Die zweite Version des Nachbaus einer Weihe50 (Graupner) steigt heute huckepack in die Höhe. Gegenüber der ersten Version des Nachbaus der Weihe50 (Graupner) ist hier das Höhenruder um 10% verkleinert und der Oldtimer mit Querrudern ausgestattet.
Bei schönstem Flugwetter, leichter Wind, angenehme Temperaturen und blauer Himmel läßt sich die Weihe50 zu ihrem Erstflug in die Höhe tragen.
Es macht Spaß die Legende des Flugmodellbaus am Himmel zu sehen, auch Loopings und Roller sind drin.
Bernd hat eine zweite Weihe50 gebaut und daran gegenüber der ersten Version Änderungen vorgenommen: Querruder, 10% kleineres Höhenleitwerk, weniger V-Form der Flächen. Auch dieses Modell hat einen im Gemeinschaftsprojekt Georg, Udo, Bernd erstellten GFK-Rumpf.
Im Video sehen wir die ersten Gleitversuche und hören Bernd mit seinen Erklärungen zum Modell.
Erfolgreiche Gleitversuche mit dem Eigenbau-Segler GEOlino
Nach dem erfolgreichen Erstflug des Nachbaus der Graupner Weihe50 am Sonntag, den 02. Februar 2025, ging es trotz kalter Temperaturen und leichtem Ostwind unter blauem Himmel mit den ersten Gleitversuchen des neuen Prototyps GEOlino 1200 weiter. GEOlino ist ein handlicher Segler in Eigenbauweise mit einer Spannweite von 1200 mm.
Das Modell wurde mithilfe der CAD-Software Fusion 360 als 3D-Modell entworfen. Die Einzelteile des Rumpfes, der Tragflächen und Ruder wurden dankenswerterweise von Udo gedruckt. Die Tragflächen basieren auf einem bewährten Clark-Y-Profil, das für gute Gleitflugeigenschaften sorgt. Der Bau ist hier in mehreren Teilen dokumentiert.
Die ersten Gleitversuche im Team Bernd und Georg verliefen vielversprechend und erfüllten die Erwartungen an den Prototypen. Auf der Basis der gewonnenen Erfahrungen wird die Konstruktion weiter entwickelt, optimiert. Konkret geplant sind eine größere Flächenauflage am Rumpf, eine Verstärkung des Cockpitrandes sowie eine Verstärkung der Dämpfungsfläche des Höhenruders, um die Stabilität weiter zu verbessern.
Mit diesen Anpassungen geht GEOlino in die nächste Entwicklungsstufe. Die bisherigen im Video dokumentierten Tests stimmen zuversichtlich, dass der Segler nach den geplanten Modifikationen noch bessere Flugeigenschaften aufweisen wird.
Weihe 50 – Ein Oldtimersegler gleitet zum ersten Mal!
Nachbau der Graupner Weihe50 von 1964 allerdings mit Eigenbau GFK-Rumpf.
Sonntag, 02. Februar 2025, nachmittags ist es endlich soweit! Der originalnahe Nachbau der Weihe 50 der Firma Graupner aus den 60er Jahren hat seinen ersten Flug. Bei sonnigem, aber kaltem Wetter mit leichtem Ostwind kann der Segler seine eleganten Linien aus der Hand von Bernd in die Luft bringen. Ein echtes Highlight für alle Liebhaber klassischer Modellflugzeuge!
Ein Hingucker mit GFK-Rumpf von Bernd, Udo und Georg, die dieses Gemeinschaftsprojekt mit viel Hingabe und Leidenschaft umgesetzt haben.
Heute, Mitte Januar 2025 freuen wir uns darüber, dass bei dem kostenlosen Downloadplan der Eigenbau Konstruktion Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher von Bernd und Georg die Marke von
Eintausend Downloads
überschritten wurde.
(C 2023) Montagsflieger Bernd Burzynski
PDF Bauplan 1:1 Lockheed P-38 Lightning Depron Pusher
Wie das geht, machen uns die Liebhaber von Freiflugmodellen in drei Disziplinen vor: Indoor-, Outdoor-, Scale-Freiflug. Es geht dabei nicht um Kontrolle, es geht darum, die Kräfte der Natur zu verstehen und anzunehmen. Mehr als nur Modellbau – es ist ein Tanz mit der Natur, eine Harmonie aus Präzision, Geschick und Geduld. Begleite uns zur National Free Flight Society, wo die besten Piloten und Pilotinnen zeigen, wie sie mit minimaler Technik und maximaler Kreativität die Grenzen des Freiflugs ausreizen.
Ob du schon Modellflugfan bist, Vergangenes wiederbeleben oder Neues entdecken möchtest – dieses Video wird dich inspirieren und begeistern!
GEOlino 1200, der mit 1.200 mm Spannweite handliche Immer-Dabei-Segler, der Prototyp des Gemeinschaftsprojekts ist startklar. Die Einzelteile sind zusammengebaut, Höhen- und Seitenruder sind steuerbar, das Cockpit unter der schwarzen Haube hat die für den Flug erforderliche Elektronik aufgenommen. Das Modell ist ausgewogen. Die farbliche Gestaltung ist zurückgestellt; das Modell soll sich zunächst dem hoffentlich erfolgreichen Erstflug stellen, sobald die Rahmenbedingungen, insbesondere das Wetter passen.
Das 3D-Druck Gemeinschaftsprojekt von Georg und Udo des Immer-Dabei-Seglers GEOlino mit einer Spannweite von 1.200 mm ist auf der Zielgeraden, zumindest was den Prototyp für einen Erstflug betrifft.
Alle Einzelteile sind mit Autodesk Fusion 360 konstruiert, gedruckt, angepasst und bis auf die Flächenteile geklebt. Weitere für den Bau erforderliche Einzelteile sind beim Modellbaufachhandel, im Ladengeschäft vor Ort beschafft: u.a. 6mm Kohlerohr, 2mm Bowdenzüge, 0,8mm Stahldrähte, Sekundenkleber, zwei 5g Servos
Flächenteile, ClarkY-Profil, 140 mm Flächentiefe an der Wurzel
Höhenruder
Seitenruder und Höhenruder
Die Cockpithaube ist an das Rumpfboot angepasst. Das 6mm Rumpf-Kohlerohr und zwei 2mm Bowdenzüge für die Rudersteuerung mittels 0,8mm Stahldaht sind eingeklebt. Servobrettchen und zwei 5g-Servos sind eingebaut.
Wir werfen einen Blick auf den aktuellen Stand des Gemeinschaftsprojekts von Bernd, Georg und Udo, dem Nachbau einer Graupner Weihe 50.
Montagsflieger Bernd erzählt: „Es war ein gutes Stück Arbeit, bis ich den heutigen Stand erreichen konnte. Es waren ca. 35 Arbeitsstunden in den Formenbau zu investieren. So war die Silhouette, der Formenrand (zweimal) zu fertigen. Im ersten Abschnitt wurde die erste Formenhälfte in Angriff genommen und das Urmodell in die Silhouette eingepasst und mit Polyester- Feinspachtel die Fuge erstellt.
Der Rahmen wurde erstellt und ebenfalls mit Feinspachtel verklebt. Dann habe ich siebenmal Trennwachs eingebracht und zwischenzeitlich immer wieder poliert. Ich habe noch Folientrennmittel (PVA-Lack) aufgetragen und das Ganze 24 Stunden trocknen lassen.
Später habe ich das schwarze Formenharz sorgfältig aufgetragen und bei ca. 25°C ca. 2 Stunden angelieren lassen. Dann kam die Kupplungsschicht, einem Gemisch aus aus R&G Epoxydharz, Glasfaserschnitzeln und Baumwollflocken, welche mit mehreren Lagen Glasgewebe mit Epoxy verstärkt wurde. Die 4 Zentrierstifte und die Gegenplatten für die Ausdrückschrauben (Rundmagnete) habe ich dabei besonders sorgfältig mit Mumpe bedacht. Der Rest bis zum oberen Formenrand habe ich dann mit einem trockenen Quarzsand- Epoxy-Gemisch aufgefüllt und nach beendeter Arbeit 48 Stunden im Heizungsraum bei ca. 20°C aushärten lassen.
Nach dem Aushärten habe ich die Formumrandung und die Silhouette, sowie die Basisplatte mit dem Hammer entfernt und danach die Oberflächen gesäubert, eine neue Umrandung für die zweite Formenhälfte angebracht und Trennwachs und Folientrennmittel wie bei der ersten Formenhälfte aufgebracht. Das Urmodell verblieb komplett in der ersten Formenhälfte.
Der Aufbau der zweiten Formenhälfte war dann so wie bei der ersten Formenhälfte.
Das Ganze habe ich aushärten lassen und anschließend die Formenhälften getrennt. Bei der Entformung des Urmodells habe ich das Teil leider in drei Teile zerlegt, es ging leider nicht anders, obwohl das Teil doch sooooo viel Arbeit gemacht hatte.
Die Bauabschnitte habe ich mit dem Handy festgehalten.
Die Negativform ist nach meiner Ansicht sehr gut gelungen, die ersten Rümpfe werden es zeigen. Nun muß ich die Formen mindestens 6-7 mal mit Trennwachs und einmal mit Folientrennmittel behandeln, um dann mal den ersten Rumpf einlegen zu können.„
GEOlino ist das Gemeinschaftsprojekt Winterhalbjahr 2024/2025 von Georg (Konstruktion) und Udo (3D-Druck) eines Seglers mit einer Spannweite von 1200mm. Gesteuert wird das Zweckmodell mit Höhen- und Seitenruder, also über zwei Achsen.
GEOlino kann um Flächen mit einer Tiefe von 140mm und Leitwerken in den drei Varianten
Einfach – 3D-Druckdateien
Schnell – Depron, KFm-Profil
Klassik – Balsaholz
aufgebaut werden.
Für den Rumpf werden die hier später für nichtkommerzielle Zwecke zum kostenlosen Download angebotenen 3D-Druckdateien benötigt
Rumpfboot – drei Teile
Servobrettchen
Cockpithaube
Ruderauflage
3D-Druck Modellteile GEOlino
zusätzlich
ein 6mm Kohlerohr, 500mm lang
zwei 2mm Bowdenzüge, 500mm lang
zwei 0,8 Stahldrähte
zwei 3mm Kohle- bzw. Buchenstab, 50mm lang
Elektroteile
Kleinteile
Sekundenkleber
3D Fusion 360 Zebra-Analyse
Der Rumpf ist so konstruiert, dass er in drei Teilen und einem Servobrettchen gedruckt wird. Die Stärke der Aussenwand, des Zwischenbodens, des Servobrettchens mit Ausschnitten für 5g-Servos, SUMO 1143HB digital oder vergleichbar, liegt bei o,8mm. Die Bohrungen für den Stab der vorderen Flächenhalterung mit Gummi sind auf das Doppelte der Wandstärke verstärkt.
Fusion 360 Schnittanalysen drei Seiten
Die drei Teile des Rumpfbootes werden zusammengefügt, ausgerichtet und anschließend mit Sekundenkleber verklebt. Angeformte kleine Nasen am Mittelteil, eingestecktes Kohlerohr erleichtern das Ausrichten der Einzelteile. Das Kohlerohr wird in die Druckteile soweit eingeschoben, dass der gesamte Rumpf eine Länge von 770mm hat und mit dem Rumpfboot verklebt. Das Servobrettchen wird eingeklebt.
Als Verschluss der Cockpithaube wird mittig der Haube in Richtung Längsachse ein Kohlestab, der nach vorne und hinten etwas hinausragt mit 5-Minuten Epoxy eingeklebt und nach Aushärten später unter die Aussenwand des Rumpfes vor- und zurück geschoben, damit er in den Rumpf beidseitig greift und die Haube hält.
Die Höhenruderauflage wird auf das Rumpfkohlerohr (6mm) geschoben, hinten bündig mit dem Rohr abschließend, ausgrichtet und später verklebt. Gesamte Rumpflänge 770mm.
Video Fusion 360 3D-Konstruktion GEOlino Einzelteile und Schnittanalyse