Frei nach Loriot – Feierabend – Feierabend ist ein dreieinhalb Minuten langer Zeichentrick-Sketch des deutschen Humoristen Loriot, der von dem Ehe- bzw. Kommunikationsproblem der Eheleute Hermann und Berta handelt.
„Nichts? Rabe, wieso nichts?“ „Ich mache nichts…“ „Gar nichts?“ „Nein.“ „Überhaupt nichts?“ „Nein, ich stehe hier.“ „Du stehst da nur?“ „Ja, im Schatten.“
„Aber irgendetwas machst Du doch?“ „Nein.“ „Denkst Du irgendwas?“ „Nichts besonderes.“ „Es könnte ja nicht schaden, wenn Du etwas machen würdest.“
„Nein, ich bleibe lieber im Schatten.“ „Aber warum denn Rabe?“ „Es ist mir zu heiß.“
„Ich meine nur, es könnte nicht schaden, wenn Du etwas machen würdest.“ „Ich möchte hier nur stehen und mich entspannen.“ Wenn Du Dich wirklich entspannen wolltest, würdest Du nicht dauernd auf mich einreden Rabe.“
„Ich sag nichts mehr Motte.“ „Rabe?“ „Rabe, bist Du jetzt taub?“ „Nein – nein. Ich stehe hier, weil es mir Spaß macht.“ „Sei doch nicht gleich so aggressiv Rabe. Oder macht das die Hitze?“ „Ich bin nicht aggressiv.“
„Rabe, dann mach doch endlich was, auch wenn es heiß ist.
Motte und Rabe – YIPPEE – Die Hitze ist wohl vorbei – ein Gespräch unter Freunden #49
„Du Rabe…“ „Ja Motte?“
„Ob die Hitze für dieses Jahr wohl vorbei ist?“ „Ich glaube schon, aber es ist immer noch recht warm. Wir haben ja noch Sommer.“
„Ja, und dazu die dicken Wolken. Die machen wohl die dicke Luft.“ „Das ist die hohe Luftfeuchtigkeit Motte.“
„Die Wolken, das ist alles Wasser, sagt mein Vater.“ „Ja und meine Mutter klagt, alle ihre Blumen im Garten lassen die Köpfe hängen, die brauchen dringend Wasser.“ „So ein paar Tröpfchen aus den Wolken wie gestern reichen da wohl nicht.“ „Bestimmt nicht.“
„Rabe, wenn die Sonnenstrahlen nicht so richtig durch die dicken, grauen Wolken kommen, ist auch so ein trübes Licht. Meinst Du nicht auch?“ „Ja.“
„Da kann ich dann die Modellflugzeuge auch nicht mehr so gut am Himmel erkennen. Manchmal scheinen sie sogar für kurze Zeit einfach weg zu sein, wenn sie hoch sind.“ „Das täuscht Motte, die sind da. So wie die Sterne auch da sind, selbst wenn Du sie nicht siehst.“ „Mmmmm, stimmt. Das hat bei den Flugmodellen auch etwas mit der Größe und der Farbe zu tun Rabe.“ „Natürlich mein kleiner Schlaumeier.“
„Rot ist wohl nicht schlecht, so wie die YIPPEE, die Lockheed P-38 Lightning von Montagsfliegern.
Rabe, ich habe die bei dem trüben Licht sogar mit Beleuchtung fliegen sehen. Hier schau.“
Die Eigenbau Lockheed P-38 Pusher Depron Parkflyer der Montagsflieger erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie sind mit relativ einfachen Mitteln kostengünstig gebaut, überzeugen durch ein gutes, stabiles Flugverhalten und zeigen sich am Himmel mit einem schönen Flugbild.
Download 1 : 1 Bauplan von Montagsflieger Bernd zur nicht kommerziellen Nutzung Lockkeed P-38 Pusher Depron Parkflyer – Spannweite 900 mm – ca. 400 g Fluggewicht
Motte und Rabe – In der Schule – Jugendförderung – ein Gespräch unter Freunden #48
„Du Rabe…“ „Ja?“ „Ich bin jetzt auch in der Schule.“
„Könnte sein. Die Sommerferien sind ja leider vorbei, obwohl wir doch immer noch Sommer haben.“ „Rabe, meinst Du, es bleibt noch etwas Zeit für mein Hobby.“
„Das liegt an Dir. Mein Onkel Wilhelm hat immer so komische Sprüche: Du lernst nicht für die Schule oder für Deine Mutter. Du lernst für Dich, für Dein Leben.“
„Ach, das hat mein Vater mir auch schon gesagt. Der Tim, der von den Montagsfliegern, war sogar in den Ferien in der Schule und hat gelernt.“ „Motte, in den Ferien sind die Schulen doch geschlossen.“
„Aber der war in der Schule und zwar bei den Montagsfliegern.“ „Haben die jetzt auch eine Schule Motte?“ „Ja, eine Flugschule. Die haben dem Tim den Sender für die große Maule in die Hand gedrückt und dann sollte der Tim damit Segler schleppen. Die nennen das F-Schlepp.“ „Mit der großen Maule – Lehrer-Schüler?“ „Nein Rabe, der Tim sollte die große Maule ganz alleine starten, fliegen und sicher landen und Segler in die Höhe ziehen. Den Salto von Dieter, das Grunau Baby von Georg und die Rhönlerche von Bernd.“ „Motte, übertreibst Du nicht wieder etwas?“
„Nein Rabe, das hat der Tim gemacht, einen nach dem anderen hat der geschleppt und auf Höhe gebracht. Hier schau selbst, wie gut der das hinbekommen hat und alle sich gefreut haben und Spaß hatten.“
Motte und Rabe – die bauen eine Tante Ju, eine Ju 52 – ein Gespräch unter Freunden #46
„Du Rabe.“ „Ja?“ „Die bauen eine Ju.“ „Wer Motte?“ „Die Montagsflieger. Die bauen eine Tante Ju.“
„So eine alte Kiste? Aber schön anzusehen und zu hören, die Ju 52. Mein Onkel Wilhelm erzählt immer davon und kommt dann ganz ins Schwärmen.“
Junkers Ju 52/3m in den Farben der Lufthansa AG – Quelle: Wikipedia, Markus Kress, CC BY-SA 3.0
„Ja Rabe, das glaube ich. Ich habe mir das Modell schon ansehen dürfen. Die Tante Ju ist noch nicht ganz fertig. Fliegen könnte sie schon, haben die mir gesagt. Es fehlen nur noch ein paar kleinere Schleifarbeiten, etwas Farbe, eine Kennung und das Logo der Montagsflieger, der aufsteigende Vogel.“ „Das wird ja wohl kein Problem sein.“
„Die Tante Ju ist komplett aus Depron gebaut und hat eine Spannweite von etwa anderthalb Meter.“ „Das ist recht groß. Und die soll fliegen?“ „Ja, mit Brushless, 3S Lipo, Höhenruder, Seitenruder und Querrudern.“ „Und was soll jetzt daran besonders sein Motte?“
„Die hoffen, dass die Tante Ju, so wie das Original recht langsam zu fliegen ist.“ „Das hoffen die? Und was macht sie so hoffnungsvoll?“ „Die setzen darauf, dass das Modell nicht so schwer ist.“ „Schwer? Das spricht aber nicht für ein langsam zu fliegendes Flugmodell. Wie schwer ist die Tante Ju denn?“
„Rabe, ich habe das Modell mal heben dürfen. Nicht gerade schwer, eher leicht für die Größe. Wenn Du es genau wissen willst, mit allem Drum und Dran, mit Brushless, Regler, Servos, Empfänger, 3S Lipo 1000 mAh wiegt die Tante Ju mit 1,5 Meter Spannweite nur 595 Gramm, haben die gesagt Rabe.“ „Das ist ja ein Leichtgewicht. Da ist der Jet, den sie kürzlich gebaut haben, die McDonnell Douglas F-15 Eagle mit 620 Gramm schwerer. Ich bin gespannt.“
„Ich auch Rabe. Die wollen in diesen Tagen den Erstflug machen und wenn alles klappt, kommt auch etwas, aber wirklich nur etwas Farbe dran.
Sie sieht schon gut aus, unsere neue Tante, die Tante Ju oder?“
„Unbedingt Motte und erst einmal das Original. Toll. Komm wir schauen uns die berühmte D-AQUI an. Der NDR hat eine tolle Reportage über diesen Oldtimer produziert und gesendet. Hier schau.“
Motte und Rabe – Einbrecher auf frischer Tat gestellt – ein Gespräch unter Freunden #45
„Du Rabe.“ „Was gibt es Motte?“
„Bekomme ich da eine Belohnung?“ „Wofür Motte? Für eine gute Tat?“
„Ja, das kann man wohl sagen.“ „Und welche?“
„Rabe, ich habe heute morgen einen Einbrecher gestellt. Auf frischer Tat habe ich den gestellt, auf unserer Terrasse.“ „Ach, Du? Du hast einen Einbrecher gestellt? Das muss ja ein Profi gewesen sein, wenn er sich von Dir auf frischer Tat hat erwischen lassen.“
„Ja, der hat ganz verdutzt geguckt, mir direkt in den Augen.“ „Und dann ist er vor Ehrfurcht und Angst erstarrt, Du hast ihn festgenommen, Handschellen angelegt und später der Polizei übergeben, die Dir demnächst einen Orden verleiht, oder?“ „Ja, so ungefähr. Nur festnehmen konnte ich ihn nicht, er hat sich ganz schnell aus dem Staub gemacht. Ob der wohl Angst vor mir hatte Rabe?“
„Angst vor Dir? Das glaube ich nicht, der wird andere Gründe gehabt haben.“ „Aber eine Belohnung habe ich mir doch sicherlich verdient Rabe.“ „Das stimmt. Du gibst mir davon die Hälfte ab, oder? Motte, wir sind doch Freunde?“
„Ja Rabe, wir sind Freunde und teilen. Ich habe den Einbrecher früher schon einmal gesehen. Der kommt mir irgendwie bekannt vor.“ „Und wo hast Du ihn schon einmal gesehen?“ „Ich glaube bei den Montagsfliegern. Da habe ich schon einmal einen Piloten gesehen, der so aussieht wie der Einbrecher. Es ist nur schon so lange her und ich bin mir nicht ganz sicher.“ „Dann hast Du ja wichtige Fahndungshinweise für die Polizei.“
„Ja Rabe, ich habe auch ein Foto von dem Einbrecher machen können. Er hat direkt in meine Kamera geguckt.“ „Zeig mal Motte.“
„Hier Rabe schau, sieht der dem Piloten von der kleinen Bleriot nicht ähnlich, der Einbrecher? Der ist ja selbst auch recht klein, so wie der Pilot von dem Flugmodell bei den Montagsfliegern.
Der hat in einem Meisenknödel Platz. Und schau wie er es geschafft hat, das Netz zu durchtrennen, um über seine Beute herzufallen. Das ist ein Draufgänger, ein tollkühner Flieger, wenn er es ist. Ein Fassadenkletterer und Einbrecher.
Ich habe ihn erwischt, ertappt, gestört. Er ist vor lauter Angst nur noch gerannt, weg, wie das eben Einbrecher so machen.“
„Und Du bist dann hinterher und hast ihn festgenommen und gefesselt?“ „Keine Chance Rabe. Es war vielleicht auch gut so. Er war auf alle Fälle in dem Knödel recht nett anzusehen, er guckte mich so lieb und freundlich an, als wären wir Freunde.“ „Freunde Motte?“ „Ja. Ich glaube, er ist nicht böse. Er hatte nur Hunger. Und die paar Krümel, die er sich genommen hat. Was soll es!“
Modelldaten
Eigenkonstruktion nach einem Schreiber-Bogen Kartonmodellbau, Depron, Balsaholz, Kleinteile, selbstgebaute Speichenräder, gefedertes Fahrwerk
500 mm Spannweite
400 mm Länge
87 g Fluggewicht
Turnigy 1811-1500
Prop 5 x 3
Lipo 2S-180 mAh
Der Ideengeber für das Modell ist Torben Kuhlmann mit seinen wunderschönen Illustrationen in dem Buch „Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte ein fliegenden Maus.“ Es ist die Geschichte einer Maus, die eines Tages bemerkt, dass es gefährlich geworden ist, da wo sie wohnt.
Torben Kuhlmann studierte Illustration und Kommunikationsdesign. Im Juni 2012 schloss er sein Studium mit dem Kinderbuch »Lindbergh – Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus« ab. Es war Kuhlmanns erstes Bilderbuch, wurde innerhalb kürzester Zeit zum Bestseller und ist mittlerweile in über 30 Sprachen erhältlich.
„Eine traumhaft anmutende Geschichte, die auch die Fantasie der Lesenden beflügelt“, kommentiert Manfred Keiper, Lesart 3/2020. Erschienen ist das Buch im NordSüd-Verlag Zürich, ISBN-978-3314102103.
Es gibt inzwischen weitere Mäuseabenteuer: »Armstrong«, »Edison« und »Einstein«, sie sind bereits Kult.
Motte und Rabe – Leichtgewicht Flyer 66 – ein Gespräch unter Freunden #43
„Du Rabe. Das Wetter soll ja wieder besser werden.“
„Ja Motte, es soll heiß werden. Und dann haben die Erwachsenen auch endlich wieder etwas zu meckern.“
„Zu windig, zu nass, dicke Wolken, zu kalt, zu warm, zu trocken, immer gibt es etwas zu nörgeln. Bei uns nicht Rabe. Oder?“
„Das stimmt. Wir machen immer das Beste aus dem Wetter.“ „So wie die Montagsflieger. Rabe, die habe ich gestern auf ihrer Flugwiese am Shelter gesehen, obwohl sich der Himmel rundum nur mit einer dicken Wolkendecke in unterschiedlichen Grautönen zugezogen hatte und das Schwarz über dem Siebengebirge immer näher kam, bis es anfing zu nieseln. Dann war es vorbei.“
„Was Motte?“ „Na, was wohl? Die Fliegerei.“ „Bei dem Wetter?“ „Ja Rabe. So schlecht war es doch nicht.“ „Und gab es etwas Neues?“ „Ja Rabe, der Bernd hatte einen ganz, ganz leichten ferngesteuerten Segler dabei. Der wiegt nur 66 Gramm. Flyer 66 heißt der. Den hat der selbst gebastelt.“
„Motte, wie der das immer hinbekommt?“
„Rabe, der versuchte damit Hangfliegen an den Heuballen.“ „Und das hat geklappt?“
„Ja Rabe, das und noch viel mehr. Hier sieh selbst.“
Motte und Rabe – Bau-Doku Grunau Baby II Depron 1.800 mm – ein Gespräch unter Freunden #42
„Du Rabe? Was ist los mit Dir?“ „Ich hatte gestern bei dem schlechten Wetter Langeweile.“
„Das kommt vor, da musst Du dann durch, sagt mein Vater.“ „Und meine Mutter sagte, ich soll mein Zimmer aufräumen, meinen Müll wegräumen.“
„Nunja, das muss ja auch mal sein Rabe. Besser bei schlechtem als bei gutem Wetter, dann gehen wir ja immer zu den Montagsfliegern.“
„Ja Du kleiner Schlaumeier. Und bei Dir Motte?“
„Ich hatte gestern auch erst Langeweile, aber später wurde es interessant. Ich bin mit meinem Fahrrad zum Modellbaugeschäft in Hennef gefahren, zu dem Udo von UFM-Modellbau [Link öffnet in neuem Fenster], der mit dem Lilienthal Baukasten.“ „Und war der noch da Motte?“ „Wer, der Udo?“ „Ja, der auch. Ich meine den Lilienthal.“ „Ja Rabe, da lag noch einer im Regal, ein Baukasten.“ „Mmm.“
„Der Udo hat mir von dem heißen Sommer vor vier Jahren, 2018 erzählt. Da muss es wochenlang knallheiß gewesen sein, bis 40 Grad hat der Udo gesagt. “ „Und was hat er noch erzählt? Wie die Modellflieger faul auf der Decke an der Sieg im Schatten lagen und die Welt verbesserten?“ „Der hat mir von dem Sommerprojekt 2018 erzählt. Da haben aber nur zwei mitgemacht.“ „Die anderen waren eben zu faul oder fühlten sich zu Höherem geboren und haben sich lieber auf das Beobachten und Schwafeln konzentriert.“
„Rabe, stell Dir mal vor, der Udo hat dann von seinem Dachboden aus dem Fliegenden Koffer einen alten Film aus dem Jahr 2018 geholt.“
„Ein Projekt und dazu einen Film? Wie in der Schule! Das findest Du interessant?“ „Ja, die haben beim Udo in der Halle zwei Flugmodelle gebaut, zwei Segler, aus Depron.“ „Zwei?“ „Ja zwei, beide gleich, nur in unterschiedlichen Farben.“ „Und die fliegen?“ „Ja Rabe, die werden auch von einer Motormaschine hoch geschleppt, sagte der Udo. Aber davon will er mir ein anderes Mal erzählen. Davon hat er auch noch Bilder in seinem Koffer. Die haben fast vier Wochen an den Modellen gebaut.“ „Das ist aber lange.“
„Rabe, der Udo sagte, Modellflug muss nicht teuer sein, das Material für den Bau eines Grunau Baby kostete gut 50,- € – außer Akku und Empfänger. Mit Begeisterung, Geduld und Muße machte es viel Freude, die Depron-Geschwister nach einem Bauplan von einem Hilmar Lange zu bauen. Der Hilmar ist ein bekannter Konstrukteur für Modellflugzeuge.“ „Von dem habe ich schon gehört und gelesen. Ich habe ihn hier in meinem Smartphone gespeichert, schau, seine Website [Link öffnet in neuem Fenster].“
„Was meinst Du Rabe? Sollen wir auch mal so ein Bastelprojekt machen und uns zum Schluss mit einem leckeren Stückchen Kuchen, vielleicht aus Monis Hofbäckerei im Wiesen-Café Zum Botterblömche belohnen? Da wollen die doch demnächst auch Boogie Woogie Time für die Gäste anbieten. Die sind schon mit Musikern im Gespräch, habe ich gehört. Das wäre bestimmt etwas für Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte – oder? Wir könnten alles den Montagsfliegern zeigen und hätten auch mal etwas zu erzählen.“
„Motte, Deine Fantasie und Dein Optimismus in allen Ehren, aber sollten wir nicht vielleicht doch erst einmal ein paar Papierflieger falten und dann einen Wurfgleiter oder einen Lilienthal basteln.“
„Hier schau, wie die beiden Grunau Baby gebaut wurden. Den Bauplan gibt es auch heute noch zum kostenlosen Download bei der Zeitschrift FlugModell [Link öffnet in neuem Fenster].“
Modelldaten
Semi-Scale Maßstab 1:7,5 Depron-/Holzkonstruktion Spannweite 1.800 mm KFm 2-Profil Gewicht ca. 500 g Steuerung: HR, SR, QR, SchlK BEC Akku 2S 600 mAh
Für den Bau werden benötigt
6mm Depron, Sperrholz, Balsaholz, Kiefernleisten, Kohlefaserstab, Messingrohr, Draht, Gabelköpfe, UHU-Por, Belizell, Sekundenkleber, Acrylfarbe, Plotterfolie, Kleinteile, Elektronik für die Steuerung
Einzelheiten
ergeben sich aus dem kostenlosen Downloadplan bei FlugModell [Links öffnen in neuem Fenster].
Motte und Rabe -Ein T-Rex bei unseren Freunden – ein Gespräch unter Freunden #41
„Du Rabe?“ „Was gibt es Motte?“
„Rabe, ich habe am Sonntag einen T-Rex gesehen.“
„Ja und ich einen Wal in meiner Badewanne. Verwechselst Du wieder Traum und Wirklichkeit Motte?“
„Nein, ich habe wirklich einen gesehen.“
„Und wie heißt der? Scotty? So heißt das größte und schwerste bekannte Exemplar, das in Kanada gefunden wurde.1) Ich kenn mich da aus.“ „Wo kennst Du Dich aus Rabe? In Kanada?“ „Nein. Mit Dinosauriern. Ich habe zwar keinen, aber ich finde die interessant.“
Bildquelle Wikimedia2)
„Die sind doch ausgestorben.“
„Ja Motte, genau. Und Du willst mir erzählen, Du hättest am Sonntag einen T-Rex gesehen?“
„Ja, habe ich, wenn ich es doch sage.“ „Wo denn, im Museum?“
„Nein Rabe, auf der Wiese bei unseren Freunden.“ „Ja und die haben den dann auch noch mit Gummibärchen und Kuchen aus dem Wiesen-Café Zum Botterblömche gefüttert, anschließend die Zähne geputzt, an die Leine genommen und gestreichelt. Spinnst Du?“ „Rabe, das war kein Dinosaurier, kein Tyrannosaurus Rex.“ „Was war es denn? Ein Plüschtierchen?“
„Nein, ein Hubschrauber, ein Scale-Heli hat mir der Jan erzählt.
Das ist ein T-Rex 600 ESP, 1,2m Rotor, 6 Zellen Lipo und der Rumpf von Funkey.
Hier schau nur.“
1) https://de.wikipedia.org/wiki/Tyrannosaurus
2) FunkMonk – Wikimedia – CC BY-SA 4.0 – https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Tyrannosaurus
Motte Rabe – Jugendarbeit im DMFV – Ende der 1990er Jahre – ein Gespräch unter Freunden #39
„Du Rabe?“ „Ja Motte.“
„Glaubst Du heute ist alles besser als früher?“ „Wie meinst Du das?“ „Ja, so wie ich es sage.“
„Mein Onkel Wilhelm meint immer, früher war alles besser.“ „Ja Dein Onkel Wilhelm.“
„Der hatte damals in jungen Jahre keinen Computer, kein Smartphone. Der hatte eine Mutter und einen Vater, die beide Zeit für den kleinen Willi hatten und vor allem hatte er Freunde, so wie wir es sind, auch ohne Whatsapp.“ „Rabe, und war der deshalb unglücklich? Oder hat dem etwas gefehlt?“
„Nein Motte, ich glaube nicht, wenn ich den so reden höre. Der erinnert sich gerne an seine jungen Jahre und erzählt ganz begeistert von seiner Zeit als kleiner Junge, von seinen Abenteuern mit seinen Freunden, von den Baumbuden, von den Streichen und Ausreden in der Schule und bei seinen Eltern. Da höre ich ihm immer gerne zu, lerne mit Freude manches für mein Leben und wünsche mir manchmal, dass ich das ein oder andere auch mal erlebe. Er hat mir auch schon gezeigt, wie man mit einer Laubsäge umgeht. Nur einen Regenwurm werde ich nicht herunterschlucken und auch eine Heuschrecke werde ich nicht essen.“
„Rabe, mein Vater meint immer, uns erziehen die Eltern oder eben auch nicht. Aber vor allem erzieht uns die Strasse.“ „Die Strasse Motte?“ „Ja Rabe.“ „Das ist interessant Motte.“
„Und warum meinen wohl einige, heute sei alles besser, es muss immer etwas Neues erfunden und jeden Tag ein anderes Schwein durch die Ich-Ich-Ich-Welt getrieben werden? Oder warum meinen so viele, Teilnehmer an der Lebensolympiade zu sein, eine Medaille wollen, immer Nummer Eins sein zu müssen, keine Schwäche zeigen dürfen, damit sie im Leben etwas wert sind? Weißt Du das Rabe? Du bist doch fast erwachsen und schlau?“
„Da fragst Du mich etwas Motte, ein schwieriges Thema?“ „Das ist doch wichtig. Ich habe da einen Film gesehen. Der hat mich zum Nachdenken gebracht.“ „Und welchen?“ „Darin geht es um Jugendarbeit.“ „Arbeit? Das ist nicht mein Ding Motte. Kinder- und Jugendarbeit ist doch verboten.“
„Jugendarbeit, ja, beim Modellflug, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, nicht nur ankündigen, nicht nur abgehoben in unerreichbare Höhen aufsteigen, schweigen und lautlos herunterfallen. Nein, eher bescheiden, im Rahmen des für Jugendliche Machbaren, und vor allem bei allem Ernst mit jede Menge Freude und Herz für Kinder und Jugendliche, für Menschen wie wir es sind, Freunde wie wir Rabe.“
„Ach so etwas gibt es?“
„Gab es Rabe. Ich weiß nicht, ob es das heute noch gibt. Aber auf alle Fälle gab es das vor nicht all zu langer Zeit. So war das in den 1990er Jahren mit der Jugendarbeit bei den Modellfliegern. Retro nennen die Erwachsenen das. Hier schau selbst, wie man sich um Kinder und Jugendliche mit Taten und nicht nur Worten liebevoll kümmerte.“
„Tolle Jugendarbeit in dem Film – Retro eben, so wie mein Onkel Wilhelm, der steht auf Retro. Und heute Motte?“
„Da tut sich was. Wollen wir mal das Beste hoffen nach alle der Zeit mit Corona. Es gibt ja wieder eine DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe. Ich weiß das von Montagsflieger Tim. Der macht da in den Sommerferien 2022 wieder mit und freut sich schon. Und auch andere Vorankündigungen gibt es inzwischen reichlich, zum Beispiel das Jugendfliegen im September in Eudenbach.“ „Hört sich gut an.“
„Schade nur, dass zur konkreten Jugendarbeit einzelne Verantwortliche vor Ort seit Monaten in all ihrer Bedeutung verantwortlich zu schweigen scheinen.“ „Oder Jugendarbeit – Voll auf Kurs in aller Ehre ihres Amtes verschlafen.“
Motte und Rabe – so machen Montagsflieger ihre Filme und Videos – ein Gespräch unter Freunden #38
„Du Rabe.“ „Ja Motte.“ „Ich weiß was.“
„Hast Du wieder andere belauscht?“ „Nein Rabe, die haben mir etwas, alles erzählt.“
„Wer denn?“ „Unsere Freunde, die Montagsflieger.“ „Und was bitte, wenn ich das auch wissen dürfte, Motte.“
„Die haben mir erzählt, wie sie ihre Filme machen.“
„Filme oder Videos?“ „Beides Rabe.“ „Und wie?“
„Erst einmal machen die ganz viele Aufnahmen, wenn sie mit ihren Modellflugzeugen beschäftigt sind. Videos, Fotos und Ton. Die haben mir gesagt, dass sie dafür mehrere Kameras benutzen, eine Sony Alpha 2000, eine GOPRO 8 , eine Actioncam und noch kleinere Kameras. Die GOPRO setzen die auch schon mal auf die Schleppmaschine, die Maule von Montagsflieger Ralf und machen Luftaufnahmen.“
„Ja, die habe ich schon gesehen. Die Montagsflieger habe doch schon einmal die kleine Kamera von FlightDie gezeigt, Mobius heißt die. Und einen Beitrag haben die auch schon dazu veröffentlicht.“
„Ich erinnere mich Rabe .“
„Rabe, ihr ganzes Filmmaterial kopieren die auf einen Computer und bearbeiten die Bilder und den Ton, schneiden, verschieben, drehen, zoomen, verändern die Farbe, schreiben Texte ins Bild, überblenden und vieles mehr. Die nehmen dafür ein kostenloses Programm Rabe. Das könnten wir uns auch leisten.“
„Und welches ist das?“ „Ich habe es mir aufgeschrieben, warte, hier: VSDC Free Video Editor [VSDC Download – externer Link im neuen Fenster] heißt das Programm und damit kann man ganz schön viel machen.“ „Das glaube ich, vielleicht zu viel. Ist das Programm nicht zu kompliziert.“ „Am Anfang vielleicht, aber später soll es dann wie am Schnürchen laufen. Es gibt dafür von VSDC auch jede Menge, wie heißt das?“ „Tutorials bei youtube?“ „Ja Rabe, genau. Da hat VSDC einen eigenen Kanal [externer youtube Link im neuen Fenster], so wie die Montagsflieger den Kanal Fliegender Koffer.“
„Und der Ton Motte?“ „Den kann man damit auch bearbeiten. Rabe, wir sollten das vielleicht mit den Aufnahmen, die Du mit Deinem Handy machst, auch einmal ausprobieren. Meinen Vater habe ich schon gefragt. Er würde uns helfen.“ „Das hört sich interessant an. Wir probieren das einfach mal.“
„Rabe, vielleicht kannst Du Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte fragen, ob sie bei uns als Ansagerinnen mitmachen wollen.“ „Joooo, das fehlt mir noch, die Damen mit uns zusammen im Filmstudio bei Deinem Vater, Du als Regisseur Steven M und mein Onkel Wilhelm sorgt für das leibliche Wohl, da gibt es dann immer selbst gemachte, kalte Frikadellen mit Brötchen und Senf, das nennt der Vollwertkost. Und meine Mutter und ihre Freundin Brigitte haben ihre Tupperdosen mit Rohkost dabei und bieten Deinem Vater Kohlrabi, Möhren und Paprikastreifen mit gezuckerten Worten an. Hast Du sie noch alle Motte?“
„Wie meinst Du das Rabe? Ich finde, da können wir ganz groß rauskommen. Alle zusammen. Wir sind doch Freunde.“
„Ja, und ich rufe in Hollywood an, damit die uns für die nächste Oscar Verleihung schon einmal Plätze reservieren. Für die ganze Crew.“
„Rabe, und ich zeige Dir jetzt erst einmal womit die Montagsflieger ihre Videos bearbeiten.“