Freundschaftsfliegen – F-104 Starfighter

Freundschaftsfliegen Part #9 im Juni 2022 beim MFG Porz e.V. – -104 Starfighter

Die Doku-Folge in zehn Teilen über das Freundschaftsfliegen am 10. Juni 2022 beim MFG Porz e.V. aus Anlass des 50jährigen Bestehens des DMFV schließen wir heute mit dem Beitrag F-104 Starfighter ab.

Das Original, die Lockheed F-104 Starfighter ist ein einstrahliges Kampfflugzeug der Zeit des Kalten Krieges aus US-amerikanischer Produktion. Die F-104 hielt als erstes Flugzeug überhaupt die Rekorde für Höchstgeschwindigkeit (Mach 2,2), maximale Flughöhe (31.513 m) und maximale Steigrate (244 m/s) zusammen. Von den 916 von der Bundeswehr beschafften F-104 stürzten insgesamt ein Drittel ab, wobei 116 Piloten ums Leben kamen.1)

Das Vorbild des Modells steht heute im Deutschen Museum Flugwerft Schleissheim.

Die dort ausgestellte F-104 stammt aus einer Serie von 210 Flugzeugen, die von einer Arbeitsgemeinschaft der Firmen Messerschmitt, Dornier, Heinkel und SIAT in Lizenz gebaut wurden. Sie war bei dem Jagdbombergeschwader JaboG 33 in Büchel bei Cochem / Mosel im Einsatz.2)

Alle Folgen der Video Doku Freundschaftsfliegen Juni 2022 50 Jahre DMFV beim MFG Porz e.V. sind im Beitrag Freundschaftsfliegen in Köln-Porz – 360 Grad Rundgang vorgestellt


1) https://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_F-104

2) https://www.deutsches-museum.de/flugwerft-schleissheim/ausstellung/militaerluftfahrt/f-104-g

Freundschaftsfliegen – F-100 – Last Flight

Freundschaftsfliegen – F-100 – North American Super Sabre Last Flight

Für das Scale-Modell einer F-100 North American Super Sabre war das Freundschaftsfliegen am 10. Juni 2022 beim MFG Porz e.V. der wohl letzte öffentliche Auftritt.

Die Maschine stürzte ab.

Start und der kurze Flug des Modells einer F-100 North American Super Sabre sind im Video festgehalten, das Absturzereignis in Rudimenten.

Das Vorbild des Modells, die North American F-100 Super Sabre war ein einstrahliges Kampfflugzeug aus US-amerikanischer Produktion. Sie gehörte zusammen mit der MiG-19 zur ersten Generation der Überschallkampfflugzeuge.

Ihre ersten und zugleich auch die meisten praktischen Einsätze während ihrer gesamten Lebensdauer erlebte die F-100 in Vietnam. Insgesamt gingen in Vietnam 243 F-100 verloren, davon 198 im Einsatz. 1)


Foto: Eine F-100D der 429. TFS über Vietnam im Dezember 1965, Quelle Wikipedia – Gemeinfrei


Erinnerungen werden wach: Der Vietnamkrieg. 1964 ließen sich die USA auf ein militärisches Abenteuer in Vietnam ein, um den vermuteten Vormarsch des Kommunismus zu stoppen. Nach fast 11 Jahren und fast 60.000 toten US-Soldaten sowie Millionen toter Vietnamesen fand dieser Krieg ein Ende.2)

Auf der Suche nach Motiven fuhren am 8. Juni 1972, also vor etwa fünzig Jahren Reporter in Südvietnam nach Trang Bang. Dem AP-Fotografen Nick Út gelang dabei eine verstörende Aufnahme. Sie wurde weltberühmt: Das Foto der damals neunjährigen Phan Thị Kim Phúc.3)


„The Terror of War“, photograph showing Phan Thi Kim Phuc running down a road near Trảng Bàng, Vietnam, after a napalm bomb was dropped on the village of Trảng Bàng by a plane of the Vietnam Air Force. The village was suspected by United States Army forces of being a Viet Cong stronghold.

Kim Phúc survived by tearing off her burning clothes. Kim Phúc (aged 9; middle left) runs naked in the street. Also pictured is her older brother Phan Thanh Tam (aged 12; far left), younger brother Phan Thanh Phuoc (aged 5; background left, looking back), and younger cousins Ho Van Bo and Ho Thi Ting (boy and girl, respectively; middle right).4)

Filmquelle Wikipedia3)

„The Terror of War“ Fotograf Nick Út, 08.06.19724)


Der Alptraum in Indochina, eine schreckliche Zeit, die gerade heute angesichts von Krieg in Europa, im Nahen Ost, anderen Orten der Erde und neuer Krisen allen Menschen

Mahnung zum bedingungslosen Frieden

sein sollte.

Über sich selbst sagte Kim Phúc, als sie 2022 den Papst traf: „Ich bin nicht mehr ein Opfer des Krieges. Ich bin Mutter, Großmutter und eine Überlebende, die zum Frieden aufruft.5)

Frieden! schreien wir Montagsflieger hier mit Phan Thị Kim Phúc in die Welt.


Alle Folgen der Video Doku Freundschaftsfliegen Juni 2022 50 Jahre DMFV beim MFG Porz e.V. sind im Beitrag Freundschaftsfliegen in Köln-Porz – 360 Grad Rundgang vorgestellt.


1) Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_F-100

2) Bundeszentrale Politische Bildung https://www.bpb.de/themen/nordamerika/usa/10620/der-vietnamkrieg/

3) Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Napalm

4) Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Phan_Thi_Kim_Phuc#/media/File:The_Terror_of_War.jpg

5) Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Phan_Th%E1%BB%8B_Kim_Ph%C3%BAc

Die Schleppbande und der Herr

Die Schleppbande und der Herr – F-Schlepp Maule, Ka 4, Ka 8B, LO100

F-Schlepp steht nachmittags am ersten Sonntag im Juni 2022, Flugfeld V auf dem Programm. Das Wetter, die Windrichtung passen, Kaiserwetter heißt es. Auf ihren Einsatz warten die Schleppmaschine Maule M7-420 von Ralf, die Ka 4 Rhönlerche, der Eigenbau von Bernd, die LO100 von Dieter und zwei Ka 8B, die eine von Robert, die andere von Georg.

Aus Monis Hofbäckerei bietet Ralf selbst gebackene Heidelbeer Muffins an: „Derfs no was siases sein?“

Für diese Leckerei danken wir Moni, der Hofbäckereimeisterin ganz herzlich.


Ein älterer Herr gesellt sich zu uns. Wir kommen schnell ins Gespräch. Er staunt: „Wie die Richtigen. Ein Wunderschönes Hobby ist das.“

Mit seinen wachen Augen folgt er aufmerksam den aufsteigenden Modellflugzeugen. Die Schleppmaschine sieht er auch in großer Höhe, wie der Segler ausklinkt auch noch, dann verliert er den Segler, der in über 200 Meter Höhe kreist, im grellen Sonnenlicht aus seinen für diese Entfernung zu schwachen Augen. Der Herr ist Mitte Neunzig und konzentriert sich lieber auf die Landung der Schleppmaschine. Er hat Freude, fragt nach, erzählt, bleibt aktiv im Gespräch mit uns und begleitet uns, unser Hobby einen guten Teil des Nachmittags. Eine Freude für alle ist diese schöne Begegnung.

Mit Schwung geht es in rascher Folge in die Höhen unserer Flugregion bis dann der Wind am späten Nachmittag dem unterhaltsamen Treiben entgegenbläst und der Flugbetrieb leider wegen zu starker Böen eingestellt werden muß.


Wir Montagsflieger haben einen schönen Nachmittag mit unserem Hobby erleben dürfen und dabei vor allem einen netten Herrn kennen gelernt, der durch seine Anwesenheit, sein Interesse am Modellflug, sein Gespräch mit uns Lebensfreude teilte. Das ist für uns Modellflug.

F18 Hornet Blue Angels – Zielgenauer Erstflug

F18 Hornet Blue Angels – Zielgenauer Erstflug

Nicht nur der Himmel war am Wochenende bei sommerlichen Temperaturen blau, sondern auch der neue Eigenbau Parkjet von Montagsflieger Ralf, eine F18 im Blue Angels Design nach einem Bauplan von Steve Shumate.

Logo Quelle Wikipedia, Gemeinfrei

Gleich beim Erstflug der F18 Hornet ging es durch ein beeindruckendes Programm der Oneman Airshow mit Steigflügen, engen Kurven, Rollen, Loopings, Rückenflug und was Pilot und Modell an diesem schönen Nachmittag sonst noch zu bieten hatten – einiges:

Wie im wahren Leben, im Theater, im Zirkus und auch hier bei den Montagsfliegern wird der Höhepunkt am Ende dargeboten.

F/A-18 Hornet Park Jet

Konstruktion Steve Shumate, alias jetset55 Park Jet Guru

Weitere Infos, Baubeschreibung bei RCGroups.com [Link öffnet Webiste in einem neuen Fenster]

Motte und Rabe – Jugendarbeit im DMFV – Ende der 1990er Jahre

Motte Rabe – Jugendarbeit im DMFV – Ende der 1990er Jahre – ein Gespräch unter Freunden #39

„Du Rabe?“ „Ja Motte.“

„Glaubst Du heute ist alles besser als früher?“ „Wie meinst Du das?“ „Ja, so wie ich es sage.“

„Mein Onkel Wilhelm meint immer, früher war alles besser.“ „Ja Dein Onkel Wilhelm.“


„Der hatte damals in jungen Jahre keinen Computer, kein Smartphone. Der hatte eine Mutter und einen Vater, die beide Zeit für den kleinen Willi hatten und vor allem hatte er Freunde, so wie wir es sind, auch ohne Whatsapp.“ „Rabe, und war der deshalb unglücklich? Oder hat dem etwas gefehlt?“

„Nein Motte, ich glaube nicht, wenn ich den so reden höre. Der erinnert sich gerne an seine jungen Jahre und erzählt ganz begeistert von seiner Zeit als kleiner Junge, von seinen Abenteuern mit seinen Freunden, von den Baumbuden, von den Streichen und Ausreden in der Schule und bei seinen Eltern. Da höre ich ihm immer gerne zu, lerne mit Freude manches für mein Leben und wünsche mir manchmal, dass ich das ein oder andere auch mal erlebe. Er hat mir auch schon gezeigt, wie man mit einer Laubsäge umgeht. Nur einen Regenwurm werde ich nicht herunterschlucken und auch eine Heuschrecke werde ich nicht essen.“

Rabe, mein Vater meint immer, uns erziehen die Eltern oder eben auch nicht. Aber vor allem erzieht uns die Strasse.“ „Die Strasse Motte?“ „Ja Rabe.“ „Das ist interessant Motte.“

„Und warum meinen wohl einige, heute sei alles besser, es muss immer etwas Neues erfunden und jeden Tag ein anderes Schwein durch die Ich-Ich-Ich-Welt getrieben werden? Oder warum meinen so viele, Teilnehmer an der Lebensolympiade zu sein, eine Medaille wollen, immer Nummer Eins sein zu müssen, keine Schwäche zeigen dürfen, damit sie im Leben etwas wert sind? Weißt Du das Rabe? Du bist doch fast erwachsen und schlau?“

„Da fragst Du mich etwas Motte, ein schwieriges Thema?“ „Das ist doch wichtig. Ich habe da einen Film gesehen. Der hat mich zum Nachdenken gebracht.“ „Und welchen?“ „Darin geht es um Jugendarbeit.“ „Arbeit? Das ist nicht mein Ding Motte. Kinder- und Jugendarbeit ist doch verboten.“

„Jugendarbeit, ja, beim Modellflug, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten, nicht nur ankündigen, nicht nur abgehoben in unerreichbare Höhen aufsteigen, schweigen und lautlos herunterfallen. Nein, eher bescheiden, im Rahmen des für Jugendliche Machbaren, und vor allem bei allem Ernst mit jede Menge Freude und Herz für Kinder und Jugendliche, für Menschen wie wir es sind, Freunde wie wir Rabe.“

„Ach so etwas gibt es?“

„Gab es Rabe. Ich weiß nicht, ob es das heute noch gibt. Aber auf alle Fälle gab es das vor nicht all zu langer Zeit. So war das in den 1990er Jahren mit der Jugendarbeit bei den Modellfliegern. Retro nennen die Erwachsenen das. Hier schau selbst, wie man sich um Kinder und Jugendliche mit Taten und nicht nur Worten liebevoll kümmerte.“

„Tolle Jugendarbeit in dem Film – Retro eben, so wie mein Onkel Wilhelm, der steht auf Retro. Und heute Motte?“

„Da tut sich was. Wollen wir mal das Beste hoffen nach alle der Zeit mit Corona. Es gibt ja wieder eine DMFV Jugendfreizeit auf der Wasserkuppe. Ich weiß das von Montagsflieger Tim. Der macht da in den Sommerferien 2022 wieder mit und freut sich schon. Und auch andere Vorankündigungen gibt es inzwischen reichlich, zum Beispiel das Jugendfliegen im September in Eudenbach.“ „Hört sich gut an.“

„Schade nur, dass zur konkreten Jugendarbeit einzelne Verantwortliche vor Ort seit Monaten in all ihrer Bedeutung verantwortlich zu schweigen scheinen.“ „Oder Jugendarbeit – Voll auf Kurs in aller Ehre ihres Amtes verschlafen.“


Freundschaftsfliegen in Köln-Porz – 360 Grad Rundgang

Freundschaftsfliegen beim MFG Porz e.V. im Juni 2022 – 50 Jahre DMFV – 360 Grad Rundgang

Mit einer Video Galerie der Doku Freundschaftsfliegen beim MFG Porz e.V. am 10. Juni 2022 laden wir zu einem Rundgang mit Freunden auf dem Modellflugplatz in Köln-Porz ein.

An das Treffen von Modellfliegern aus der Region in einem Umkreis von 50 Kilometern wird hier in einer Folge von Doku-Videos erinnert. Alle Videos dieser Galerie sind hier im Player abspielbar. Wir beginnen mit einem 360 Grad Rundgang und verschaffen uns zunächst einen Überblick. Es folgen neun weitere Videos und ein Bonustrack, der Absturz einer North American F-100 Super Sabre.


[embedyt] https://www.youtube.com/embed?listType=playlist&list=PLlpO7kz5vM-2JoAeL16_9zHYmNo0FwXOW&layout=gallery[/embedyt]

Einzelne Videoaufnahmen hat Sascha Wilhelms vom Aeroclub Rheidt 1969 e.V. für unseren 360 Grad Video Rundgang zur Verfügung gestellt. Er betreibt die Website www.SaWil.me – dort stellt er seine Flugmodelle näher vor [Webisite öffnet sich in einem neuen Fenster].

Der MFG Porz e.V. hatte Modellflugvereine und Modellflieger im Umkreis von 50 Kilometern aus Anlass 50 Jahr DMFV eingeladen. Das Wetter passte, ein buntes Programm wurde geboten. Der kleine Eigenbau Depron-Flieger, Doppeldecker, Warbirds, Segler aller Art, Schleppmaschinen, Jets, Hubschrauber, alles war auf dem Platz und in der Luft zu sehen.

Die Montagsflieger waren eingeladen und mit dabei. Wir danken dem Gastgeber.

Rhönlerche Ka 4 – Erster Schleppflug

Rhönlerche Ka 4 – Erster Schleppflug

„Ob das klappt?“

Das war die Frage, die sich die drei Montagsflieger Bernd, Dieter und Georg auf Flugfeld V gestern, an einem Nachmittag Ende Juni stellten und darauf auch diese, eine von vielen Antworten bekamen:

„Auweia.“


Die ersten Gleitversuche am vergangenen Wochenende waren erfolgreich und hatten viel versprochen. Zahlreiche Glückwünsche erreichten Bernd, auch von denen aus Nah und Fern, die sich das Eigenbau Modell und die ersten Gleitversuche hier nur im Video ansehen konnten. Für das schöne Feedback gilt Ihnen Dank. Heute soll sich die Rhönlerche im Schleppstart, in der Höhe und bei ihrer Landung im Gras zeigen.

Rechtzeitig zum ersten F-Schleppversuch mit der Ka 4 Rhönlerche, dem Eigenbau von Bernd mit einer Spannweite von 2 Metern, schlägt die kräftige Sommersonne am frühen Nachmittag die dicke Wolkendecke auf. Frau Sonne ist offensichtlich wohl gesonnen, neugierig und interessiert sich für das handgefertigte Schmuckstück. Sie schenkt einen Hauch von Wind und einen Thermikbart, damit der erste Schleppflug vom Start bis zur Landung klappt.

Spannung , Hoffnung, gesunde Bedenken und entschlossener Wille liegen in der Luft. Das Gras ist wieder gewachsen. Die Insekten tauchen tief in die frischen Blüten von Klee, um sich zu laben. Die Schleppmaschine, eine FunCub, und ihr Pilot Montagsflieger Dieter stehen bereit, die kleine Lerche in die Höhe zu ziehen, damit sie den Erdlingen ihr wunderschönes Flugbild zeigen und bei Frau Sonne für das ideale Wetter, für die Thermik bedanken kann. Ob die Motorleistung der FunCub reicht und sie es im Team schaffen?

Die Flugvorbereitungen zeigen klassischen Modellbau. Da wird nicht schnell gesteckt, geklickt und fertig. Es dauert etwas.

Nach der ersten Enttäuschung steigt die Rhönlerche in die Höhe über den Wiesen und dem Hanfbachtal in unserer Flugregion im Rhein-Sieg-Kreis.

Einfach nur schön!


Herzlichen Glückwunsch Bernd

Alpina 4001 Lite von Tangent – F-Schlepp Maule GB

Alpina 4001 Lite von Tangent – F-Schlepp Maule GB

Es ist Mittwoch, ein Nachmittag Mitte Juni 2022, heiß, verdammt heiß, selbst auf den Höhen in der Region Rhein-Sieg. 37 Grad Celsius, im Schatten. Der Himmel ist blau, die Luft flimmert in der Hitze.

Auf Flugfeld V ist ein Schatten spendendes Zelttuch gespannt und die Kühlbox gut mit erfrischenden Getränken gefüllt.


Alle Modelle und alle Montagsflieger sind trotz der Hitze für F-Schlepps bereit, die Schleppmaschine Maule GB, die Segler Ka 6E, Ka 8B, Salto und die Alpina 4001 Lite aus dem Hause Tangent.

Begleiten wir den Start des Schleppgespanns Maule GB von Montagsflieger Ralf und Alpina 4001 Lite von Montagsflieger Dieter.

Oldschool Modellbau – Ka 4 Rhönlerche

Oldschool Modellbau – Ka 4 Rhönlerche

Oldschool Modellbau: selber den Bauplan zeichnen, Material beschaffen, eine Helling bauen und ans Werk mit fachlicher Kompetenz, handwerklichem Geschick, Fleiß, Konzentration und vor allem Ausdauer. Auf diese Art und Weise hat Montagsflieger Bernd wieder ein wunderschönes Modell in handlicher Größe gebaut, der Nachbau einer Schleicher Ka 4 Rhönlerche mit einer Spannweite von 2m. Bernd ist zu Recht stolz auf seinen neuen Segler.

Ob er wohl auch fliegt? Wer Montagsflieger Bernd und seine Modelle kennt, wird keine Zweifel haben, dass schon die ersten Gleitversuche erfolgreich sein werden.

Stolz, Spannung liegen am Wochenende auf Flugwiese V in der Luft; die Windbedingungen sind optimal. Der Himmel ist bedeckt, am Horizont ziehen Regenwolken auf, als die Rhönlerche zum ersten Mal dem Luftraum der Flugwiese V übergeben wird. Zwei Gleitversuche reichen, um mit dem Ergebnis wochenlanger Arbeit glücklich und zufrieden zu sein. Aufkommender Regen verhindert leider weitere Versuche.

Wir sind gespannt auf die F-Schlepps mit dieser Augenweide aus dem Hause Burzynski.

Das Modell ist ein kompletter Eigenbau nach eingenem Bauplan von Montagsflieger Bernd, gesteuert wird die Ka 4 Rhönlerche über alle drei Achsen, sie ist ausgestattet mit Störklappen und einer Schleppkupplung.

Motte und Rabe – die schwärmen jetzt für Flieger

Motte und Rabe – die schwärmen jetzt für Flieger – ein Gespräch unter Freunden #37

„Du Rabe?“ „Ja Motte, was gibt es?“

„Ich habe mir gestern in der Eisdiele Da Enzo zwei Eisbällchen in einem knusprigen Hörnchen gekauft. Das war lecker. Und stell Dir mal vor, wen ich da getroffen habe.“

„Weiß ich doch nicht, den Herrn Pfarrer oder einen anderen Deiner Freunde?“

„Nein Rabe, Deine Mutter und ihre Freundin Brigitte. Ich stand in der Schlange hinter denen und habe alles gehört.“ „Ach, Du hast wieder gelauscht? Worüber haben sie denn gesprochen? Über mich etwa?“

„Nein Rabe, die haben über einen Flieger gesprochen und ein ganz tolles Flugzeug, einen Doppeldecker. Die beiden waren ganz verrückt danach und haben nur so geschwärmt. Was für ein netter Mann, und die Landschaft – einmalig.“ „Meine Mutter und Brigitte, Du bist Dir sicher Motte?“ „Ja, vollkommen sicher, es gibt keinen Zweifel.“ „Haben die geträumt?“

„Nein Rabe, die hatten wohl zusammen einen Film gesehen.“ „Elvis? Der ist jetzt in den Kinos gestartet. Das war doch auch so ein Frauenschwarm. Mein Onkel Wilhelm hat davon erzählt als wäre er selbst Elvis und dann hat er den ganzen Tag mit seiner Luftgitarre und schwingenden Hüften nur noch gute Laune verbreitet.“

„Nein Rabe, der Flieger heißt nicht Elvis, der Film spielt in Afrika. Ich glaube da spielt Elvis nicht mit, sondern ein Robert.“ „Ach, und das findest Du aufregend Motte?“

„Nein, da gab es auch schöne Aufnahmen von einem Doppeldecker, da sind der Robert und eine Frau mit geflogen und haben sich Afrika von oben angesehen.

Hier Rabe, ich habe einen Ausschnitt dabei, schau nur.

Motte, jetzt kann ich mir vorstellen, wie verzückt die beiden Damen waren und gerne vor Robert in dem Flugzeug gesessen hätten und er ihnen Afrika von oben zeigt.“ „Das glaube ich auch Rabe, aber das Schönste kommt ja noch.“ „Und was?“

„Als die beiden ihr Eis hatten und sich umdrehten, haben sie mich gesehen und fast umgerannt. Dann haben sie nur noch gekichert und zu mir gesagt: Flieger grüß mir die Sonne. Und stell Dir vor, die Freundin Deiner Mutter, die Brigitte, setzte noch hinzu: und natürlich Deinen Vater. Verstehst Du das?“

„Das verstehe ich gut Motte.“ „Ja und?“ „Das erkläre ich Dir, wenn Du groß bist.“

Rabe, die Montagsfliegern haben auch so ein Flugzeug wie in dem Film, nur in einer anderen Farbe und eben ein Modell.“

„Ja Motte, die haben nicht nur eine Motte, sondern mit Dir zwei.“ „Und einen Robert haben die auch Rabe.“