Projekt Weihe 50 #11

Gemeinschaftsprojekt

Das so genannte Urmodell der Weihe 50 als Fusion 360 3D-Grafikkonstruktion mit Cockpithaube als eigenes Objekt für die Weiterentwicklung zu einem GFK-Rumpf .

Der zunächst als 3D-Grafik konstruierte und in das STL- sowie 3MF-Format konvertierte Rumpf liegt nun real vor; das 3D-Druckergebnis ist von sehr guter Qualität.

3D-Druck vordere Rumpfteile mit Cockpithaube

Udo hat die Konstruktion in vier Teile für den 3D-Druck digital geschnitten und um Verbindungsteile ergänzt, die das spätere Ausrichten und Zusammenkleben der vier Einzelteile zu einem Rumpf erleichtern.

3D-Druck Rumpfteile und Cockpithaube

Oldtimer Doppelraab Auto-Schlepp

Heute, an einem Montag im Oktober 2024, sind Experimente, Versuche und Freude daran angesagt. Alles begann vor Tagen aus einer Laune heraus mit einer spontanen Idee: Ein Segelflugzeug im Maßstab 1:10 soll von einem Auto an einem Seil in die Luft gezogen werden. Bernd hat mit viel Geschick und Schnelligkeit einen Hochdecker, einen Doppelraab gebaut, während Georg seinen Crawler, den Sherpa CR3.4, mitgebracht hat. Udo übernimmt die Kamera und hält jede Szene fest.

Zuerst muss der Oldtimersegler einen Gleitflug absolvieren, was problemlos gelingt. Doch der erste Versuch, den Segler vom Boden aus dem Gras mit einem Seil zu starten, schlägt fehl – das Seil klinkt vorzeitig aus. Sie probieren es mit einem Handstart, bei dem der Crawler den Segler in die Höhe zieht. Dieser Versuch gelingt auf Anhieb.

Motiviert wagen sie einen weiteren Bodenstart von einer Decke, und diesmal läuft alles perfekt: Der Segler steigt sanft auf, fliegt eine Runde und landet schließlich präzise am Startpunkt auf der Decke. Die Freude über den Erfolg ist groß, und alle Beteiligten sind sichtlich zufrieden mit ihrem gelungenen Experiment.

F-Schlepp mit der Maule und drei Seglern

Es ist Anfang September, der Himmel wolkenlos, das Thermometer zeigt 30o C, es weht ein Wind mit zunehmend starken Böen. Ein Sonnenschutz ist aufgebaut. Am Rand der beiden Start- und Landebahnen auf Flugfeld II stehen die Schleppmaschine Maul M7 GB und drei Segler, die Ka8b, die ASW 20 und 27.

Die Aufgaben sind wechselnd klar verteilt, Schleppmaschine, Segler, Video.

Drei Montagsflieger, Ralf, Dieter und Georg genießen einen wunderschönen, erholsamen Nachmittag und lassen auch von oben dabei sein.

Hallo, könnten Sie mal das Flugzeug…

bittet eine leise Stimme, als an einem trüben Donnerstagnachmittag im April 2024 der Streamline 220 seine Kreise über den Flugfeldern II und III zieht.

Auf der Suche nach Abenteuern mit seinen zwei Freunden hat ein Grundschüler das Modell am Himmel und den Piloten entdeckt. Plötzlich steht er dabei und schaut interessiert in den Himmel. Fragen lassen nicht lange auf sich warten. Es entwickelt sich ein wenn auch kurzes, aber vor allem schönes Gespräch zwischen Jung und Alt.

Automatisch generierte Untertitel (optional)

Streamline 220 D-Power

Es ist unbeständig, wechselhaft an diesem Mittwochnachittag im April 2024. Am Himmel schieben sich Wolken übers Land, teils aufgelockert, Westwind, die Temperaturen knapp über 10 Grad Celsius. Die Sonne kämpft sich durch die am Morgen noch dicke Wolkendecke und setzt sich am Nachmittag durch.

Die Gunst der Stunde wird genutzt. Ein Lipo 3s 2.800 mAh ist geladen, der Streamline 220 noch im Kofferraum, der Sender liegt griffbereit im Flur.

Es wird nicht lange gefackelt. Raus in die kräftige Frühjahrssonne und ab in die Luft mit dem Streamline.

Pepito Vintage Art auf der Hardt

Wir starten heute auf der Hardt zwischen Much und Neunkirchen-Seelscheid mit PEPITO, einem Vintage Art Modell aus dem Hause Pichler Modellbau.

Der Baukasten wurde im Sommer 2020 im Ladengeschäft von UFM-Modellbau1) in Hennef gekauft. Mehr als ein Jahr nach dem Bau des Modells war Pepito im Oktober 2021 endlich nach langer Baupause für den Erstflug bereit und erwies sich, wie erhofft, als so genannter Wiesenschleicher.

Das Modell hat eine Spannweite von ca. 1,6 Meter und ein Gewicht von etwa 1,5 Kg. Es wird gesteuert über Motor, Höhen- und Seitenruder.

Der Bau des Modells und der Erstflug sind in einer fünfteiligen Videofolge dokumentiert.

Video Dokumentation Pepito

1) Link zur Website UFM-Modellbau im neuen Fenster https://www.ufm-modellbau.de/

Junkers Ju52 – Legende hebt von Graspiste ab

Auf Flugfeld II, Startbahn Ost/West hebt eine Legende, die Tante Ju, Junkers Ju52, nicht das Original, sondern ein Depron Eigennachbau mit einer Spannweite von 1520 mm und einem Fluggewicht von 615 g zu ein paar Platzrunden ab und landet sicher wieder auf der Graspiste vor dem Schattenspender für Piloten.

Das Modell ist ein Eigenbau aus 6 mm Depron, sollte möglichst leicht werden, vor allem langsam fliegen und durch sein Flugbild wirken.

Die Flächen haben ein Kfm-3 Profil, sind mit einem Kohlestab verstärkt und vom Rumpf abnehmar. Die Klappen sind angedeutet, um 3mm fest nach unten gestellt. Die beiden Querruder sind mit jeweils einem Servo in der Fläche steuerbar.

Darüber hinaus wird die Maschine mit Höhen-/Seitenruder, Brushlessmotor, 20A-Regler, 7×4 Prop, Lipo 3S 1000mAh geflogen. Die beiden Motoren an den Flächen sind Attrappen, die Propeller drehen sich im Flug durch den Luftstrom ungeregelt mit.

Slowmotion 1:51 bis 2:04 und 2:35 bis 2:45

Das Modell verfügt über angenehme Flugeigenschaften, läßt sich vergleichsweise langsam – wie angestrebt – fliegen und startet auch von einer Graspiste, hebt nach wenigen Metern ab und landet dort auch wieder, ohne sich zu überschlagen. Die im Video gezeigte Fluggeschwindigkeit entspricht der Originalgeschwindigkeit des Modells; zwei Szenen sind in Slowmotion dazugemischt – 1:51 bis 2:04 und 2:35 bis 2:45.

Möwe Clara – DJI Mini 3 Pro

„Da ist ja auch eine Möwe, die fliegt auf die Drohne“, hören wir eine Reiterin vom Wegesrand uns zurufen. Sie ist stehengeblieben, schaut nach oben und zeigt mit ausgestreckem Arm auf Clara, die um die Drohne kreist. Die Reiterin ist offensichtlich davon überzeugt, dass eine Möwe die DJI Mini 3 Pro attakieren will, weil sie ihr Revier, Flugwiese II vor dem Eindringlich verteidigt.

Uns freut der Zuruf der Reiterin und selbstverständlich klären wir die Sache auf.

Clara die Möwe aus Depron nach einem Bauplan von Hilmar Lange1).

1) https://www.lange-flugzeit.de

Fliegendes Fahrrad – Bodenstart Auf der Hardt 14

Le Cycliste ist heute mit seiner Aviette, Flying Bicycle, dem Fliegenden Fahrrad zwischen Much und Neunkirchen, Auf der Hardt. Er hat sich einiges vorgenommen, u.a. will er mit seiner Eigenbau Konstruktion vom Asphalt einen Bodenstart wagen, ohne dabei im unmittelbar angrenzenden hoch gewachsenen Mais zu landen.

Le Aviette ist bereit, der Akku, 3S 450 mAh geladen, le Cycliste hat Platz genommen, tritt in die Pedale, sein Gefährt steht gegen den Wind, die Piste ist leicht abschüssig, der Mais wartet auf ihn mit ausgestreckten Armen.

Unter den Augen und dem Getuschele der zahlreichen Schaulustigen geht das Spektakel los. Und da,

Rufe der Erleichterung, der Begeisterung und Applaus sind zu hören.

Le Cycliste strahlt ob des schönen, ruhigen Fluges und landet nach einigen Runden wohlbehalten im Gras.

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Fliegendes Fahrrad – Erstflug – Der Draufgänger #12

Darauf haben wir lange gewartet. Heute ist es soweit, am ersten wirklich sommerlichen Tag im August 2023 auf den Höhen an der Sieg.

Das vor Monaten gebaute Fahrrad ist aus dem Schuppen geholt, die Akkus für das E-Bike sind geladen. Der tollkühne Fahrer hat sich der Bedeutung des Tages entsprechend feierlich gekleidet. Er trägt einen Homburger, ein Fahrradhelm ist nicht sein Ding. Gelingt sein Versuch, mit seinem Fahrrad Marke Eigenbau Made by Mondayflyer in die Höhe zu steigen, ist ihm der Applaus der Schaulustigen sicher.

In bekannter Besetzung wird das Spektakel auf Flugfeld II vorbereitet. Die beiden Start- und Landebahnen sind frisch gemäht, der Windsack aufgestellt, es weht kaum Wind. Ein Bodenstart ist aus dem Gras nicht möglich. Es bedarf dafür einer glatten Piste. Ansonsten sind die Bedingungen für einen Erstflug optimal.

Und dann geht es nach wochenlangem Warten endlich mit etwas Aufregung los. Montagsflieger Bernd trägt das Vehikel an den Startplatz. Der Pilotierer ist ganz nervös, strampelt sofort mit seinen Beinen, setzt die Pedale in Bewegung, als könne er es nicht abwarten.

Die Maschine, zunächst ausgestattet mit einem Lipo-Akku 2S 600 mAh, wir noch einmal gecheckt, während der fahrende Flieger bzw. fliegende Fahrer unbeeindruckt weiter in die Pedale tritt. Alles ok, Start und erster Flug. Es klappt. Aaaaaaaaah ist zu hören.

Mit einem 2S ist die Motorleistung etwas schwach. Also Akkuwechsel und wir gehen mit einem Lipo-Akku 3S 450 mAh wieder in die Startposition, zweiter Versuch. Jetzt zieht der Herr mit Hombuger kräftig los, so wie es sein soll.

Doch plötzlich eine Fehlschaltung zwischen den Ohren.

Montagsflieger Georg nimmt die Kurve zu eng, sein Sender ist anders programmiert als gewohnt. Dann ist es auch schon passiert.

Zum Glück bleibt der Pilotierer unverletzt, das Fahrrad hat nur am Lithoblech ein kleine Delle, die noch vor Ort ausgebeult wird. Die Bambusstange für den Windsack ist an der Steckung beschädigt.