zusammengebaut. Gedacht war er, um abends hinter der Herberge, auf dem Sportplatz, noch ein paar Kapriolen bis zur Dämmerung fliegen zu können. Es hat riesigen Spaß gemacht, zu versuchen die Modelle während dem Flug, an der Latte des Fußballtores aufzuhängen. Dabei gingen zwar ein paar Propeller kaputt, aber es war sehr lustig und wir hatten eine Menge Spaß. Durch das langsame Flugverhalten und die enorme Wendigkeit ist er auch gut zum Fliegen in einer Sporthalle geeignet, so kann man auch gut den Winter überbrücken, bis es endlich wieder raus geht. Kategorie: ideal zum Einstieg in den Kunstflug

Macht nichts kaputt und bis bald,

Tim

Gut und Böse – wir werden nie zur dunklen Seite gehören

Gut und Böse – wir werden nie zur dunklen Seite gehören

Um den ständigen Kampf zwischen Gut und Böse geht es in der bekannten Filmreihe Star Wars. 1977 startete die Reihe mit Krieg der Sterne (Trailer), gefolgt 1980 von Das Imperium schlägt zurück (Trailer) und 1983 Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Trailer).

Quelle: Wikipedia cc by 2.0
Quelle: Wikipedia Gemeinfrei
Quelle: Wikipedia cc by 2.0

Prägendes Element in den Filmen ist die Macht. Diejenigen, die die Gabe besitzen, die Macht effektiv anzuwenden, verfügen über Kräfte wie Telepathie, Hellsicht oder geistige Beeinflussung anderer Lebewesen. Im Wesentlichen geht es in der Filmreihe um den ständigen Kampf zwischen Gut und Böse. Dieser Kampf spiegelt sich im Konflikt zwischen demokratisch orientierten und tyrannischen Figuren wider.1)

Das Böse und tyrannische Figuren lehnen wir Montagsflieger ab. In unserer Gemeinschaft fühlt sich nur der wohl, der ein Herz und Empfinden nicht nur für sich, sondern auch für andere hat, gerne und ehrlich teilt oder schenkt, vor allem Lebensfreude, nicht nur Kaffee und Kuchen, es kann auch mal ein RC X-Wing für den Pilotennachwuchs sein:

Quellen:

1) https://de.wikipedia.org/wiki/Star_Wars

Flugschule – Gelernt Geflogen Gefreut

Flugschule mit Montagsflieger Bernd – Jugendförderung – Jugendfliegen

Der Oktober klopft bereits an der Tür. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen wie die Blätter von den Bäumen, es ist frisch, grau am Himmel. Die Jacken wärmen. In den Geschäften werden schon wieder Spekulatius und Elisenlebkuchen feilgeboten. Im Radio ist von den Preisen für Weihnachtsbäume in diesem Jahr zu hören, ca. 2 € mehr pro Baummeter. Es riecht nach Herbst.

Für uns gelten auch in dieser Zeit die drei G: Gelernt Geflogen Gefreut

Die Erziehungsberechtigten des Flugschülers sind mit der Veröffentlichung der Bilder hier einverstanden.

Flugschule – Kein Hexenwerk

Flugschule ist kein Hexenwerk

Unser treuer, jüngster Nachwuchs macht schnell Fortschritte. Liebevoll zugewandt und offensichtlich erfolgreich zeigt Montagsflieger Bernd unserem jungen Pilotenanwärter wie es geht, dass Modellflug kein Hexenwerk ist und man viel Freude bei diesem wunderbaren Hobby erlebt. So strahlen denn beide bei ihrem Training zu Recht bis hinter die Ohren und sind stolz. Wir wollen Leidenschaft für Flugmodellbau und Modellflug bei jungen Menschen wecken; eine Leidenschaft, die möglichst ein Leben lang anhält.1)

Die Erziehungsberechtigten des Flugschülers sind mit der Veröffentlichung der Bilder hier einverstanden.

1) Der Generalskretär des DMFV, Hans Ulrich Hochgeschurz, schreibt uns am 18.08.2021 : „Es ist wichtig, dass Jugendarbeit im Verband und in den Vereinen erlebbar gemacht wird. Nur so können wir Nachwuchs für unser wunderbares Hobby gewinnen und die Leidenschaft fürs Fliegen wecken. Eine Leidenschaft, die dann aber auch ein ganzes Leben lang anhält.“ Das Schreiben liegt hier vor.

RISE – 3D-Druck E-Segler

Wer sich beim Bau von Flugmodellen nicht dem Staub von Schleifarbeiten an Holz oder Depron und den Verletzungsgefahren eines Cuttermessers aussetzen möchte, der druckt die benötigten Teile. Das wäre vor Jahren eher eine Geschichte von einem anderen Planeten gewesen. Heute ist 3D-Druck auch im Modellbau so selbstverständlich wie der Kühlschrank im Haushalt.

Montagsflieger Udo ist von dieser Art des Modellbaus begeistert und stellt uns seinen E-Segler RISE, 3D-Druck, 2.000 mm Spannweite, ein Leichtgewicht mit ca. 720g vor. Das Modell hat eine erstaunliche Stabilität und nimmt Thermik ausgezeichnet an.

Bei den aufmerksamen Zuschauern auf der Terrasse im Wiesen-Café „Zum Botterblömche“ findet diese Art von Flugmodellbau Anklang. Flugschüler und -lehrer lassen sich bei ihrem Jugendtraining davon allerdings nicht ablenken, das ist gut so und zeigt die Begeisterung des Nachwuchses für das Hobby.

RISE Daten

  • Roxxy C22-20-20 1330kv
  • Regler 12 A
  • Klapp-Prop 7×4
  • Akku 3S 850mAh
  • Abfluggewicht ca. 720g
  • Spannweite 2.000 mm

Wer mehr zu RISE, 3D Druck wissen oder das Modell einmal in die Hand nehmen möchte, besucht Montagsflieger Udo einfach mal in seinem Ladengeschäft UFM-Modellbau in Hennef (Sieg). Die für den Druck erforderlichen Dateien bietet Planeprint.com – very light 3d pintable rc planes – an.

Das Kampfbrett – eine Menge Spaß mit geringem Aufwand

Nach einem Nachmittag und wenigen Restarbeiten mit Montagsflieger Georg in der Feldwerkstatt war es endlich fertig – mein Kampfbrett nach dem Plan von Thomas Buchwald.

Als die Ruderhörner fest waren, ging es auch sofort los.

Nach dem Wurf flog es einwandfrei ohne Probleme geradeaus und ich musste bis heute, nach sehr vielen Flügen nichts nachstellen. Das Kampfbrett ist für Anfänger etwas ungeeignet, aber mit ein bischen Erfahrung kann man es echt gut fliegen.

Ich fliege dieses Modell sehr gerne, weil man damit prima „rumhampeln“ und sehr viel Freude haben kann und darum geht es uns ja auch. Nach den ersten Flügen habe ich direkt die Ruderausschläge vergrößert, um noch wildere Figuren fliegen zu können. Mittlerweile hab ich sie mehr als verdoppelt und es macht immer mehr Spaß, etwas hibbelig, aber noch steuerbar. Mir macht es am meisten Spaß, ganz tief über dem Boden oder wilde Rollen und Loopings zu fliegen. Manchmal ist es auch ganz lustig: Knüppel in die Ecken und mal sehen was passiert.

Durch die einfache Bauweise kann man sogar direkt an der Absturzstelle kleben [hier auch viele Grüße an Montagsflieger Ralf; er hat wiederholt gezeigt, wie gut das geht] und dann heißt es wieder „fasten seatbelt, ready for take off“. Bei dem geringen Gewicht, einem 3 S 1000er Akku, einem 1300 Kv Motor und einer 7x4er Latte kann man getrost auf einen Nachbrenner verzichten, da das Brett in dieser Ausstattung genug Dampf hat.

Quelle Website FlugModell
Bauphase in der Feldwerkstatt

Fazit: Riesiger Spaß für kleines Geld!

Über einen Kommentar hier unter diesem Beitrag würde ich mich freuen und danke schon jetzt dafür. Bis bald

Tim

Spaßflügler Puri

Kaum auf dem Markt und schon können wir den Spaßflügler Puri auf unseren Flugfeldern sehen; gekauft, gebaut, geflogen von Montagsflieger Bernd. Dazu, so ganz nebenbei und selbstverständlich wie das Atmen, spielerisch etwas Jugendföderung, ein paar Prumme (Pflaumen) der Saison vom Hof und freundliche Worte einer Reiterin „Und Euch noch viel Spaß!“

Puri – Holzbaukasten nach einer Konstruktion von Tim Weißbach